seit herodot oszilliert geschichte zwischen geschriebener und nicht-geschriebener variante. dabei favorisiert die geschichtswissenschaft die schriftliche form, weil sie der kritik besser zugänglich ist. das hat seine guten gründe! doch nun erhebt die ethnohistorie den vorwurf, dass so wesentliches der überlieferung unerfasst bleibe und im geschichtsbewusstsein verloren gehe. und der stadtwanderer doppelt nach; sie verschliesst einem […]

so ist das heute: da erhält man in den schweden ferien eine postkarte, wird zum weekend nach arboga eingeladen und erhält dort ein taufrisches buch zur schweiz übereicht: „Guidebook to Direct Democracy. In Switzerland and beyond“, herausgegeben von Initiative&Referendum Institute Europe habe ich geschenkt erhalten und eine kleine wanderung mit dem herausgeber gemacht; – der […]

zurück zu teil 1 (einleitung) zurück zu teil 2 (zur geschichte der pflastersteine) zurück zu teil 3 (zur politologie der pflastersteine) zurück zu teil 4 (zur sozialforschung der pflastersteine) schluss mit pflastersteinen wer denkt, die mittelalterlich geprägte stadt könne vorgestellt werden, ohne vom pflasterstein sprechen zu müssen, der oder die täuscht sich gewaltig. pflastersteine erschliessen […]

zurück zu teil 1 (einleitung) zurück zu teil 2 (zur geschichte der pflastersteine) zurück zu teil 3 (zur politologie der pflastersteine) zur sozialforschung der pflastersteine damit sind wir definitiv bei der sozialforschung der pflastersteine angelangt: soziologisches bewusstsein wird nötig, psychologische Kenntnisse sind von vorteil, diskursfähigkeit im team ist gefragt, bei gleichzeitig methodisches vorgehen, das sich […]

zurück zu teil 1 (einleitung) zurück zu teil 2 (zur geschichte der pflastersteine) zur politologie der pflastersteine nahtlos kann man so die politologen begrüssen, die dem staunenden publikum mediengerecht das zeitgenössische wesen der pflastersteine erläutern könnten. anders als die historiker, die sich mit tönen vergangenen zeiten erklingen lassen müssen, können die politologen authentische bilder kommentieren. […]

zurück zu teil 1 (einleitung) zur geschichte der pflastersteine pflastersteine kann man vor allem hören. sie klingen nach pferdehufen, man vernimmt den kutscher, brrr …, und kann sogar im dunkeln schnaubende nüstern erkennen! wem kommt bei kopfsteinpflaster und kleinstadt nicht unweigerlich das 18. jahrhundert in den Sinn? wer sieht nicht gleich das zeitalter der europäischen […]

müsste man ein porträt der europäischen kleinstadt machen, würde man es mit kopfsteinpflaster grundieren. denn die pflastersteinstrassen, die pavés, die clobbet streets und die kleddstengatarna sind das leben in der stadt, egal, ob sie in der schweiz oder schweden stehen. doch sie sind nicht nur orte der verbindung und des austauschs in der vergangenheiten; sie […]

der raum erobert sich seinen platz in der geschichte zurück. er wird wieder historisch gelesen. zwar besteht er aus strukturen und verbindungen. doch breiten sich soziale verhältnisse nicht einfach statisch. Sie breiten sich aus, sodass der raum die zeit repräsentiert. Sie setzen kulturelle grenzen, sodass der raum herrschaft spiegelt. Und all das zerfällt in historischen […]

brilliant, wie er formuliert. frappant, wie er alle lügen straft. eklatant, wie wenig er bei uns gelesen wird. das alles trifft auf lucien febvre zu, den französischen historiker, der von 1878 bis 1956 lebte und professor am collège de france war. gemeinsam mit marc bloch gründete er 1929 die heute berühmte historische zeitschrift “annales”, mit […]

geschichte soll lehren, meinte der grieche herodot, und verfasste vor fast 2500 jahren erstmals nicht nur ein epos oder eine chronik, sondern ein philosophisch inspiriertes geschichtswerk. der weit gereiste historiker, geograph und völkerkundler in einem beeindruckt bis heute, selbst wenn seit den römern bis heute vielfältige kritik an seinen historien aufgekommen ist. eine erste kleine […]

manchmal erschliesst sich einem sogenannt bekanntes ganz neu, wenn man es in der Ferne sieht. so erging es mir gestern, als ich das zähringerwerk im westlichen mittelland der heutigen schweiz in der bibliothek von ekshärad, einer mittelschwedischen, wirtschaftlich bedrohten kleinstadt, als teil der grossen weltgeschichte beschrieben sah. die bibliothek von ekshärad wer glaubt, wir lebten […]

der tod von bär bruno beschäftigt mich immer noch. in schweden, wo ich gegenwärtig meine ferien verbringe, gibt es fast ueberall bären. das hat auch vorteile: man hat es nicht verlernt, mit ihnen umzugehen. in der schweiz, und in bayern!, weiss man das nicht mehr! deshalb verhält man sich auch ziemlich barbarisch, wenn ein bär […]

habe viele bemerkungen gekriegt, zu meiner rubrik “mit meinen neuen favoriten unterwegs”. betroffene haben sich bedankt, ausgelassene haben sich empfohlen, und interessierte haben es als interessante dienstleistung an die blogosphäre verwendet. werde deshalb meine favoriten auch inskünft immer anfangs monat festlegen, und wie in meiner jugendzeit, als ich noch hitparaden hörten, aufzeigen, wer welche position […]

um dieses bild aus der berner geschichte machen die allermeisten historiker einen weiten bogen. diebold schilling hat es in seiner chronik veröffentlicht, und auch kommentare dazu geschrieben. doch seither schweigt man über den grössten skandal im mittelalterlichen bern: es duellieren sich zwei menschen, ein mann und eine frau, und der sage nach hat die frau […]

ja, bern hat viele kleine gassen. da kann es schon mal sein, dass man keine sonne abbekommt. dass es einem zu dunkel ist. und dass es einem zu eng wird. gerade in der ferienzeit habe ich viel verständnis dafür. und ich habe mein auge auf die sonne, die die enge nicht erreicht, ausgerichtet. keine angst, […]

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