zugegeben, ich bin eher ein mensch, der gerne im zentrum lebt. das heisst jedoch nicht, dass ich keine affinitäten zu rändern habe. als soziologe muss man das sogar haben, denn michel foucault lehrte uns nicht nur über die kultur des strafens in den zentren (guillotine, mit der könig louis XVI geköpft wurden) nachzudenken. er forderte […]

naja, auf berns gassen kann man allerhand hören. freundliches, mehr oder weniger freundliches und unfreundliches. wie in jeder stadt, ja, wie überall. “kuhschweizer” und “sauschwaben” sind zwei beliebte ausdrücke, wie sich schweizer und deutsche ganz gerne austeilen, wenn sie sich lieber nicht begegnet wären. schnell gesagt ist es, aber woher kommt das, und was meint […]

tja, wandern im internet kann ganz schön anstrengend sein. soviele themen, soviele orte, soviele autorInnen. nur schon, was es alles an blogs gibt! ich will gar nicht alle, die ihr persönliches tagebuch führen, aufzählen, einen überblick bekommt man hier kaum mehr. ich will aber meine favoritenlisten abmarschieren, selbstverständlich nur zu den themen, die mit meinem […]

tja, wer viel wandert, braucht gutes schuhwerk. das weiss ein jeder stadtwanderer! neuerdings bekommen auch die bären turnschuhe. das lässt erahnen, wie viele bären inskünftig mit mir quer durch bern wandern werden. berner bär mit turnschuhen? das ist doch ein witz, der im “berner bär” steht, und dem soll man eh nicht glauben, was die […]

gestern mehrten sich die zeichen, dass es zu einem politischen paukenschlag kommt. iwan rickenbacher forderte in der berner zeitung, bundesrat joseph deiss solle zurücktreten. ein starkes wort, immerhin von ehemaligen general der partei. dann schrieb ich meinen blog-beitrag über die renovation des bundeshauses, um mich über die symbole und ihre inhalte der helvetischen politik einzulassen. […]

alle stadtwanderInnen (oder wandererInnen?) dürften es schon bemerkt haben, das bundeshaus wird eingepackt. nein, nein, nicht jeanne-claude und christo, wie man meinen könnte. die waren zwar in den 70er jahren da, und der sohn des damaligen organisators ist heute in der berner regierung, – könnte also durchaus sein, zumal sie (wie ich) genau für diesen […]

beim stadtwandern trifft man leute, zufällig oder willentlich. gestern waren es zwei vertreter des französischen staates. natürlich, sofort diskussionen über frankreich heute, aber auch über die vorteile der referendumsdemokratie bei der konfliktregelung. die wenigstens wissen, dass die plebiszite in frankreich und die volksrechte in der schweiz gemeinsame wurzeln haben, wenn auch unterschiedliche entwicklungen genommen haben. […]

letzte woche war so viel los, dass ich gar nicht dazu kam, meinen vorsätzen für die woche nachzugehen. zuerst oesterliche rituale, dann der falsche stadtheilige, und schliesslich, – als ich über die demokratiegeschichte recherchieren wollte – leerte sich die grüne-grüne salatsaucen-mischung über dem bahnhofplatz aus. nun habe ich aber zeit gefunden, meine neue thematische stadtwanderung […]

nicht lange ist es her, das mochte ich kirchen nicht. ich bin zwar ministrant in buchs (ag) gewesen, in jungen jahren, und habe als erstklässler sogar den ersten spatenstich für diese kirche getreten. dann aber wurde mir die katholische kirche unheimlich: undurchsichtige machtstrukturen regieren sie, die gemeindeoberen sind halt auch verlogen! meine innere blockierung zur […]

zu den spannendsten journalisten in bern zählt stephan van bergen. eigentlich kenne ich ihn nicht direkt. doch, er hat mich einmal interviewt, im nachgang zur volksabstimmung über die abkommen zwischen der schweiz und der europäischen union zu schengen und dublin, denn ich habe in meiner analyse “bahnhofbuffet olten” versucht, über den sozio- und politkulturellen wandel […]

“soll er doch mit berlusconi zusammen eine firma gründen, wie man demokratie untergräbt.” so und ähnlich tönte es heute morgen im postauto, von hinterkappelen, meinem wohnort, nach bern. nur 20 minuten fahrt, aber eine lektion zur ungeschminkten volksmeinung. gemeint war mit berlusconis möglichem geschäftspartner alec von graffenried, regierungsstaathalter, für dieses amt von der grünen freien […]

1536 eroberte bern die savoyische waadt, und kam so zu einer erheblichen erweiterung seiner untertanengebiete. nicht nur laupen, aarberg, thun und burgdorf gehörten jetzt zum bernischen staat. plötzlich reichte diese bis an den genfer und an den neuenburgersee. man war jetzt wer! bern war damals frisch protestantisch. dieser protestantismus war nach den konfessionskriegen zwischen den […]

berns stadtheiliger

April 21, 2006 | 8 Comments

was, bern hat einen stadtheiligen? ja, hat-te mal. und das kam so: die junge stadt bern, im 13. jahrhundert im aufbau begriffen, brauchte, nachdem die zähringer ausgestorben und die staufer nicht mehr stadtherren waren, eine neue herrschaft, und neue geldgeber. das wurde peter von savoyen, und mit ihm kamen auch die juden in die stadt. […]

zugegeben, so wie es geregnet hat am wochenende, mag man nicht wandern. weder stadt- noch landwandern. also ab ins museum. die interessanteste ausstellung gibts momentan in … murten: histo museum, in der alten mühle, am stadtrand. aber nix hauehaue, von den alten schweizern gegen die burgunder. die ausstellung ist echt scharf: sie heisst “feurigrot und […]

ostern und berner wahlen ostern, das ist seit jeher ein ritual, – ein übergang kultureller, religiöser und politischer natur. den vogel abgeschossen hat dabei 2006 die junge svp bern, die mal wieder streit hat, und in kampfwahlen vorstandsmitglieder gestürzt hat. man ist sich des feinstaubs wegen in die haare geraten, hess und koch heissen die […]

berner sklavenhandel

April 18, 2006 | 1 Comment

Sehr geehrte Frau Aebersold Ich wende mich mit einem Gruss von Peter Olibet an Sie. Ich habe am 6. Mai in Bern eine Lesung mit meinem Buch “Reise in Schwarz-Weiss”. Da ich die Berner Szene nicht so kenne, wende ich mich von St.Gallen aus einfach an Sie mit der Bitte, diese Veranstaltung etwas zu verbreiten […]

Lieber Herr Lonchamp: und wie interessiert mich das Stadtwandern. Nehmen Sie auch mal Basel unter die Füsse? Das wäre ganz toll. Wenn ich etwas dazu beitragen könnte, würde ich das gerne tun. Ich bin stadtinteressierte Basler Grossrätin und kann ev. bei der Vermittlung von Kontakten behilflich sein. Mit freundlichen Grüssen und den besten Osterwünschen, Beatrice […]

der bürgerliche sechser liess sich vor dem wahlkampf vor dem berner rathaus ablichten. klaro! man wollte geschlossen dorthin. bin zufällig bei stadtwandern dazu gestossen. habe eva (desarzens) gleich gewarnt. man stehe zu weit rechts, und das komme nicht gut. denn die rechte treppe des berner rathauses symbolisiert die berner untugenden. das wusste der arme fotograf […]

der erdrutsch vorletzte nacht ist wieder weg; – diese nacht nur noch bäume, die umgefallen sind, und äste, die gekracht haben. echt, wir befinden uns in einer misslichen lage! quelle: kanton bern der politische erdrutsch von vorhergehender nacht ist noch gar nicht weg. das ausmass wird erst recht ersichtlich: verluste für svp und fdp nicht […]

erdrutsch

April 10, 2006 | Leave a Comment

der erdrutsch, so titelte die berner zeitung heute. danke. so viel prominenz für ein “aussenquartier” der stadt hätte ich nicht erwartet. bei uns zu hause kam nämlich, ob dem vielen regen, der berg hinunter. bergrutsch. überschwemmung. nicht nur im hohen norden, nein, auch in hinterkappelen, vor berns türe. und vor unserer türe. werde mich mit […]

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