im spätherbst werde ich mit der versammelten berner kantonsregierung stadtwandern. sofern …

andreas rickenbacher, berns volkswirtschaftsdirektor, war einst mein erster fester mitarbeiter beim gfs.bern. später stieg er in die politik ein, wurde rasch sp-fraktionspräsident im grossen rat (parlament), und seit 2006 ist er teil der berner regierung.

als ich meine stadtwanderungen entwickelte, gehörte er zu meinen frühen „versuchskaninchen“ und begleitete mich bei meinen ersten historischen gehversuchen durch berns kapitale.

nun wird andreas rickenbacher, wenn alles gut geht, diesen sommer zu berns regierungspräsident gewählt. da gehört es sich, dass die anschliessende regierungsklausur in der wohnregion des geehrten stattfindet. in diesem falle im seeland.

andreas hat sich an unsere gemeinsame zeit zurückerinnert, und mich eingeladen, für den fall der fälle über eine geeignete „stadtwanderung“ mit seinen regierungskollegInnen nachzudenken.

mache das gerne, und sehe, falls es soweit kommen sollte, drei stichworte vor, die ich der berner regierung auf den weg mitgeben möchte:

erstens, das eigenleben des grossraumes biel/bienne, der lange nicht zu bern gehörte und bis heute ein urbanes gegengewicht zur kantonshauptstadt ist,
zweitens, der plurikulturelle raum, durch dessen mitte seit der völkerwanderung die sprachgrenzen geht, an der die stadt biel/bienne ein löblich brückenfunktion wahrnimmt,
und drittens die geopolitische lage des raumes, der seit menschengedenken verkehrspolitisch wichtig ist, spätestens seit dem hochmittelalter durch konkurrierende verkehrswege geprägt wird. bis in die heutige zeit …

so sollen, im erwartbaren falle, unsere regierungsmitglieder, meist mit dem tagesgeschäft beschäftigt, in die grösseren zusammenhänge der raumzeit-geschichte eingeführt werden.

detailplanung im sommer …

stadtwanderer


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