das wird eine grosse herausforderung: am kommenden freitag den 13 habe ich meine nächste stadtwanderung in bern: vor 15 gästen und 150’000 fans!

bubpl.gif

die demokratie-tour ist schon lange abgemacht. für eine gruppe aus thun, rund um heinz fahrni, dem säckelmeister des mittelalter!thun-vereins. das alles ist kein problem: demokratie leuten zu erklären, die sich in finanzen oder mittelalter auskennen, ist zwar nicht ohne, aber lösbar!

doch nun kollidiert der termin mit dem fussballspiel italien-rumänien, und findet im unmittelbaren vorfeld von frankreich-niederlande in der stadt bern statt. nach dem montag-erlebnis erwartet man ja unmengen von fans in der stadt bern. und genau das wird die herausforderung sein: den link zu finden, der meine 15 gäste u n d die 150’000 zuschauer begeistern wird! werde noch daran arbeiten …

stadtwanderer

start:

17 uhr 30 beim gerechtigkeitsbrunnen in der berner altstadt (geschlossene gesellschaft, steht jedenfalls in meinen notizen)

ps:

soeben hat die berner stadtregierung entschlossen, extra für uns eine dritte fanzone in der stadt einzurichten. es kann also nichts mehr nicht schief gehen …

bild:

tagesanzeiger


Comments

7 Comments so far

  1. henne on Juni 11, 2008 17:33

    Sind das nicht ein bisschen viel? Da musst du aber laut reden …

  2. Ate on Juni 11, 2008 19:06

    Das muss man sich bildlich vorstellen.
    Du auf Deiner Stadtwanderung mit 150.000 Fans im Schlepptau. Köstlich!
    Aber sei bitte so fair und schick wenigstens Deine 15 Teilnehmer zum Ausgleich Fussball schauen.

  3. stadtwanderer on Juni 12, 2008 08:00

    die probleme multiplizieren sich von tag zu tag.
    nur ist die fanzone, die man zusätzlich errichtet, haarscharf an meiner ausweichstation zwischen kornhaus und hotel bern.
    das ist ja auch das ehemalige volkshaus, und dort wollte ich schon mal über die demokratievorstellungen der arbeiterbewegung, der gewerkschaften und insbesondere der sp sprechen. es wäre die rede gewesen von der kritik an der bürgerlichen demokratie, vom direktdemokratischen verständnis, das eher auf streik als auf abstimmungen basiert. natürlich hätte ich von der schrittweisen integration vor allem der sp sprechen wollen, zuerst über wahlen, dann über abstimmungen, und schliesslich, wie sie den streik ganz den gewerkschaften überlassen hat. man hätte etwas hören sollen über majorz&proporz, über opposition und regierung und über konkordanz-demokratie.
    das alles ist nun zunichte. wegen der gestrigen entscheidung der rotgrünen berner stadtregierung, die dritte public viewing-bühne genau dort zu platzieren, wo ich über linke und demokratie sprechen wollte.
    wie nur soll ich das deuten?

  4. Walter R. Kopp on Juni 12, 2008 14:55

    werter stadtwanderer
    nichts für ungut, will nicht an ihren terminplanungen herumbasteln. aber vermutlich
    sind sie nicht akribisch an fussballanlässen und ihren daten orientiert. es hätte durchaus die möglichkeit bestanden, im weitest möglichen vorfeld der euro08-spiele in bern terminkollisionen am „schwarzen“ freitag, 13.06.08 zu „umwandern“.
    wünsche trotzdem am wohl bevölkerungsreichsten tag 08 in bern optimale orientierung.

    ps.
    zur public viewing-bühne der stadtregierung:
    deuten sie es positiv; die plattform für ihren auftritt ist installiert; den redeplatz können sie sich aussuchen …

  5. stadtwanderer on Juni 13, 2008 11:11

    ich gebe zu, dass ich das nicht geklärt hatte. habe die termine aber auch mehrfach den mitwandernden und interessierten mitgeteilt, und auch da habe ich nie eine reaktion erhalten.
    wohl auch deshalb, weil schlicht niemand mit sovielen hollandskern gerechnet hat.
    wir werden uns heute abend durchschlagen, ich bin sicher!

  6. Mischa on Juni 16, 2008 09:58

    Also, ich war einer der Teilnehmer.
    War genial trotz den vielen Hollandskern.
    Manchmal etwas laut in der Stadt, aber freie Meinungsäusserung gehört doch zu einer Demokratie? Danke Claude, war spitze!

  7. stadtwanderer on Juni 16, 2008 11:55

    danke, mischa!
    meine stimme war danach echt lädiert, und meine puste wurde auch ganz schön beansprucht.

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