zu allem seinen senf abgeben

marcel_ospel.jpgsie sind wie die kleinaktionäre der berner bloggeria ag. denn sie sind das rückgrat des aufstrebenden unternehmens. und also solche treffen sie sich einmal im monat, um als betriebsräte ihren senf zu allem und jenem abzugeben.

neuerdings ist das berner desperado beim bahnhof ihr bevorzugtes lokal. da fachsimpeln die betriebsräte dann über die konjunkturentwicklung in der blogosphäre und handeln am selbstgeschaffenen ring eifrig mit ihren eigenen blogs. die mittlere zahl der eingegangene links bestimmt die stimmungslage, die der berner-blog-index treffsicher wiedergibt.

ihr virtueller börsenplatz ist der blgmndybrn. kein mensch versteht, was das ist, doch das ist ein wenig die absicht der trendigen börsianer. denn sie wollen die avantgarde unter den nutzniessern der gegenwärtig blogosphären bleiben, weshalb sie ihren tauschplatz als wurst&brot-ecke, an der jeder und jede, wo bärndütsch cha, seinen oder ihren sänf dazu geben kann.

in der rubrik “före luege” wird für das nächste treffen der kleinaktionäre ein ganz gewagter tommy angekündigt. dem vernehmen nach ist es marcel ospel, weiland präsident der mächtigen ubs, der ebenfalls erscheinen will. seit seiner abwahl ist auch er eine art desperado, der zu allem und jedem seiner bisherigen mitstreiter insgeheim seinen senf abgibt. wie man hört, soll er mit hauptsitz in bern seinen eigenen www.mein-leben-nach-der-ubs-blog.desp gegründet haben, womit er in der berner bloggeria ag stimmberechtigt geworden ist.

wer nun seinerseits seinen sänf zu marcel ospel abgeben möchte, der oder die sei herzlich eingeladen, ebenfalls auf ein bier, ein paar tapas und scharfe saucen zu kommen, sofern er oder sie einen blog mit bezug zu bern hat, dessen linkwert durch den besuch an der desperado-bar bald erhöht sein wird.

ihr kleinstaktionär der neuen stadtwanderer ag.

bildquelle: iris stutz

cal

ich bin der berner stadtwanderer. ich lebe in hinterkappelen und arbeite in bern. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass bern burgundische wurzeln hat, genauso wie ich. also bin ich immer wieder auf der suche nach verästelungen, in denen sich die vergangene kultur in meiner umgebung versteckt hält.

3 Gedanken zu „zu allem seinen senf abgeben“

  1. Lieber Claude,
    ich bin ja am nächsten “senfanlass”(Bloggertreffen) auch dabei, und wenn du möchtest schaffe ich dir gerne zugang zu meinem Blog wo du gerne auch bernspezifische Posts bei mir veröffentlichen darfst..muss mich dann noch bei einem fachmann unter den bloggern am montag erkundigen wie ich dir zugang verschaffen kann..aber das bekommen wir auch noch hin den ich schätze deine posts über bern immer sehr und lese auch sehr gern jeden tag deine posts per rss feed!

    bis am montag!!
    herzlich Andreas

  2. lieber honigbaer,
    erstens schätze ich honig sehr, und im übrigen habe ich grossen respekt vor bären.
    dein angebot können wir am montag abend gerne an der desperadobar diskutieren!
    gruss
    stadtwanderer

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