die monatsauswertung zur nutzung meiner beiträge zeigt es: der “stadtwanderer” ist immer weniger ein kiosk, aber immer mehr ein archiv. die verwendung des blogs ist im umbruch! umbruch im nutzungsverhalten auf dem “stadtwanderer”: hat die neuordnung der rubriken alles verändert? (quelle: www.flickr.com/caramdir) bis jetzt hatte ich jeden monat meine klaren spitzenreiter unter den nachgeschlagenen einzelbeiträgen. […]

“mein flickr-album” vor nur sechs monaten habe ich mit meinem stadtwanderer-flickr angefangen. und jetzt wurden meine fotos schon 5000 mal angesehen! I, me and myself: stadtwandern (fotos: stadtwanderer, anclickbar) ein bisschen stolz bin ich schon! so richtig gepackt hat mich das fötelen erst von eineinhalb jahren. ja niemandem hätte ich vorher ein bild, das ich […]

kaum eine figur aus der burgundischen vergangenheit hat bis heute eine so schlechte presse. gerade das macht ihn aber unverändert interessant: hukbert von st. maurice. für die einen ist er der herzog von transjuranien, für andere reicht er gerade zum simplen strassenräuber, dem jede schandtat zuzutrauen war. die tragödie der fränkischen reichsteilung 843 wird das […]

die these burgundische königreiche, so lehrt die geschichte, entstehen auf den trümmern von kaiserreichen. und sie verschwinden wieder, wenn imperien entstehen. burgundia gundobad begründete nach dem untergang des weströmischen kaiserreich am ende des 5. jahrhunderts das erste burgundische königreich, burgundia genannt. man war nachbarn der franken. mit der ersten fränkischen expansion wurde das erste burgundische […]

kaum fertig erobert, machte sich kaiser karl I. gedanken, wie er sein reich unter seinen söhnen aufteilen sollte. er folgte dabei unverändert dem fränkischen erbrecht, das die beteiligung aller legitimer männlicher nachfahren vorsah. 806 legte karl sein erstes testament für das reich fest: sohn ludwig sollte den nördlichen teil erhalten; sohn pippin sollte italien erhalten, […]

hinter den merowingischen königen chlothar II. und dagobert I. hatten sich die fränkischen bischöfe im edikt von paris, das 614 die wiedervereinigung aller reichsteile regelte, ihren anteil an der macht gesichert. nach dem untergang der alten römischen strukturen, die mitte des 6. jahrhunderts durch die fränkischen bruderkämpfe weggefegt wurden, etablierten sie die fränkischen bischöfe auf […]

die geschichte des frankenreichs wäre einseitig erzählt, würde man nur die expanisonen erwähnen. ebenso zahlreich wie die ausgreifenden momente sind die fränkischen teilungen, die aus dem salischen erbrecht hervorgingen. demnach hatten immer alle anerkannten söhnen des königs anrecht, dessen erbschaft gleichermassen anzutreten. lexi salica, im 6. jahrhundert schriftlich festgehalten, regelt das erbrecht im frankenreich das […]

das fränkische reich, das chlodwig begründet hatte, expandierte zweimal erfolgreich: zwischen 532 und 555 unter den merowingerkönigen, und zwischen 732 und 814 unter dem karolingern. die zweite expansion brachte den franken den kaisertitel. übersicht über die fränkische expansion vom 6. bis 8. jahrhundert die merowingische expansion während der ersten expansion des frankenreiches kam im osten […]

die begründung des frankenreichs ist legendär. niemand weiss es genau. aber man glaubt, dass es aus dem wasser entstanden ist. göttliche kräfte mischten sich mit germanischen menschen, die sich von einer einfachen stammesgesellschaft zu einem mächtigen volk mit schlagkräftigen armeen entwickelt hatten. merowech soll im 4. jahrhundert die merwoingische königsdynastie begründet haben, die unter seinem […]

es ist bekannt: ich bin ein fan historischer karten. und ich google auch gerne. mit der suchmaschine macht man erstaunliche funde, – man könnte sagen: ich google, also bin! man lernt schnell mehr, als man meint. ein beweis. für mich – und meiner leserschaft! suche: “frankenreich royaume francs” nein, ich interessiere mich nicht für das […]

er ruht in bern. während seinem leben war er alles anderes als ruhig. er war ein philosoph, ein sozialrevolutionär, politisch ein anarchist. deswegen wurde er zu tod verurteilt, war in ganz europa steckbrieflich gesucht, und lebte am ende seines lebens resigniert in unserer stadt. aus anlass der revolutionären woche habe ich ihn an seinem grab […]

war das eine revolutionäre woche! doch was ist daraus geworden? – eine erinnerung an die wilden februartage im jahre 1848 beim fast schon frühlingshaften abendspaziergang. februarrevolution ’48: zum dritten mal entzündet sich der revolutionäre funke nach 1789 und 1830 in paris februar-revolution wir schreiben das jahr 1848, februar 1848. zuerst bebte frankreich. könig louis philippe […]

und so einfach ist das: du gehst auf die website “www.werde-baernfan.ch”, registrierst dich, und du bist mitglied. du wirst regelmässig elektronisch über aktuelles informiert, und du erhälst zugang zu den spezialangeboten. das persönlich nummerierte t-shirt (1957, mein jahrgang, ist jetzt vergeben) gilt als mitgliederausweis. die bärnfans sind im verein idéeBern mitglied. die organisation zählt einige […]

es war winter 1797, der 23. november 1797. napoléon bonaparte durchquerte gerade mit der kutsche die schweiz. er machte in murten halt, um das beinhaus der schlacht von 1476 zu besuchen. geführt wurde er von louis d’affry, einem freiburger patrizier, der sich in prehl bei münchenwiler niedergelassen hatte. das treffen war der unverhoffte startschuss zu […]

jahre habe ich mich nicht mehr darum gekümmert. das bunte treiben habe ich den andern überlassen. doch dieses jahr packt mit die freude wieder mehr. am samstag war ich sogar mitten drin. und am Sonntag las ich nach, beim volkskundler paul hugger, und merkte, wie schräg mein bild der fasnacht ist! rathaus von fribourg, hoch […]

closed society

Februar 16, 2007 | Leave a Comment

die idee ist spitze! doch das verhalten ist stumpf! irgendwie typisch für das drama einer begabten stadt … berner fondue tram 2007 seit anfangs jahr kurvt eine trambahn von 1935 durch die berner altstadt. eine nostalgische rundfahrt durch strassen und gassen der stadt bern ist zu haben. familien, freundInnen, arbeitskollegInnen und bekannten wird vom tramverein […]

hütet eure zunge!

Februar 14, 2007 | 2 Comments

wie immer, wenn post aus thun bei mir ankommt, und dem mittelalter gewidmet ist, macht der stadtwanderer eine notiz. diesmal zu den unglaublichen jahresaktivitäten des jungen vereins: chütet eure tschunge! (quelle: flickr_schoschie) Haupt-Versammlung, Freitag, 16. Februar 2007, 19.00 Uhr, Venner-Zyro-Turm, Berntorgasse 8a, Thun “Mittelalter!Thun ist ein Verein. Wie jeder andere Verein auch werden an unserer […]

LiTeeratur!

Februar 13, 2007 | Leave a Comment

ich war ein bisschen in fribourg unterwegs. recherchieren, für meine expansionsabsichten in sachen stadtwandern. doch davon erst später: vorerst will ich vom schmucksten ort berichten, den ich gefunden habe. eine entdeckung, die dem leben wert gibt … meine gemischten gefühle fribourg ist meine geburtsstadt. vor bald 50 jahren kam ich da im trauten kreise meiner […]

1122 wurde der epochale streit zwischen dem papst und dem kaiser zur einsetzung der bischöfe förmlich beigelegt. doch damit begannen die umsetzungsprobleme erst, die 1156 ihren dramatischen höhepunkt im zisterzienserkloster hauterive kannten. der stadtwanderer hat an ort und stelle ein wenig luft geschnappt, – und sich erinnert! das transjoranische hochburgund war das einfallstor der herzöge […]

wem ist hegel kein begriff? der schlage unter georg wilhelm friedrich hegel, 1777-1831, nach. und mache eine erstaunliche entdeckung: der grosse philosoph des deutschen idealismus lebte von 1793 bis 1796 als hauslehrer der familie von steiger in bern und in tschugg. eine erkundungsreise des stadtwanderers, was er dabei trieb und wie es ihm erging. junkerngasse […]

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