gemäss den letzten verfügbaren informationen sind dabei 91 menschen ums leben gekommen, 84 alleine im sommerlager der sozialdemokratischen jugend.

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aus dem paradies sei die hölle geworden, sagte heute morgen jens stoltenberg, der norwegische ministerpräsident, im radio, als er zum schrecklichen doppelattentat im regierungsviertel von oslo und auf einer vorgelagerten insel stellung nahm.

nach augenzeugenberichten ist der attentäter kurz nach der bombenexplosion in der norwegischen hauptstadt als polizist verkleidet und mit gesicherter waffe auf die insel mit dem camp gefahren. dort gab er vor, einen sicherheitscheck vornehmen zu müssen. die rund 600 jugendlichen wurden gerade versammelt, um über die tat in der hauptstadt informiert zu werden, als der attentäter unvermittelt in die menschenmenge schoss. es scheint, dass der erste anschlag nur dazu genutzt wurde, die stimmung herzustellen, welche die eigentliche tat erst ermöglichte.

obwohl örtlich so nahe, sind wir hier in holzhausen so fern den schrecklichen ereignisse. das internet verbreitet sie zwar in windeseile; nur eine halbe stunde nach dem ersten anschlag waren wir über das wichtigste informiert. Auch über das radio bekommt man etwas von der erschütterung des nachbarlandes mit, die in der nachkriegszeit ihresgleichen sucht.

doch wirkt dies alles so unrealistisch: „ausgerechnet norwegen!“, denkt man sich. so reich, so zivilisiert. ausgerechnet die sozialdemokratische jugend, die sich für eine besser welt versammelte, könnte man nachschieben. und man muss sich fragen, warum das ganze?

antworten sind schwer zu finden. natürlich, man weiss um die attentate auf olof palme und anna lindh in schweden. doch die galten sozialdemokratischen politikerInnen, deren einfluss auf die welt nicht allen passten. das setzte die bekannte kritik an der linken politik ab, die für die mehrheit politisch bleibt, bei extremisten aber batürliche hemmschwelle gegenüber gewalt senkt.

dennoch, das ganze hat eine bis gestern unbekannte dimension. betroffen ist das friedliche norwegen. getroffen hat es junge menschen, voller ideale, aber ohne macht. wahllos wurden sie erschossen, einfach, weil sie da waren.

zuerst hiess es, es seien islamistisch motivierte anschläge, um den rückzug norwegens aus afghanistan zu erzwingen. ganz unplausibel wirkte diese hypothese nicht, denn nach der liquidierung von osama bin laden durch die usa hatte man immer wieder gehört, die neue al quaida werde sich rächen. doch passt der hergang des geschehen sowenig zu den ereignissen.

passender wirkt da, die multikulturelle politik der linken norwegischen regierung sei der auslöser. in rechtspopulistichen kreisen gilt sie als schandtat, als verrat am eigenen land. zwar gehört, so liesst man, der attentäter nicht zur norwegischen neonazi-szene. doch habe er über facebook konservative, christliche und nationalistische kritik betrieben, bevor er zur eigenen tat schreitet.

anomie nennen das die soziologInnen: orientierungslosigkeit angesichts des auseinanderfallens von zielen und normen, von wünschen und verhältnissen. die kann politisch verschiedene, auf jeden fall unüblich folgen haben. dazu gehört das ausrasten, als einzelner, als kleine gruppe. eine politische gemeinschaft ist defür nicht einmal nötig.

doch wie gesagt, dass geschehene ist real, erleben kann man es hier nicht. so bleibt, dass der bericht vor allem ein virtueller ist, bei dem vorsicht angesagt bleibt. denn im paradies von holzhausen wirkt das an sich sehr, sehr irreal.

stadtwanderer


Comments

66 Comments so far

  1. Ate on August 26, 2011 02:40

    @ Claude
    Hilf mir bitte, lass mich verstehen! „Der Diskurs lebt davon, dass man mit offenen, ehrlichen und ungezinkten Karten um das beste Argument ringt.“ schreibst Du. So weit so gut, aber warum soll man um das beste Argument ringen müssen? Ringen müssen, wo doch etwas mit Hand und Fuss zu belegen ist?
    Nun gut, auch das bestbelegte Argument wird vom Gegner gerne als Lüge hingestellt. Da schmuntzelt man halt mal eine Runde, weil man weis, dass es auch der Bürger weis (gell Volk darf man nicht mehr sagen?!) (mit wieviel S schreibt man weis? Ist ein Handycap weil ich das scharfe S in der Schule lernte.)

    Du merkst, ich lese step by step. Ironie kann zwar eine Waffe sein, aber nur bei Leuten die nicht sattelfest sind, sprich, bei denen es ein leichtes ist, sie auf die Eisbahn zu führen, sie zu verunsichern und von denen gibt es zur Genüge.

    Und, und schliesslich Deine Worte: „Jede Diskussion benötigt Antworten, Widerspruch, Entgegung“. Ja, so soll es sein, so ist es richtig, aber wo warst Du als es um die Diskussion ging?

    Mich ganz der schweizerischen Mentalität anpassend, entschuldige ich mich dafür (die Schweizer entschuldigen sich immer, auch wenn sie noch so unschuldig sind und deshalb zeigen sie ihr wahres Gesicht schön versteckt und verborgen, erst bei Abstimmungen), dass ich Deinen Blog mit meiner Meinung versudelt habe.

    Schade, warst Du am Dienstag an eurem Stand in Oerlikon nicht anwesend. Vielleicht kam ich auch nur zur falschen Zeit.

    @ Raffnix
    Habs geschnallt, dass Dir erscheinend Wichtigste ist, dass Du meiner Vorhersage nicht glaubst. Recht so.

    Ach nein Du, ich trink den Burgunder nicht mit Claude. Wette ist es ja keine, würde halt die Flasche dann wie versprochen in Bern vorbeibringen. Aber ich denke, dass wird nicht nötig sein und wenn doch, kannst Du ja sie dann zusammen mit Claude köpfen.

    Pro Beitrag nur ein Thema, darum bittest Du mich. Raffnix, hast Du nicht gemerkt, dass all diese Themen die ich ansprach, schlussendlich runden, ineinander einfliessen, eigentlich ein und das selbe Thema sind, das selbe Thema beinhalten?

    Ja, es sind jeweils Einzelsituationen, aber nimm den Inhalt und du wirst sehen, es geht nur um ein und das selbe Thema.

  2. Ate on August 26, 2011 03:30

    So, und nun ist Schluss.
    Claude, Du hast meine Mail-Adresse, wirst zwar nie etwas von mir wollen mögen, ich tats, ich hab Dich gebraucht, hab Dich angefragt, ging um eine Partei, aber Du hast es nicht mal für nötig gefunden, mir zu antworten. Macht nichst, ich hab dieses Thema auch ohne Dein Dazutun (mit Deinem wärs mir ein wenig wohler gewesen) über die Runden gebracht.
    Dachte halt, wenn du schon jemand kennst, der etwas von Politik versteht, er mir doch zur Seite stehen könnte, er mir Ratschläge erteilen könnte, hätte halt nur ein paar Ratschläge gebraucht, aber es sollte nicht sein.

    Ich suchte ja nur Deine Hilfe, ich wusste doch nicht wie ich in diesem Politfilz vorgehen kann.

    Macht nichts, ich tat halt, was ich konnte und habe es auch ohne Deine Hilfe geschafft. Ging halt etwas länger, denn als ich Dich anfragte, hoffte ich doch sehr auf Dein Gespür in Bezug auf die Politker.

    Den, den ich meine, der hat abgedankt, denk zwar jetzt nicht wegen mir, vielleicht hat er aber doch eingesehen, welchen Scheiss er gebaut hat. Spielt keine Rolle. Er war nicht tragend als er da war, also wird ihn auch niemand vermissen.

    So, das wars. Wie geschrieben, meine Mail-Adresse kennst Du, aber zum Clown auf Deinem Blog lasse ich mich sicher nicht machen.

  3. Röstigraber on August 26, 2011 07:29

    @ate
    Habe mit Interessen die gesamte Diskussion gelesen. Du bist überhaupt kein Clown, sondern eine Bereicherung! Ich bin, wie der stadtwanderer, ein Angänger einer angeregten und kontroversen Diskussion und dazu trägst du enorm viel bei, auch wenn meine Meinung im vorliegenden Fall weit von Deiner entfernt ist. Ich finde, du solltes die damit zwangsläufig verbundenen Spannungen aushalten, denn nur so entsteht eine spannende und kontroverse Diskussion. Ich hoffe, dass diese auf dem für mich informativsten und spannendsten Blog in der Schweiz weiterhin möglich ist und du dabei bleibst.

  4. kris on August 26, 2011 13:32

    @Ate, beteffend er Zunahme bei den Sekten, können sie sich ganz einfach alle detailierten Infos hier besorgen:
    http://www.infosekta.ch/
    Zur CH-Sektenhistorie hier der Link:
    http://www.hls-dhs-dss.ch/textes/d/D11437.php

    Betreffend, dass unsere ausländische Mitbürger,die arbeiten fast 50% an unsere Sozialwerk mitfinanziern, kann man hier ausrechnen:
    http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/03/02/blank/data/03.html

    @raffnix, sie machen ihrem Namen alle Ehren, denn seit wann können ausländische MitbürgerInnen unser Sozialwerke plünden, wenn sie nichts einbezahlt haben? Wohl total der SVP auf den Leim gegangen nicht?!
    http://www.wasdiesvpverheimlicht.ch/accueil.php

    Fakt ist,dass unsere ausländischen Mitbürgerinnen ein hohe Erwerbsquote haben u.z.Teil länger arbeiten,als die SchweizerInnen. Weiter muss man auch wissen, dass ehemalige Asylanten,die hier angenommen werden, fast alle ihre Kosten,die angefallen sind während ihres Asylverfahren, wenn sie dann arbeiten dürfen wieder zürückbezahlen müssen! Eine Anfrage an:http://www.bfm.admin.ch/bfm/de/home.html und Ihnen wird das detailiert erklärt!

  5. raffnix on August 26, 2011 23:21

    also ehrlich gesagt, ich glaube, da reden doch einige aneinander vorbei.

    Das ist schade, weil sich dann einige unverstanden und/oder übergangen fühlen, dabei ist halt das kopfnicken oder -schütteln nur nicht rübergekommen.

  6. Ate on September 4, 2011 03:01

    @ Röstigraber
    Ich dank Dir für Deine netten und aufmunternden Worte.
    Aber wär es denn doch nicht besser, ich täte meinen selbstauferlegten Maulkorb anbehalten? Das Warum dafür ist einfach und das schrieb ich bereits schon weiter oben: Willkommen ist man nur, wenn man die gleiche Meinung vertritt, jede Abweichung von der vermeitlich vorgegebenen Norm kommt einer Sünde gleich.
    Dazu eine Aussage aus einem heutigen Leserbrief (meine Sucht, das Leserbriefschreibenlesen): „Die Linke ist tolerant, aber nur solange man ihre Meinung vertritt.“ So scheints mir auch auf diesem Blog zu sein. Diskussion? Keine Spur!

    Dass die Deinige Meinung im obigen Fall weit von der meinigen entfernt ist, ist doch nicht mehr als recht. Du siehst die Dinge von Deiner Warte aus, ich sie von der meinigen und genau da sollte nicht abgebolzt werden, sondern man sollte, Ansicht hin oder her, aufeinander zugehen können einen gemeinsamen Nenner finden. Ein Thema, zwei Ansichten. Stell Dir vor, wir alle hätten die gleiche Meinung? Wär doch schon ein wenig trist und öde. Vor allem käme es einer Unterwerfung und Anpassung gleich.

    Entschuldige Röstigraber, aber in einem Punkt hast Du unrecht und zwar wenn Du mir empfiehlst ich sollte Spannungen aushalten, denn nur so entstände eine spannende und kontroverse Diskussion. Es ist mein Gemüt, dass ich mich eher beleidigen lasse, anstatt jemanden zu beleidigen. Auch halte ich Spannungen aus und erwünsche mir deswegen Diskussionen, aber, wenn Du diese obigen Kommentare nachliest, war im Grunde genommen bei dieser Diskussion ich der Alleinunterhalter.
    Schnell mal eine Beleidigung und eine Belehrung von wegen ich solle http://www.wasdiesvpverheimlicht nachlesen. Ich tats, blieb aber kopfschüttelnd ob diesen Fehlinformationen zurück. Und es sollte in der Zwischenzeit klar sein, dass ich kein Freund der SVP bin. (Nur so zu meiner Rechtfertigung)

    Nun ja, der Stadtwanderer hat sich erst als das Thema bereits am versanden war eingemischt, aber ich behaupte, dass es nie und nimmer eine Diskussion gab. Das war eine Einmann (sorry Frau)- Gedankenstrangübertragung nach aussen.

    Aber lieb von Dir, willst Du, dass ich bleibe.
    Für mich ist zwar der zoonpoliticon-Blog informativ, der Stadtwanderer-Blog bringt mir hingegen all das was in meinem Schulfach unter Geschichte Programm war, ich zu faul war zuzuhören, in die gute Stube.
    „Geschichte“ und bitte nun nicht falsch verstehen: „Hitler“ Dem seine Geschichte wurde uns in der Schule vorenthalten.

    Und wenn ich schon so schön am Thema bin. Mein Vater, zu dem ich keine Beziehung aufbauen konnte, da bei der Grossmutter aufgewachsen. Mein Vater war der erste der sich freiwillig in die Hitler-Jugend aufnehmen liess. Ob er stolz darauf war, weiss ich nicht. Hingegen, wenn ich heute das Wissen habe, in welcher Ausweglosigkeit diese Menschen dazumals waren, blieb ihnen doch Gewissensbisse hin oder her, kein Ausweg, als eben dieser Hitler-Jugend beizutreten. Mein Vater landete irgendwo im Süden Frankreichs. Er hat dort das Leben genossen, lernte als Österreicher den Champagner zu würdigen. Er hatte es scheinbar lustig.
    Mein Onkel, Flieger, wurde abgeschossen. Als Souvenir an ihn schenkte mir meine Oma sein Hitler-Kreuz.

    Der Mann meiner Oma wurde nach Russland abbefördert, er kam nie mehr zurück. Meine Oma hat bis zuletzt gehofft, dass ihr Mann zurückkommt. Sie hätte eine höhere Rente bekommen wenn sie ihren Mann als tot erklärt hätte, aber nein, sie tat es nicht, sie hat gehofft… und wartete vergebens.

    Dass die Deutschen auf einem Problem hocken, dass Vergangenheit ist, mag ich nicht verstehen. Die Schweizer hocken doch gleich in der Klemme, haben sie doch Juden-Transporte durchs Land genehmigt. Nur, das war vor unserer Zeit, warum soll sich irgendjemand für etwas, dass geschehen ist, dafür verantwortlich fühlen? Es ist passiert und daraus sollte mal lernen.

    @ Mark
    Lieber Mark
    Ja, ich ging auf die Seite, die Sie mir empfohlen haben, aber als ich da drin war, musste ich feststellen, dass diese Seite sektierisch ist. Macht nichts. Meinten Sie denjenigen, den Engländer (eben kein Schweizer, aber in der Schweiz wohnend) desser Lebensgefährtin seine Tochter umbrachte? Nennen Sie das Sekte, von einem Einzelgänger ausgehend?

    Keine wwww-Adresse wollte ich von Ihnen, sondern Facts, Facts, die Sie sich angeeignet haben. Nix da mit www, Ihre persönliche Meinung bitteschön und nicht das Vorgekaute.

    Und @ Kris, bevor Sie Raffnix angreifen. Juhu, Freude herrscht, Raffnix ist der SVP auf dem Leim gekrochen. Kris, lesen Sie doch die Kommentare von Raffnix ein wenig genauer. Und genau da hockt die Oberflächlichkeit.
    Raffnix kann für sich selbst sprechen, aber mir ist sehr bewusst, dass ehemalige Asylanten ihr Sold zurückbezahlen müssen, sofern sie es dann auch können und nicht dem Sozialstaat zur Last fallen.

    Und da hacke ich gleich ein, mit Ihrer Aussage: „Warum können ausländische Mitbürger unsere Sozialwerke plündern, wenn sie nicht einbezahlt haben.

    Diese Frage kann nur jemand stellen, der die Realität nicht wahrhaben will.

    Adresse, doch dass was ich da las, tünkt mich denn schon eher ein wenig seketenähnlich.
    Einen Fall hatten wir in der jetzten Zeit in der Schweiz. Es was ein Einzelgänger,

  7. raffnix on September 4, 2011 10:51

    @kris
    mir ist ja alles recht, was die SVP entlarvt. Die Begründungen auf der Adresse:

    http://www.wasdiesvpverheimlicht.ch/accueil.php

    sind aber zum Teil mehr als jämmerlich, und zum Teil ebenso verfälscht.

    Du sagst; Fakt ist,dass unsere ausländischen Mitbürgerinnen ein hohe Erwerbsquote haben u.z.Teil länger arbeiten,als die SchweizerInnen.

    Das stimmt für einen Teil. Fakt ist, dass lediglich etwa 20% gutgebildete Ausländer hier sind, und die anderen tragen kaum was zum Steuerertrag bei, machen aber dafür vermehrt viele Kinder, die wiederum kaum die ärmere Schicht verlassen können.
    Fakt ist, dass diese auch Krankenkassenprämienrückvergütungen bekommen ..

    Fakt ist, dass diese Ausländer dann mal die AHV (auch evtl. nur die minimale) ausbezahlt bekommen, auch wenn sie kaum was einbezahlt haben.
    Fakt ist, dass sie dann Ergänzungsleistungen beziehen …

    Fakt ist, dass diese Schicht Ausländer in Spitälern und Gefängnissen stark übervertreten sind …

    Dass ehemalige Asylanten den Aufwand zurückbezahlen müssen, ist mir ganz neu …. und wie gross ist dieser Betrag?
    Angenommen sie müssten ihr Taschengeld zurückzahlen, dann ist es ein winziger Teil des Aufwandes. Bitte um Info.

  8. Ate on September 9, 2011 02:21

    @ Raffnix
    Bin mit Deinen Aussagen vollumfänglich einverstanden. Aber einen kleinen Anhang würde ich gerne noch bringen, denn wenn es um dieses Thema geht heule ich regelmässig auf. Loben es doch die Politiker in den Himmel, dass wir dank der Personenfreizügigkeit gut ausbgebildete Spitalangestellte erhielten, Angestellte, die wir brauchen und benötigen.
    Aber keinem dieser Hirni geht auf, dass wir diese Fachkräfte gar nicht bräuchten, hätten wir nicht so viele Ausländer im Land.
    Deren drei Freunde von mir mussten ins Spital, die bekamen Vögel. Die Bettnachbarn waren jeweils Ausländer, kam die Visite war auch jeweils ein Dolmetscher mit dabei.

    Alle drei meiner Bekannten behaupteten, dass die das Spital von Ausländern übervölkert ist, und das hast Du oben auch erwähnt.

    Aber woher diese Klappe vor dem Grind? Wir brauchen diese Spitalangestellten aus dem Ausland. Klar brauchen wir sie, aber nicht für uns, sondern für unsere Kultubereicherer.

    Abgesehen, aber schimpf nun nicht mit mir weil ich schon wieder abschweife und ich Dich auf Deinem grünen Fuss erwische, aber ich glaub auf deisem Blog bin ich mit meiner Aussage vollkommen richig.

    Wie wurde doch Toni Brunner in den Dreck gezogen, ja auch belächelt, ist halt so, wenn die Linke kein Gegenargument hat, dann versucht sie den Gegner durch auslachen plattzumachen. Achte Dich mal drauf.

    Tatsache ist halt, je mehr Einwohner unser Land bevölkern, desto höher ist der Energieverbrauch. Eigentlich logisch, oder?
    Aber da kommt die Linke und schraubt Toni Brunners Aussagen ins Lächerliche runter.

    Und da frage ich mich halt, anhand welcher Vorstellungen die ihr Vorstellungsvermögen aufbauen.

    Ich bin auch für einen AKW-Ausstieg, aber erst dann, wenn diese restlichen 40% gewährleistet sind. Und genau das kann niemand sagen. Mir kommst vor, es ist eine Euphorie, man vermutet es könne, aber wer gewährt dass es dann schlussendlich dann doch so ist. Und glaub mir Raffnix, genau diejenigen die sich nun so für einen Atomausstieg einsetzen, sind die ersten die reklamieren, wenn sie dann mal am Füdli frieren müssen.

    Verzeih mir meine bösen Worte, aber als ich da kürzlich Demonstranten im TV sah, die den Eingang eines AKW’s blockierten, sagte ich, denen ihre Namen aufschreiben und ihnen den Strom abstellen. Warum? Die denken keinen Deut weiter als bis dahin wo ihre Wärme in der Wohnung kommt.

    Wärs denn nicht besser zuerst dieses 40%-Manko auf Sicherheit zu haben und erst dann die AKW’s abschalten, anstatt in einer Utopie zu leben, die besagt, dass wir es mit den Erneuerbaren hinkriegen?
    Wenn es nicht klappen sollte, greifen wir auf Gaskraftwerke zurück. Wie bitteschön war das mit der Verminderung des CO2-Ausstosses?

    Das haut mir die gesamte Glaubwürdigkeit der Grünen über den Haufen. Zuerst bekämpfen sie den CO2-Ausstoss, bei einem AKW-Ausstieg hingegen tolerieren sie ihn.
    Gleich wie die Österreicher, die grossartig bluffen, sie hätten keine AKW’s. Dass sie aber AKW-Strom unter anderem aus der Schweiz beziehen, verschweigen sie wohlweislich. Welch verlogene Gesellschaft, nicht nur die Österrreicher.

    Ich bin dafür, stellt die AKW’s ab.

    Wir hatten mal vor langer, langer Zeit eine Gesellschaft, die auch ohne Energie über die Runden kam, die hat nicht geklönt, die nahmen es hin, steckten halt mal eine Kerze an, duschten kalt.

    Fragen tue ich mich halt doch ob denn unsere Warmduscher diesen kalten Wasserstrahl aushalten können, denn doch sehr verweichlicht. Wer weiss, vielleicht kommt dann nicht mal mehr Wasser aus der Dusche.

    Wünschen täte ich es mir, wär da nicht der Ständerat. Handkehrum sage ich immer, dass unsere verwöhnte Gesellschaft einen Kieg bräuchte.
    Nicht ausrufen bitte, ist es denn nicht erwiesen, dass die Gesellschaft erst wenn es einen Krieg gibt, sie wieder auf den Boden, dahin wohin sie hingehören zurückkommen.

    Nicht meine Spuke, aber man sollte den Mensch stoppen bevor er übermütig oder auch lasch wird. Deshalb denke ich nun mal gibst Kriege.
    Einwände?

    Gebt mir ein Volk, die EU-Mitglieder dürfen nun ja nicht mehr, gebt mit ein Volk das sich nicht an diese Regeln hält. Nicht mehr daran hält, siehe Burgunder-Kriege, Aufstände.

    Mir machts weh, aber dennoch liebe ich es mitanzusehen wie sich diese von mir geliebte Schweiz ins Abseits, in den Abgrund treiben lässt. Warum das so ist? Mich haben Idioten schon immer fasziniert. Sie haben laut Gesetz keine Aussagekraft, sagen aber alles aus was auf unsere Gesellschaft ausgrichtet ist.
    Ergo, bleibt alles beim Alten!

  9. raffnix on September 9, 2011 21:45

    1) Hätten wir nicht soviele Ausländer …. dann würde das SVP-nahe Gewerbe auch keine solchen einstellen….oder ist es umgekehrt?Brunner könnte nur mak die Devise rausgeben, dass seine Untertanen keine Ausländer einstellen, und das Problem wäre gelöst. Und dazu ist es ja noch so, dass im Gewerbe nicht jene Ausländer sind, die dem Staat was bringen, ausser viel Nachwuchs.

    2)Würde das Parlament nun beschliessen, dass noch AKW’s gebaut werden dürfen, dann würde wohl gar nichts passieren.
    Bei einem Verbot jedoch läuft die Umstellung an, und wenn es dann doch nicht reicht, kann immer noch eins oder zwei behalten werden.
    Vielleicht ist bis dann auch die Kernfusion brauchbar.

  10. Ate on September 26, 2011 02:39

    @ Raffnix. denk, das sollte nun noch sein:

    Punkt 2 ging in der Zwischenzeit über die Bühne und wird glaub am 28.9. definitiv aus- und abgehandelt. Ein Thema, dass nun seit Jahrzehnten in die Länge gezogen wird, die Befürworter für einen Ausstieg auf die lange Bank verwiesen wurden, wie auch vermutlich jetzt wieder. Jetzt und da sollte man ansetzen und Druck ausüben. Denk aber, dass die CVP und die BdP dafür falsche Ansprechpartner wären, denn die kehren nach den Wahlen wieder in ihr Angestammtes zurück. Warum? Schau Frau Leuthard, die bis anhin zu Gunsten der AKW’s sprach. Schau Herrn Grunder (hat sich in dieser Partei Frau Widmer unterzuordnen?) Ein paar Tage vor Fukushima sprach sich Herr Grunder für neue AKW’s aus und nun stolzt er als AKW’Gegner durch die Gegend. Solche Politiker sind in meinen Augen nicht glaubwürdig. Mal hü mal hott und da wo man den grössten Profit rausschlagen kann, da schleimt man sich dann halt kurzfristig ein und ändert dann halt später wieder seine Meinung. Das Volk stuft man ja eh als so blöd ein, da man davon ausgeht, dass man sie mit ein paar Versprechungen auf ihre Seite ziehen kann. Zwar wohl, es stimmt, das Volk lässt sich noch so gerne anlügen, kann es doch dabei die Eigenverantwortung ablegen.

    Dein Punkt 1: Ein kleines Zückerchen für Dich, dass ich mir auch auf der Zunge zergehen liess. Heute im SonnTalk erwähnte Roman Burger, dass sie ein Interview mit Zottel wollten.(Find ich nun zwar kindisch, aber wenn Bubi Freude an solchem Stuss hat, so will ich seinem altpubertären Freudeli nicht im Weg stehen) Nun gut, der Stallhalter von Zottel, Herr Schiebli, verweigerte ein Interview.
    Roman Burger, schlau wie er ist, stellte sofort fest, dass auf diesem Hof 50% Ausländer angestellt sind. Der Mörgeli, dadurch total in die Enge getrieben, gab nur zur Antwort: dass müssen sie mit Herrn Schiebli klären. War ein Genuss, Mörgeli mal sprachlos zu sehen.

    @ Stadtwanderer, auch wenn Du mich meidest
    Mir stinkst zwar off-toppic zu machen, gehört aber scheinbar zu mir.
    Wollte nur kurz erwähnen, da Smartvote in allen Medien vertreten ist, ich aber konfus aus dieser Smartvoterunde rausgehe. Ständerat gibt es da eh keinen, da dass für mich eine Personenwahl ist. Bäumle ja, sofort, Diener hingegen nein.
    Darf ich Dir mein Smarvoteergebnis kundtun? Und, hat Herr Herrmann da irgendetwas gedreht, denn bei den letzten Wahlen kam es noch so einigermassen hin.

    Also, mein Erstplatzierter ist ein JSVP’er, aber mit dem hab ich grad mal eine Übereinstimmung von 56%. Ist ein wenig mager. Und so hagelt es weiter, SVP und EDU, erstaunlicherweise aber hockt auf Platz 5 ein BDP’ler. Hat der vergessen, dass er nicht mehr SVP-angehörig ist und demzufolge seine Meinung ändern muss? Nicht will, muss?
    Nun gut, ich brauch keine Wahlempfehlung, aber trotzdem gibt mir Hermanns Baby zu denken. Meine Ex, mit der ich bei den letzten Wahlen eine Übereinstimmung von etwa 90% hatte, rasselte bei mir auf Smartvote auf 33%-Gleichheit runter. Den ersten den ich da hätte wählen sollen, war auf Platz 63, gefolgt von einem auf Platz 65. Da kamen sie mir nah, geht aber nicht, denn mit diesen beiden hatte ich eine ca. 90%-ige Üereinstimmung.

    So, das war mein off-toppic und nun möchte ich allen, die doch immer meinen andere Meinungen mundtot machen zu müssen, weil ihr Gesagtes, Gedachtes das einzig Richtige und Wahre ist, die nicht einsehen, dass es auch Menschen gibt, die anders denken als sie selbst, denen möchte ich ein Zitat von Voltaire auf den Weg geben (Voltaire wollte vermutlich bewegen, aber wenn der Mensch dumm ist, fruchtet auch nichts), also sein Zitat: „Ich mag vedammen was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“

    Schöne, heroische Worte, Worte, die in unserer heutigen Gesellschaft nichts mehr verloren haben, sind wir doch ein Volk der sich unterdrückenden Anpasser gewordern.

  11. raffnix on September 26, 2011 21:55

    @Ate
    Du magst recht ahben, die Parlamnetarier meinen, Sie hätten die Macht und Wiesheit gepachtet, und halten uns für dumm. Das ist aber lediglich eine Schwäche dieser Typen.
    Und genau darum sollten wir uns für die Sache wehren.

    Genau darum sollte der Ausstieg nun mit aller Kraft vorangetrieben werden.
    Wer jetzt noch ein Hintertürchen offen hat, der will genau dies nicht.
    Und es ist auch gut möglich, dass in 10 Jahren Energieüberschuss zu tieferen Preisen vorliegt.
    Genau das fürchtet die Energielobby.
    Und warum sollte man in 10 Jahren nicht das Gesetz wieder ändern, wenn die Energie nicht reicht, oder wenn es andere Technologien hat.
    Es gibt genügend Wüste und Wasser, um Brennstoff herzustellen.

  12. Ate on September 28, 2011 23:10

    @ Raffnix
    Als eine Schwäche dieser Typen, wie Du es nennst,sehe ich auch dass sich die CVP-SR-Typen von Schwaller einlullen oder gar manipulieren liessen.
    Nur herrscht nun noch keine Freude, mal abwarten wie die Parteien nach den Wahlen umschwenken und das werden wir dann im Dezember schmerzlich zur Kenntniss nehmen.

    Nein Du Raffnix, wenn schon will ich nicht auf die Wüste, sprich auf fremde Länder angewiesen sein, sondern eine 100%ige Schweizer Gewährleistung haben. Auch keine solche Lösung wo man sich nun z.B. in Spanien an einem Windräderpark beteiligt, oder noch schlimmer man den fehlenden Strom aus Frankreich’s AKW’s importieren würde.
    ———-
    Nein, ich werd mich hüten je wieder negativ über die Ausländer zu schreiben!
    Mit Beispielen die einen Wahrheitsgehalt tragen hau ich gerne mal rein, deshalb will ich das zuletzt Erlebte auch noch kundtun.
    Schwer genug, dass man in der heutigen Zeit in gewissen Berufssparten noch ein Praktikum erhält und wenn, es schlecht bezahlt wird ist man dennoch stolz, wenn man seinen Lohn auf ein Bankkonto überweisen lassen kann und ist auch stolz auf das wenige Karge.
    Und nun, so geschehen meiner Tochter ist sie auf ihrer Bank mit Fr. 1.200.– im Minus, abgehoben in Jordanien.
    Stell mir schon vor, dass die Bank diesen Schaden (und sie war nicht die Einzige) übernimmt, aber dennoch bleibt ein verdammt laues Gefühl, einer Ohnmacht gleich.
    Solches, dass in der heutigen Zeit als eine Selbstverständlichkeit abgetan wird, darf und sollte nicht passieren. Genau gleich wie in unserer Überbauung alle Schnappschlösser durch fixe ersetzt wurden, weil zu viele Einbrüche in der Garage und den Kellern passierten.
    Ist das nun wirklich die Welt die wir uns wünschen? Aber eben, da verschliesst man gerne die Augen.
    Aber eben, der Schweizer soll und muss tolerant sein, sind doch „alle“ Ausländer eine Bereicherung für unser Land.

  13. raffnix on September 29, 2011 21:42

    apropos unabhängig:
    Im Jahr 1945 waren zuletzt Selbstversorger mit Lebensmitteln ….

    Und mit Strom sind wir ja jetzt auch nicht unabhängig, zumindest importieren wir 40% Atomstrom, und exportieren den gleichen Teil als Spitzenenergie, teurer natürlich!
    Würden wir heute schon nicht importieren, müssten wir wesentlich mehr zahlen.

    Glaubt man Experten, dann gibt es Alternativenergien im Überfluss (inländische)!
    Selbst die Stromversorgungstranportleitungen vom Norden in den Süden soll nur eine Erfindung der Stromlobby sein.
    Strom vor Ort produzieren, das ist die Devise. Und es gibt ja Beipiele!

    Dein Erguss über die Ausländer kann ich unterstützen. Und wie seriös die Banken und ihre Dienste sind, kann man täglich nachlesen.
    Globalisierung hat ihre Tücken, und wenn Malermeister X( SVP-Mitglied) einen billigen Jugo einstellt, der seine Frau, Eltern und Onkels mit missratnene Kindern nachzieht, dann muss man sich nicht wundern, wenn der gleiche Malermeister in der Partei aufschreit!

  14. Ate on Juli 24, 2012 03:57

    Es war ein Drang, ich las all diese Kommentare nach,die mehrheitlich von mir bestückt wurden. Ich wollte mir im Nachhinein ein Bild, ein Muster, eine Struktur schaffen. Aber ich fand nichts dergleichen. Es läuft einfach weiter wie bis anhin: Links lehnt rechts ab.
    Neuestes Beispiel: Der Tschumpel Tschümperlin will dem Maurer das Anrecht auf sein Anrecht als Bundespäsident verwehren. Da geht es doch bereits schon los! Die Linke ist nicht geneigt, dass auch die Rechten dürfen dürfen.
    Und solange das Gefälle Links/Rechts nicht aus der Welt geschafft ist, besser gesagt, warum bekriegen die sich überhaupt, sollten diese beiden Parteien im Grunde genommen nicht für uns, für uns Bürger dasein, zumal von uns gewählt? Aber nein, man nimmt nur einen Krieg zwischen Links und Rechts wahr.

    @ Raffnix
    Gell, 1945 hätten wir unsere Mitbewohner noch durchfüttern können, aber mit dem Verzubetonierungswahn und den immer grösseren Zuwanderungsstrom haben wir uns auch diese Selbstständigkeit vergeigt, sind auf Importe angewiesen. Und nun hör ich förmlich den Aufschrei wenn ich schreib, ob wir denn wirklich so exotische Importe brauchen. Warum muss es denn unbedingt eine importierte Banane sein, ist denn ein einheimischer Apfel weniger wert. Ganz abgesehen und das nervt mich enorm: Die gute liebe Migros, kaum hats da in der Schweiz einen Prozentsatz von einer Spezies Ausländern, hächelt doch die Migros und importiert deren ihre von der Heimat her gewohnten Lebensmittel. Kontraproduktiv bezüglich der Integration, oder darf ich in Saudi Arabien auch darauf bestehen, dass sie gefälligst in ihren Läden Cervelats anbieten?
    Nein, die stehen noch zu ihrer Kultur, zu ihren Werten, der Schweizer hingegen merkt nicht, dass er weltweit zur Lachnummer wurde und ist. So zahle ich halt brav meine Steuern und denke insgeheim, dass dazumals 1848 noch wärschafte Männer Bundesräte waren, den Rest mag man sich denken …..

    @ Röstigraber
    Wie sehr ich Dich doch vermisse!

    Und an die Allgemeinheit da draussen:
    Hört auf nur das IST zu sehen, sondern wendet euch mal dem WARUM zu. Wird zwar nicht funktionieren, leben wir doch in einer „ICH“-Gesellschaft.

  15. Raffnix on Juli 24, 2012 12:22

    @Ate
    Danke für die Antwort auf den letzten Beitrag von Sept. letzten Jahres!

    Aber immerhin: Tschümperlin ist wirklich etwas peinlich, aber leider hat er es nur nachgeäfft, und zwar der SVP, die das schon mehrfach erprobt hat. Tatsache ist aber schon, dass diese Idioten nichts tun, aber alles dem Fussvolk zum Frass vorwerfen.

    Natürlich brauchen wir Bananen, denn ohne ihn gibts keinen Bananesplit, und natürlich dürfen wir den Araber Cervelats verkaufen, nur werden sie den Abfall nicht essen wollen! Zu recht.

  16. Ate on Juli 25, 2012 02:40

    Das @ mein lieber Raffnix war volle Absicht, mein nun meinen Kommetar zu einer September-Ausgabe.
    Klärst Du mich bitte auf! Was hat der Tschümperlin der SVP nachgeäfft? Hatten die auch schon? Wollten die auch schon?
    Tatsache ist aber auch, dass diese Idioten, wie Du es ausdrückst, sehr wohl etwas tun, nur, dass was sie tun sollte uns nicht interessieren, sinds doch Machtkämpflein von Männern und Frauen denen irgenwie abhanden ging nachdem sie gewählt wurden, dass ihre eigentliche Aufgabe wäre das Volk zu vertreten und nicht in den Ring zu steigen gegen Rechts oder Links. Aber das wird sich auch ändern, denn sobald wir in die EU schlittern, werden diese doch so Schweizverachtend- und Schweizverkaufenden EU-Freudige merken, dass sie dann nur noch eine Nummer, ein Nümmerli sind, untergehen in der EU-Masse.

    Denk Dir doch die Bananen weg und mach nen Erdbeersplit draus. Scheinbar biste auch so ein von der Globalisierung her verwöhnter Mensch, passt aber verdammt nicht zu Grün. Abgesehen werden bereits schon im Tessin Bananen angeplanzt.
    Und bezüglich Cervelats hast Du mich scheinbar nicht verstanden. Meine Frage war, ob, wenn ich nach Saudiarabien ziehen würde, mir ein Grossverteiler „IN SAUDIARABIEN“ hinterher laufen würde, so wie es die Migros tut und mir eben meine Cervelats in sein Sortimentaufnehmen würde. Nein, würde er nicht und das ist auch richtig so, denn gehe ich an einen fremden Ort, so habe ich mich gefälligst anzupassen und fordere nicht die Leckerbissen meiner Heimat.
    Mein lieber Freund Raffnix, ich denke genau da, beim Essen beginnt ein Teil, ein Moment der Integration, des Anpassens. Aber wenn die liebe Migros, gut gemeint zwar, denen ihre von der Heimat her gewohnten Fressalien frei Haus liefert, dann, ja dann ….

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