Stadtwanderung zum Klimawandel: 4. Station Nydeggkirche oder die Stadt Bern – Nutzniesserin der Klimaerwärmung

Die Legende zur Gründungsstadt
Dem Vernehmen nach wurde Bern 1191 gegründet. Die Legende besagt, Herzog Berchtold von Zähringen habe den Sporn in der Aareschlaufe ausgewählt und seinen Dienstmannen gesagt, das erste Tier, das sie in den nahegelegenen Wäldern erlegen würden, solle der Stadt im Niemandsland den Namen geben.
Es war ein Bär!
Das war fast unschlagbar, denn die Berner machten daraus Bärn. Man bedenke, es wäre eine Wildsau gewesen oder ein Dachs. Dann wären wir jetzt Dachsenhausen oder Willisau.
Doch Biologen zweifeln am gängigen Narrativ Berns. Sie glauben nicht, dass es im 12. Jahrhundert hier noch Bären gab. Dafür war im Aaretal schon zu viel Wald verschwunden, und zu viele Menschen lebten in der Umgebung. So war Köniz seit dem 200 Jahren Sitz eines Klosters mit mächtigem Einfluss auf die Siedler in der Umgebung.

Der Landesausbau
Was war geschehen? – Die Geschichtswissenschaft spricht vom Landesausbau oder Binnenkolonisation, während dem neues Land urbar gemacht worden war.
Das war ein europäischer Prozess zwischen dem 7. und 15. Jahrhundert. Als Hauptphase gelten das 10. bis 14. Jahrhundert. Der Wald wurde auf 40 Prozent der Fläche zurückgedrängt, nur wenig mehr als heute, aber sicher viel weniger als währen der Zeit der Waldlandschaft. Dafür entstanden neue Sielungen, Aecker und Wiesen, um Mensch und Tier zu ernähren. Doch nicht nur die Umwelt, auch die Wirtschaft, die Gesellschaft und die Herrschaft änderten sich mit dem Landesausbau grundlegend.
Vor allem die Wirtschaftsgeschichte hat auf die agrartechnische Revolution verwiesen, mit der die Erträge stiegen. Die Gesellschaftsgeschichte spricht vom einem exemplarischen Bevölkerungswachstum. Die Herrschaftsgeschichte schliesslich zeigt, dass sich der waldbesitzende König zusehends eine Aristokratie gegenübersah, welche den Landesausbau betrieb.
Gemeint sind damit Klöster, die in unbewohnte Gebiete vordrangen, Adelshäuser, die Landesherrschaften anstrebten und schliesslich auch Städte, die für ökonomische Entwicklung sorgten.
Die neuere Geschichtsschreibung stellt das Ganze jedoch in den Kontext der nachweislichen, mittelalterlichen Klimaerwärmung. Klimahistoriker:innen sind sich heute sicher, dass es ab dem 10. Jahrhundert erstmals seit Römerzeiten wieder wärmer wurde und dies bis ins 14. Jahrhundert so blieb, wenn auch mit Unterbrüchen. Der mittlere Unterschied ist gemäß Rekonstruktionen nocht gigantisch, aber sichtbar gegenüber der kalten Zeit der Völkerwanderung. Deshalb die These: Ohne diese war,Phase wäre die Entwicklung hin zu einer offenen Landschaft mit neuen Siedlungen und Äckern nicht möglich geworden.

Die Herzöge von Zähringen
Das wichtigste Adelshaus in unserer Gegend waren die Zähringer aus der Umgebung von Breisach. Sie standen als Grafen im Dienste von Papst und Kaiser, der sie zu Herzögen machte. Nur war gerade kein Stammesherzogtum im Reich frei, sodass die Zähringer Rektoren im zerfallenen Königreich Burgund wurden. Das begann im westlichen Mittelland und reichte das Rhonetal hinunter bis ans Mittelmeer. Es galt als schwer regierbar, denn es war durchsetzt von Gottesstaaten, mit Bischöfen wie in Lyon, aber auch mächtigen Klöstern wie der Cluniazenser und Ordensleute, die alle Gott und den Papst verehrten, aber weniger den Kaiser und seine Getreuen.
Die Zähringer machten daran, die früheren Grafschaften Burgunds zu erobern. Alles begann in Herzogenbuchsee. Burgdorf wurde ihre erste Burg mit Stadt im Mittelland. Von da aus war Lausanne das unmittelbare Ziel, aber auch Sion und Genf. Denn die drei Bistümer bildeten früher das Königreich Hochburgund, die Pforte ins weitläufige Rhonetal.
Doch der ambitionierte Plan scheiterte. Denn der Bischof von Lausanne stellte sich den Zähringern entgegen, und seine Vasallen besiegten die Kolonisatoren zweimal militärisch. Hinzu kam, dass der Kaiser selber eine burgundische Prinzessin geheiratet hatte und nun der Auffassung war, das Rektorat sei obsolet geworden. Die Zähringer konzentrierten sich in der Folge darauf, Herren im Aaretal zu sein. Dazu gründeten sie Freiburg im Üechtland als neue Frontstadt und Bern als Brückenstadt zwischen Burgdorf und Freiburg.

Der Standort in der Aareschlaufe
Den Standort in der Aareschlaufe wählten Berchtold mit Bedacht. Denn der Sporn war einfach zu verteidigen. Der Sulgenbach konnte umgeleitet werden, sodass er mitten durch die Gründungsstadt floss.
Die sonnige Südseite ging an die Dienstmannen der Zähringer, die schattige Nordseite ging an die Stadtklöster und die Matte entlang der Aare wurde zu einem separaten Dorf für Gewerbler.
Heute weiss man, die Zähringer bauten ihre Burg, wo die Nydeggkirche steht und wir gerade sind. Sie war durch einen Graben vom Sporn getrennt. Auf dem hatte es mehrere Einschnitte, allenfalls frühere Aareverläufe. Der erste davon bildete das natürlich Ende der Stadt bei heutigen Zygloggenturm. Dazwischen entstanden vier Quartiere, von einer Längs- und einer Querstrasse geteilt. Ein Marktplatz gab es nicht, was zeigt, nicht das Wirtschaftliche trieb die Zähringer an, vielmehr die nüchterne Erschliessung des gewonnenen Landes.
Die Erschliessung des Landes rechts der Aare
Die Zähringer verbanden mit ihren Städten erstmals dauerhaft das Gebiet zwischen Aare und Voralpen. Damit erschlossen sie Täler wie das Emmental, verbanden aber auch die Orte quer zu diesen. So entstand nebst der Linie entlang dem Jurasüdfuss ein zweiter Weg durch das Mittelland, der fest in ihrer Hand war. Das hatte vor ihnen niemand gewagt oder gekonnt. In später Zeit galt gar Thun als Zentrum der Zähringer.
Herzog Berchtold, der Städtegründer und Strassenbauer, wurde damit nicht nur reich; er wäre auch beinahe König geworden. Die Kurfürsten hatten sich bereits für ihn entschieden, als er auf den Titel zugunsten der Staufer verzichtete, dafür aber weitere Städte am Rhein als Abgeltung bekam.
Berchtold starb am 18. Februar 1218. Mit ihm endete auch die Manneslinie der Herzogdynastie. Berchtolds Witwe Clementia bekam Burgdorf. König Friedrich II. nahm Bern unter seine Fittiche, denn die Stadt stand auf Königsland. Um den Rest stritten sich die alemannischen Kyburger und die burgundischen Savoyer. Der Kaiser verheiratete sie, doch der Ehefrieden hielt nicht lange. Der Grafenkrieg zwischen ihnen endete unentschieden.
Um den Rivalitäten ein Ende zu bereiten, machte König Adolf von Nassau Bern 1294 zur Königstadt und befreite sie damit von feudalen Abgaben. Bern interpretierte das so, dass man den Schultheissen, wörtlich den Schulheisser oder Steuereintreiber, nun selber stellte. Der König im Rheintal konnte nicht tun, selber war er nie in Bern aufgetaucht.

Selbstbewusste Pionierstadt
Zu den Besonderheiten der Brückenstadt gehörte, dass sie es so fertigbrachte, einen Landesherren, der sie dauerhaft beherrscht hätte, zu vermeiden. An seine Stelle stand ein selbstbewusstes Stadtrittertum mit Besitzungen in der Umgebung, das zum Königreich hielt, aber selber entschied, was im Aaretal zu tun und zu lassen war.
1339 eroberte Bern mit Hilfe der Innerschweizer die königliche Festung Laupen. Die burgundischen Barone, die Stadt Freiburg und der Gegenkaiser wurden dabei militärisch besiegt. Bern gab sich dabei das Wappen mit rot für das Kaiserreich, gelb für die Freiheit und dem Bären für die Stärke.
Stadtgründungswelle als Beweis der mittelalterlichen Klimaerwärmung
Die Stadt Bern ist nicht die einzige mittelalterliche Stadt, die vom Landesausbau, dem Bevölkerungswachstum und Klimawandel profitierte. Als sie gegründet, gab es auf dem Boden der heutigen Schweiz 35 Städte. Hundert Jahre später zählte man das fünffache. Insgesamt entstanden rund 200 mittelalterlich Städte während der Stadtgründungswelle zwischen 1150 und 1340 – ein Phänomen, dass die Stadtgeschichte während davon danach kannte. Weitere Adelshäuser, die Städte gründeten, um ihre Macht zu sichern, waren die Kyburger vor allem in der heutigen Ostschweiz, die Habsburger entlang der Reuss und die Savoyer in der Westschweiz.
Auch wenn nicht alle Stadtgründungen aus dem 12. bis 14. Jahrhundert überdauerten, sind die der sichtbarste Beweis für die mittelalterliche Warmphase und ihrer Kraft, Natur, Kultur und Zivilisation zu verändern.
Die Freude Berns dauerte allerdings nicht lange. 1342 kam schlechtes Wetter mit viel Regen auf, die Ernten blieben aus und die Menschen hungerten. Noch wusste sie nicht, dass in China eine Pandemie ausgebrochen war, die man nicht einmal dem Namen nach kannte, aber auch die Aarestadt in Kürze ereilen sollte.

Stadtwanderung zum Klimawandel: 3. Station über der Aare

In ihrer monumentalen „Geschichte der Landschaft der Schweiz“ – vor fünf Jahren erschienen und bereits restlos vergriffen – beschreiben 20 Umweltwissenschafter:innen unter der Leitung von Jon Mathieu, Berner Historiker an der Uni Luzern, wie sich die natürliche Umgebung der Nacheiszeit verändert hat.
Mit Blick auf unser Thema macht es ihrer Ansicht nach Sinn, die Zeitspanne aufzuteilen:
Der erste Teil dauerte etwas mehr als 10000 Jahre. Er geht vor gut geht 1000 Jahren zu Ende.
Der zweite Teil ist viel kürzer, nämlich danach, letztlich bis heute. Allenfalls kann man die Nachkriegszeit davon abgrenzen.

Waldlandschaften
Für die erste Phase schlagen die Historiker:innen den Begriff der Waldlandschaft vor. In die Tundra-Steppen-Landschft unmittelbar nach der Gletscherschmelze wandern Bäume ein: zuerst Birken, dann Föhren, schließlich verschiedene Laubbäume. Später kommen noch Buchen in der Ebene und Tannen im Gebirge dazu. Sie boten Tieren und Menschen, die in der Wildnis existieren konnten, Lebensraum.
Das war Urwald-Landschaft! Das kennen wir heute hierzuland nicht mehr. Denn für uns ist Landschaft in der Regel offen – mit Wiesen, Äckern und Siedlungen. Der Waldanteil liegt bei einem Drittel der Fläche.
In der ersten Phase gab es auch einige waldfreie Gebiete, doch waren sie die Ausnahme. Da war zuerst das Hochgebirge ohne Vegetation. Hinzu kamen Flussläufe mit ihren Auen und Sumpfzonen entlang der Seen. Schließlich gab es auch das sog. Altsiedelland. Das waren beschränkte Rodungsgebiete, die seit der Jungsteinzeit bewohnt wurden.

Die jungsteinzeitliche Warmphase
Sesshafte Bauerngesellschaften in Rodungsgebieten hatten ihren Ursprung im warmen und feuchten fruchtbaren Halbmond vom heutigen Irak bis Syrien und Palästina. Das war vor rund 10000 Jahren. Von da aus dehnten sich die jungsteinzeitliche Migration, wie man die Ausbreitung des sesshaften Bauertums nennt, über die Türkei und Griechenland aus. Kontinentaleuropa wurde wurde vor 9-7000 Jahren erfasst. Eine zweite Route verweist auf die Ufer des Mittelmeeres.
Klimahistoriker sehen einen direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel. Im warmen Südeuropa verläuft der Prozess kontinuierlich, gegen Norden schubweise. Verursacht wurde dies mit Schwankungen der Tage, die jährlich für den Ackerbau nötig waren. Waren sie zahlreich, ging die Ausbreitung schnell voran, und sie war langsam, wenn die Tageszahl tief waren. Im kalten Nordeuropa kam die Entwicklung schließlich ganz zum Stillstand.
Die Zeit vor 5-8000 Jahren gilt als erste richtige Warmzeit der Nacheiszeit. Es war fast so warm wie heute und dies während Jahrhunderten recht konstant. Das begünstige die Ausbau der menschlichen Lebensweise. Wahrscheinlich geschah es aber nicht auf einen Schlag vielmehr geht man von einem lang anhaltenden Nebeneinander aus,

Das keltisch-römische Brenodor
Wann man auf dem Gebiet der Schweiz sesshaft wurde, weiß man nicht. Das Historische Lexikon erwähnt einfach das 6. Jahrtausend vor Christus. Das älteste Brot kommt aus Twann, es ist jünger, aber auch 5550 Jahre alt. Es handelt sich um Urdinkel, und es war ein Sauerteigbrot.
Im Aaretal um Bern ist die nachweisliche feste Besiedlung einiges jünger. Sie wird im erst im 3. Jahrhundert vor Christus greifbar, und ihre Spuren verlieren sich im 3. Jahrhundert nach Christus.
In den 1980er Jahren entdeckten ArchäologInnen ein Namenschild auf der Engehalbinsel, nur wenige Kilomerüter flussabwärts von hier. Seither heißt die Virmals namenlose Siedlung „Brenodor“.
Sie gehörte zur keltischen Kultur. Da beherrschte man schon die Eisenberarbeitung. Das erlaubt härtere Geräte für Ackerbau und Krieg.
Auch diese Technik kam breitete sich im 1. Jahrtausend in ganz Zentraleuropa aus.
Brenodor war eine keltisches Oppidum, eine feste keltische Siedlung, die vorerst offen war, dann befestigt wurde. Solche gab es auf dem Gebiet der Schweiz wohl ein Dutzend. Sie waren entweder auf Hügeln und befestigt wie auf dem Mont Vully, oder sie wurden von Flüssen umgeben. Dazu passt die Lage von Brenodor, ganz in der Flussscheife rund um die Engehalbinsel.
Heute weiß die Archäologie: Brenodor war ein politisches und religiöses Machtzentrum der helvetischen Aareregion mit einem vom profanen Gebiet abgegrenzten Heiligtum. Hier lebten Leute der Oberschicht sowie Händler und Hand- werker, also Töpfer, Drechsler, Wagenbauer, Schmiede und weitere, die ihre Erzeugnisse auch für das weitere Umland produzierten.
Mit der Zeitenwende bis ins 3. Jahrhundert nach Christus folgte nahtlose am der römische Vicus wiederum mit Häusern, einem Gräberfeld und einem Tempelbezirk. hinzu kamen ein Amphitheater und eine Sauna.
Erneut sei unsere Archäologie zitiert: Das Oppidum blieb nach der Eroberung Galliens durch Caesar um 50 v. Chr. weiterhin bewohnt und war in römischer Zeit eine Kleinstadt, ein Vicus. Diese Siedlungskontinuität kann anhand von Münzen und Gewandschliessen, wichtige Bestandteile der einheimischen Tracht, bestätigt werden.“ Neu war allerdings, dass die Römer für repräsentative Bauten Stein nutzten.

Vom Zentrum zur Peripherie
Die keltisch-römische Siedlung umfasste maximal 140 Hektaren. Das ist 30 Mal weniger als das heutige Stadtgebiet. Damit war Brenodor in keltischer Zeit das flächenmässig grösste Oppidum weitherum. Zudem lag es mitten im Herrschaftsbereich der wichtigen Helvetier. Man geht davon aus, dass es weitherum ausstrahlte. Das dürfte sich in römischer Zeit reduziert haben. Denn das Aaretal war für die Römer kein Durchgangsgebiet, eher eine Sackgasse.
In keltischer Zeit führte der wichtigste Weg durch die Schweiz über Genf, Lausanne, Yverdon nach Windisch, von wo aus mindestens drei Strassen in den Norden bekannt sind. Das gilt auch in römischer Zeit. Neu kam ein fester Übergang über den Großen St. Bernhard hinzu. Zudem wurde Aventicum eigentliche Hauptstadt der Römischen Herrschaft. Brenodor reichte da nicht mehr heran.

Die römische Warmphase
In römischer Zeit lebten wohl 120000 Menschen auf dem Gebiet der heutigen Schweiz. Alleine Aventicum soll 20000 gehabt haben. Denn es war die eigentliche Drehscheibe. Nach Süden war via Straßen direkt mit Rom verbunden, nach Norden gab es einen Wasserweg bis nach London.
Auch bei dieser Siedlungsphase gibt es einen direkten Zusammenhang mit dem Klimawandel. Man spricht heute vielfach von der römischen Wärmeperiode, mit einem Klimaoptimum um das Jahr 0. Es war damals weniger warm als während der jungsteinzeitlichen Revolution und damit auch als heute. Aber es war wärmer als lange Zeit davor und lange Zeit danach.
Es ist bekannt, nach den Römern zerfiel ihre Zivilisation. Zwischen Brenodor und der Stadt Bern gibt es trotz räumlicher Nähe keine Siedlungskontinuität. Denn es beginnt die Zeit der Völkerwanderung. Die geht allgemein gesprochen von Norden und Osten nach Süden und Westen, was ein Hinweise für eine klimatische Abkühlung ist.
In unser Gebiet kommen die Burgunder im 5. Jahrhundert von Westen her, die Alemannen im 6. Jahrhundert von Norden. Die Burgunder stammten wohl aus dem heutigen Thüringen, die Alemannen aus dem Schwarzwald. Die zerfallende römische Herrschaft erlaubte es, sich im wärmeren Süden niederzulassen.
Die Aare wurde spätestens im 9. Jahrhundert zur herrschaftlichen und kulturellen Grenze. Denn die Burgunder passten sich der römischen Lebensweise an und wählten Genf zu ihrer ersten Königstadt. Sie sprachen eine latinisierte Sprache. Die Alemannen mieden die verlassenen römischen Zentren, bevorzugten den Wald, den sie zu roden begannen, um frei von königlicher Herrschaft zu leben. Da bewahrten sie ihre germanischen Sitten und Dialekte hartnäckig.
Die alemannischen Rodungen sollten die Phase der Waldlandschaft schrittweise beenden. Ein ökologischer Einschnitt wie heute im Amazonasgebiet.
Nicht ohne Auswikrungen auf das Klima! Davon an der nächsten Station.

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Stadtwanderung zum Klimawandel: 2. Station, Einstein-Bank beim Rosengarten

Die Raumzeit um Bern

Wir stehen vor Albert Einstein. Berühmt wurde der Professor für theoretische Physik durch seine Formel E=mc2. Eine der interessantesten Wortschöpfungen Einsteins war die „Raumzeit“. Denn die Zeit sei die vierte Dimension des dreidimensionalen Raums, sagte er.
Man kann es auch anschaulicher ausdrücken: Schauen wir des Nachts in den Sternenhimmel, blicken wir unweigerlich in die Vergangenheit. Denn bis das Licht bei uns ankommt, braucht es Zeit. Was wir jetzt sehen, ist schon vorbei.


Der geschärfte Blick in die Umgebung
Berichtet man im Raum vor uns auch über Vergangenes? – Vergangenes ist vergangen, könne man einwenden, aber es hat Spuren hinterlassen, würde ich entgegnen!
Schauen wir zuerst nach rechts: Ohne Häuser und Straßen bleibt die Breitenrain-Ebene, davor ist der steile Abhang. Geologisch gesprochen handelt es sich um die Endmoräne des Aaregletschers. Bei seiner letzten Ausdehnung vor rund 20000 Jahren reichte er bis hierher.
Schauen wir nach links, sehen wir die Alpen, von wo der Aaregletscher kam. Die Alpen sind geologisch älter als der Gletscher. Sie entstanden vor rund 30 Millionen Jahren.
Schauen wir nun gerade aus, sehen wir den Gurten, unseren Hausberg. Er wurde durch gleich zwei Gletscher geformt. Das ist am schwierigsten zu erkennen!
Nun der Reihe nach!

Die Entstehung der Alpen
Die Alpen entstanden, als sich die relativ kleine adriatische Platte von Afrika löste und in die viel größere eurasische stieß. Teils wurde sie richtiggehend verschluckt. Teils faltete sie die eurasische Platte, woraus in einem langen Prozess das neue Gebirge, Alpen genannt, entstand.
Die Bildung der Alpen erzeugte viel vulkanischen Auswurf und war damit klimatisch relevant. Nördlich und südlich war je ein Meer. Das nördliche reichte von der Gegend um Grenoble bis in die Gegend um Wien. Man nennt es Molassemeer, seicht wie das heutige Wattenmeer. Der reichliche Sand wurde zu Molasse, einem poröses Gestein, noch bevor das Meer austrocknete.
Auch das südliche Meer verschwand und hinterließ eine Wüste mit salzhaltigem Boden. Vor 5 Millionen Jahren brach jedoch der Atlantik bei Gibraltar durch und füllte die Ebene, sodass das heutige Mittelmeer entstand.

Gletscher formen die Landschaft
Für die Landschaft, wie wir sie heute kennen, brauchte es noch die Gletscher – eine Folge der Abkühlung in den letzten Kaltzeit, also der letzten 115000 Jahre. Dazu zählen nebst dem Aaregletscher der Walliser- oder Rottengletscher, der Reuss-, und der Rheingletscher (siehe Bild).
Der Wallisergletscher verzweigte sich im Gebiet von Vevey. Der eine Ast bedeckte weite Teile des westlichen Mittellandes. Mindestens mit dem Aaregletscher kollidierte er. Man geht davon aus, dass dies beim Gurten der Fall war. Von Südosten kam der Aaregletscher, von Südwesten der Wallisergletscher. Beide formten den Berg.
Der heutige Gurten selber war ganz unter Eis, anders als der Bantiger hinter uns. Damit wäre das Eis hier etwa 500 Hundert Meter dick gewesen. Davon sieht man nichts mehr!
Die Gletscherschmelze ist immer noch einer der besten Beweise, wie stark sich das Klima erwärmt hat.

Gletscherseen früher und heute
Mit der Gletscherschmelze entstanden Seen. Der grösste ging aus dem Wallisergletscher hervor. Seine Endmoräne war im Gebiet des heutigen Wangen an der Aare. Sie soll über 100m hoch gewesen sein und einen See bis in die heutige Waadt gestaut haben. Man nennt ihn den Solothurnersee.
Der Abfluss bohrte sich in den Damm, bis dieser vor rund 10000 brach. Der Solothurnersee verschwand. Übrig blieben der Bieler-, Neuenburger- und Murtensee, und dazwischen das Seeland als sumpfige Gegend.
Auch der Aaregletscher hinterließ einen See, Wendelsee genannt. Er begann in Meiringen und endete in Kiesen. Omen es nomen! Denn Geschiebe aus der alten Kander verkleinerte ihn nach und nach, und via Lütschinen wurde er sogar zweigeteilt. Was blieb, kennt man als Thuner- resp. Brienzersee. Schriftlich belegt ist das Bödli dazwischen seit rund 1000 Jahren.
Wer meint, das sei alles bloße Vergangenheit, täuscht sich. 2021 zeigte ein Studie der EAWAG, dass seit 1850, dem jüngsten Tiefpunkt in der Temperatur, die Wasserfläche an Seen um jährlich 40000 m2 wuchs. In den letzten 10 Jahren hat sie angesichts der neuesten Klimaerwärmung im Schnitt gar um 150000 m2 zugenommen. Zwischen 2006 und 2016 sind auch 180 neue Gletscherseen entstanden. Einzelne, wie der beim Plaine-Morte-Gletscher oberhalb Lenk, müssen gar künstlich entwässert werden, damit der Damm nicht bricht und eine Flutwelle auslöst.

Harter Granit und weicher Sandstein
Ein großes geologisches Rätsel blieben bis in die 1830er Jahre die vielen, teils massiven Felsbrocken aus Granit in der Berner Landschaft. Sie waren so anders als die poröse Molasse.
Lange glaubte man, sie seien durch Vulkane ausgespuckt und durch die Luft gewirbelt worden. Dann machte Louis Agassiz aus Motier am Murtensee eine Entdeckung. Er wies mit Hütten auf den Gletschern erstmals nach, dass sie fließen, wenn auch langsam. So erklärte er, dass die Gletscher den Granit aus den Alpen transportiert hatten und sie nach dem Schmelzen stehen ließen.
Ein berühmter unter den Findlingen steht heute noch an der Autobahnausfahrt bei Muri. Als man die Schnellstraße kürzlich auf sechs Spuren vebreiterte, musste man der 373 Tonnen Koloss aus dem Haslital um wenige Meter verschieben – ein Kraftakt für Menschen&Maschine. Mächtige Gletscher machten das seinerzeit ohne Aufsehen!
Granit und Molasse waren bis Ende des 19. Jahrhunderts zwei wichtige Baumaterialien für Bern. Nur nennt man Molasse hier Sandstein. Das Bundeshaus, 1902 eröffnet, bildete den Höhepunkt für diese Bauart. Das Fundament ist hart, aus Granit, der Bau selber eher weich, aus Sandstein eben.
Seither geht da nicht mehr viel. Sandstein wurde durch Beton und Stahl abgelöst.

Berühmte und berüchtigte Professoren
Albert Einstein machte seine bahnbrechenden Entdeckung in der Berner Altstadt, als das Bundeshaus gebaut wurde. Er sei der Mann des 20. Jahrhunderts, schrieb das Time Magazine über den berühmten Professor.
Auch Agassiz hätte eine herausragender Wissenschafter des 19. Jahrhunderts werden können. Wie Einstein wurde er für seine grundlegende Entdeckungen Professor in den USA. Allerdings interessierte er sich da kaum mehr für die noch junge Glaziologie. Vielmehr beschäftigte er sich mit der aufkommenden Rassenlehre und begründete, dass der weiße Mann die überlegene Menschenart sei.
Das gilt heute als Irrlehre. Historiker wie Hans Fässler aus St. Gallen haben Agassiz deshalb schon vor BLM vom Sockel gestoßen. Nur in den Alpen gilt der berüchtigte Professor noch etwas, denn er bleibt der Namensgeber des Agassizhorns auf Berner Boden.
Für uns höchste Zeit, hinunter an die Aare zu gehen, um das Leben der Menschen im Urwald des Mittellandes kennen zu lernen.

Vorschau Stadtwanderung zum Klimawandel

1. Station: Die Welt vom Rosengarten aus

Guten Abend, ich begrüße Sie!
Gemeinsam machen wir in den kommenden zwei Stunden eine Stadtwanderung. Unser Thema ist der Klimawandel. Dafür gehen wir einmal durch Bern, aber auch einmal durch die Geschichte.
Ich will ihnen an 8 Standorten je etwas aus der Geschichte des Klimas und der Menschen hier erzählen.

Unser erster Standort
Zur Einstimmung habe ich Sie in den Rosengarten gerufen. 1765 wurde hier ein Friedhof errichtet. 1877 wurde er zu klein und in den jetzigen Schosshalden-Friedhof in der Nähe verlegt.
Auf Initiative vorausschauender Frauen wurde der Rosengarten am Ende der Belle Époque, also kurz vor dem Ersten Weltkrieg, zu einem Stadtpark umgewandelt.
Erinnert wird hier sich an die Berner Mundart und Jeremis Gotthelf. Seit 1917 züchtet man hier zudem Rosen, über 200 Sorten aus aller Welt finden sich auf engstem Raum – daher auch der Name.
Diese spezielle Kombination machte dem Rosengarten bis heute zu einem beliebten Treff- und Aussichtspunkt. Das ist gut, um mit der Aussicht auf unser Thema zu beginnen. Und es ist symbolisch, den Grün- und Blauflächen gelten als sinnvolle Maßnahmen gegen Stadthitze.

Die Symbolik des Teichs im Rosengartens
Wir stehen hier vor dem Teich aus dem Jahre 1918 mit zwei symbolträchtigen Figuren: Neptun und Europa, die der Twanner Bildhauer Karl Hänny schuf.
Neptun ist der römische Wassergott. Er lebt in der Tiefe des Meeres. Deshalb ist er der Wassergott. Doch er ist auch zuständig für das Wetter!
Europa ist phönizisch. Die Königstocher gefiel Zeus, dem griechischen Göttervater. In einen Stier verwandelt, entführte er sie und schwamm mit über das Mittelmeer nach Kreta, wo die beiden Kinder zeigten. Den Kontinent, den sie so begründeten, nennt man Europa.
Heute weiß man, das ist Mythologie. Es sind Ursprungserzählungen, die wegen ihrer Anschaulichkeit haften bleiben. Belegbar sind sie jedoch nicht. Das hat mit Geschichte zu tun, dem vergangenen Geschehen, das durch schriftliche Quellen oder archäologische Funde empirisch belegbar sein muss.

Ein wenig (europäische) Geschichte
Entstanden sind die Mythen als Vorform der Geschichtsschreibung in der Antike. Die Geschichtswissenschaft lässt die Antike mit der Gründung Roms vor 2750 Jahren beginnen. Sie endete vor 1500 mit dem Ende der weströmischen Zivilisation.
Es folgte das Mittelalter, das 1000 Jahre dauerte. Genannt wurde es so aber erst von den Humanisten im 15. Jahrhundert. Sie wurden inspiriert von Konstaninopel, dem heutigen Istanbul. Da existierte das oströmische Reich bis 1453.
Die Humanisten kritisierten Europa, das unter dem Einfluss der katholischen Kirche rückständig geworden sei. Sie standen am Anfang der Neuzeit. Die dauert seit 1492, der Entdeckung Amerikas, oder 1518, dem Beginn der Reformation.
Die Historikerinnen grenzen von der Epoche der Neuzeit nochmals die neueste Zeit ab. Sie lassen diese mit den modernen Revolutionen in den USA oder Frankreich am Ende des 18. Jahrhunderts beginnen. Man kann es auch die Zeit der Industrialisierung nennen.
Was geschah in dieser Zeit mit dem Klima? Es änderte in diesen rund 2500 Jahren mehrfach. Zu Römerzeiten war es warm, während der folgenden Völkerwanderungszeit kalt, im hohen Mittelalter mit den Städtegründungen wieder warm, danach während langer Zeit erneut kalt. Man spricht sogar von einer kleinen Eiszeit. Tiefpunkt war um 1850. Seither steigt die Temperatur wieder an, seit dem 21. Jahrhundert sogar rasant.

Ein wenig Erdgeschichte
Die Erdgeschichte ist jedoch viel umfassender als das Raster aus der europäischen Geschichte. Man schätzt, der Erball sei 4,6 Milliarden Jahre alt. Zuerst war nur Wasser an der Oberfläche, dann der Urkontinent Pangäa. Der teilte sich mehrfach, im Norden in Nordamerika und Eurasien, im Süden in Südamerika, Afrika, Australien, Neuseeland und die Antarktis. Dazwischen war Tethys, ein riesiges Meer.
Von Afrika lösten sich verschiedene Platten, die Tethys langsam durchquertem und mit Eurasien zusammenstießen. Indien liess den Himalaya entstehen, Arabien den Alburs und Italien die Alpen.
Die geologische Erdneuzeit begann etwa davor, als vor 66 Millionen Jahren ein 14 km grosser Meteorit im Gebiet von Neu México einschlug. Er aktivierte Vulkane, und die Temperaturen stiegen vorübergehend. Dies besiegelte das Ende der Dinosaurier. Doch es folgte in Schüben eine gigantische Abkühlung von rund 20 Grad Celsius, welche die Vorherrschaft der Säugetiere begründete.
Die Abkühlung ließ an den Polen der Erde riesige Gletscher entstehen, ebenso in den Gebirgen vom Himalaya bis zu den Alpen. Vor 20000 Jahren war bei uns es am kältesten. Seither erwärmt sich das Klima wieder, und es schmelzen die Gletscher.
Die Erdgeschichte spricht nun vom Holozän, dem Zeitalter des Menschen, das vor 12000 einsetzte. Menschenarten gab es schon länger, aber Zivilisationen sind keine bekannt.

Die aktuelle Diskussion über die Klimaerwärmung
Auf der geologischen Zeitachse bestimmten Großereignisse wie Meteoriteneinschläge und Vulkane, aber auch globale Winde das Klima.
Seit der letzten Eiszeit galt warm als vorteilhaft für die Entwicklung der Menschheit, kalt als nachteilig.
Genau das ist heute nicht mehr gesichert!
Denn es kann nicht mehr ausgeschlossen werden, dass die aktuelle Erwärmung alles ändert. Seit dem letzten Kältemaximim um 1850 hat sich die mittlere Erdtemperatur um 1.2 Grad Celsius erhöht.
Und wir diskutieren gegenwärtig weitere Erhöhungen von 1,5 bis 5 Grad alleine für das 21. Jahrhundert. Das lässt alles, was in den letzten 10000 Jahren geschah, erblassen.
Bildhaft sprechen die Klimaforscher:innen von einem L oder einem Eishockey-Stock: Lange ging es historisch gesehen fast gerade aus mit der Temperatur, dann folgte ein heftiger Knick nach oben!
Das haben sogar die ErdgeschichtlerInnen bemerkt, denn sie grenzen neuerdings das Anthropozän von Holozän ab. Sie wollen damit anzeigen, dass der Mensch nicht mehr mir ein Teil der Erde ist, sondern diese mit seinen Aktivitäten bestimmt. Populärwissenschaftlich datiert man den Beginn des Anthropozän auf 1945, dem Jahr mit der Zündung der Atombombe in der Erdatmosphäre.

Kleine Rekapitulation
Wem das zu schnell ging, biete ich zum Schluss ein kleines Gedankenspiel an:
Wenn ein Jahr einem Millimeter entspricht, dann dauerte die Neuzeit der HistorikerInnen, also die letzten 500 Jahre, 50 Zentimeter. Bis zu den Römern zurück sind es bloß 2 Meter.
Das Holozän ist 12 Meter lang. Das Anthropozän keine 8 Zentimeter.
Der Beginn der Erdgeschichte vor 4,6 Milliarden Jahre liegt aber nahe Teheran, der Hauptstadt des Irans.
Die berühmte Meteorit wäre 66 km von hier eingeschlagen, also etwa im Interlaken.
Und die Alpen, vor 30 Millionen Jahren entstanden, hätten ihren Anfang ungefähr in Thun.
Und um die geht an der nächsten Station.