bald sind ferien angesagt. zu den büchern, die ich mir hierfür aufgespart habe, gehört das monumentale buch “Ein säkulares Zeitalter” von charles taylor. der tages-anzeiger und andere bringen heute eine vorschau, was mich erwartet. charles taylor, 2008 mit dem “nobelpreis” für philosophie ausgezeichnet, wird mich in die ferien begleiten – wenigstens in buchform. der kanadier […]

eine sonntagswanderung, bei der man das eine oder andere aus den zeitungen aufschnappt, und dabei unversehens eine geschichte zu erzählen beginnt. quelle: silvan wegmann/sonntag. es waren einmal sieben zwerge. sie regierten ein kleines land in den bergen. in urzeiten hatte man entschieden, dass sie ein kollegium bildeten. keiner trug die verantwortung alleine, und kein parlament […]

uff, das war eine harte woche. fünf tage unterwegs, beruflich, jeden tag an einem anderen ort, irgendwo zwischen bern, zürich und lugano. im rückblick gibt es nur eine bilanz: meine work/life-balance ist drunter und drüber geraten! dahinter muss ich mich machen: trotz spannender arbeit wieder mehr freie hand zu haben, mich um mich, andere und […]

lugano, ja, nochmals lugano! und wieder geht es um die cvp, aber nicht die von financier tettamanti. vielmehr um die staatstragende cvp von filippo lombardi. filippo lombardi, tessiner ständerat, und überraschungsgast an unserem seminar unsere gesellschaft ist im luganeser “bellevue au lac” untergebracht. der name ist programm. die sicht über den see aus dem fünften […]

bereits mit 28 Jahren war tito tettamanti tessiner cvp-regierungsrat. dann wurde er als baulöwe reich und als financier gefürchtet. 2002 stieg er ins mediengeschäft, in dem er half, die weltwoche, das streitorgan der ordoliberalen und nationalkonservativen auf den schweizer markt zu bringen. ein kurzporträt des 80jährigen, der geld und geist in sich vereint, um die […]

vor einer woche schrieb ich über jakob tanners vortrag “switzerland for sale“. jetzt kontern urs paul engeler und markus somm in der “weltwoche“. kein ausverkauf der schweiz habe stattgefunden, behaupten sie. dafür rufen sie zum ihrer meinung nach längst fälligen ausverkauf der schweizer intellektuellen auf. jakob schaffner, basler schriftsteller, verherrlicher des dritten reiches, wird in […]

unsere amerikanischen gäste sind auf dem rückflug. bruno kaufmann, ihr tourleiter von iri europe, hielt eben rückschau auf eine erfolgreiche tour zur zukunft der direkten demokratie, von der ich schon berichtet habe. michael fritsche, der leiter des berner käfigturms, beim empfang der gäste aus den us. 14 delegierte aus den vereinigten staaten waren fünf tage […]

gestern nachmittag: stadtwanderung mit einer gruppe aus den vereinigten staaten. allesamt spezialistInnen der direkten demokratie. eine gute gelegenheit, über eigenarten unserer politkultur, ihre veränderungen und den stand der entwicklung nachzudenken. in meiner einleitung vor dem hotel bern, dem arbeitswohnsitz unserer momentan viel gefragten aussenministerin micheline calmy-rey, komme ich auf den niederländisch-amerikanischen politikwissenschafter arend lijphart zu […]

die schweizerische eidgenossenschaft war 1859 erst 11 jahre alt, als sie beinahe einen krieg gegen frankreich und sardinien provozierte, der durchaus die existenz des jungen bundesstaates durchaus hätte gefährden können. ein rückblick auf den savoyer handel, auch als kleine geschichtslektion an die adresse der svp-expansionsabsichten gedacht. savoyen, das waren stets streng gläubige katholiken, kaisertreue monarchisten […]

das sprach ich im gefolge von urs altermatts abschiedsvorlesung von der “verschweizerung der schweiz – ohne die schweiz?” doch nun gibt die svp zurück. sie spricht von “einschweizerung der nachbarn – in die schweiz”. nur kann ich mir auch da einen kommentar nicht verkneifen. die karte der neuen svp-schweiz, wie sie sich der tagi ausgemalt […]

basel, vor einigen tagen: im theater referierte jakob tanner. geladen hatte “die zeit”, die in der serie “rede zeit” expertInnen zur frage stellung nehmen lässt, wohin die schweiz treibe. ob das gelungen ist, weiss ich nicht, denn man erhielt eher eine antwort auf die frage, wer die schweiz treibe, verbunden mit dem ratschlag an die […]

wer düsseldorf sagt, muss auch heinrich heine sagen. eine der bemerkenswertesten alleen ist nach dem sohn der stadt benannt, und auch die düsseldorfer universität wurde nach dem bekannten dichter umbenannt. heinrich heine haus in düsseldorf (quelle: kolliope vorleserin) dabei ist das verhältnis zwischen heine und der rheinstadt alles andere als ungetrübt. 1797 im hinterhof einer […]

das quartier rund um die düsseldorfer bolkerstrasse gilt als die grösste theke der welt. 260 wirtschaften drängen sich auf weniger als einem kilometer strassenstück. da wir schon mal einiges erzählt – und hinzu erfunden! die schneider-wibbel-gasse, mit einem der vielen restaurants in düsseldorfs grösster theke. keine stadtführung ohne napoléon. das ist keine bilanz meiner eigenen […]

die neandertaler-menschen müssten eigentlich neumanntaler-menschen heissen. das lernte ich gestern in düsseldorfs, hoch über der düssel, die aus dem neandertal kommt … joachim neander wirkte während einigen jahren als hilfsprediger in düsseldorf. hauptberuflich war der bremer lehrer für die sprachen der antike. hervorgetan hat er sich vor allem durch die komponierung von kirchenliedern. “lobe den […]

ein tag in düsseldorf, gespräche über gott und die welt und so einblicke in eine andere stimmungslage! medienhafen düsseldorf, ausdruck der postmodernen hoffnung in düsseldorf, trifft die momentane stimmungslage in der stadt nicht unbedingt. die themenhierarchie der alltagsgespräche in düsseldorf ist klar: drittens spricht man von der koaltionsbildung für eine neue regierung in nordrhein-westfalen. zweitens […]

eine neue eu-beitrittsdebatte forderte der zeitgeschichtler urs altermatt während seiner abschiedsvorlesung an der universität fribourg. urs altermatt, der internationalste unter den schweizer historikern, tritt in den (un)ruhestand die abschiedsvorlesung urs altermatt wurde heute emeritiert, wie man bei einem professor sagt, wenn er in pension geht. in der tat, der rüstige 68jährige, legte nach 30 jahren […]

am freitag war ich in reinach, baselland, bei den raumplanerInnen der region. viel beachteter referent war der luzerner rainer klostermann, architekt und raumplaner, der eigentliche “vater” der glattalbahn. einige gedanken über seine “kinder”. “keiner wie rainer”, kündigte kündigte moderator hans-georg bächtold, weiland raumplaner des kantons baselland, seinen kollegen rainer klostermann an den diesjährigen “reinacher gesprächen” […]

heute ging es in der arena um den gpk-bericht zum krisenmanagement des bundesrates. hier meine gefühle und gedanken als teilnehmer. der bundesrat 2010, schwer kritisiert. nicht mehr drauf, pascal couchepin, bundespräsident im ominösen jahr 2008 die optiken bei einer sendung dabei zu sein, und sie als zuschauer anzusehen, ist immer anders. das hat zunächst mit […]

morgen bin ich in der arena, und blogge, wenn ich zeit finde. diese woche war das thema für die arena-sendung schnell klar: dominiert hatte der gpk-bericht. die kritik am bundesrat war nicht zu überhören. und sie hallte nach. vorgeworfen werden dem bundesrat, namentlich hans-rudolf merz, gravierende mängel bei der bewältigung der ubs-krise. protokolle seien nicht […]

“Wer wahrhaft heiligt lebt, wird wohl im Himmel bestimmt”, schreibt bruno s. frey in der heutigen weltwoche. “wer aber als Heiliger anerkannt wird, das hängt von vielen menschlichen und kirchenpolitischen Faktoren ab”, fügt er lakonisch bei und seziert die heiligenproduktion mit den instrumenten aus der weltsicht der ökonomen. das beantwortet meiner meinung nach nicht alle […]

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