sechs gute gründe propagieren stephan von bergen und jürg steiner von der „bernerzeitung“, wenn es um berns vorteile für die schweiz geht.

was an konkreten antworten kommt, verrate ich hier nicht. denn es steht im vorwort zum buch „Wie viel Bern braucht die Schweiz?“, das die beiden journalisten auf der basis ihrer zahlreichen serien und hintergrundsberichte zum thema bald schon herausbringen werden. ich habe es eben im entwurf gelesen, denn ich soll bis freitag entscheiden, ob ich an der buchpräsentation die würdigung halten will.

ich werde es machen, denn ich bewundere, wie ein historiker und ein geograf berns vergangenheit, gegenwart und zukunft behandeln, wenn sie nicht im stillen kämmerlein forschen, sondern mit aus der aktualität fragen und antworten, die sich stellen und die gegeben werden, in ihre texte verweben. das manuskript hat zug, man liesst es gern, und es ist gespickt mit unterhaltsamer information einerseits, tiefergreifenden gedanken anderseits.

ein wenig bin ich sogar neidisch, dass kein politologe, keine soziologin, kein(e) ökonomIn das wichtige zum thema so klar und deutlich auf den punkt gebracht hat, wie die beiden zeitpunkt-redaktoren. denn da wäre durchaus das eine oder andere zu sagen gewesen – aus den reihen der hiesigen sozialwissenschaften. jetzt ist es zu spät: denn der berner stämpfli-verlag kündigt das erscheinen des buches in der warengruppe „politikwissenschaft“ an!

so, jetzt ist aber fertig mit ankündigungen, mehr erst an der vernissage. bis dann kann meine geneigte leseschaft schon mal die eingangsfrage auf ihrer sicht beantworten …

stadtwanderer

ps: wer meint mit bern sei hier bundesbern gemeint, und es gehe um die macht der politik in der schweiz, den muss ich enttäuschen. es geht „nur“ um die stadt bern, ihre region und den kanton im föderalistischen gefüge.


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