Jetzt weiss man, wo Kim Jong Un in jungen Jahren im Berner Liebefeld lebte – und leidenschaftlich Basketball spielte.

Ein Artikel in der Washington Post brachte es ins Rollen. Beschrieben wurde, wie der heutige Diktator Nordkoreas Kim Jong Un bei seiner Tante Ko Yong Suk in Bern lebte. Begonnen habe alles vor 2 Dezennien, hiess es da, und gedauert habe es etwas mehr als zwei Jahre. Kim war 12, als er in die Schweiz kam, und 14, als er sie wieder verliess.
Auf Twitter habe ich damals den Artikel verlinkt und bemerkt, wenn ich nur wüsste, wo Kim gewohnt hätte, würde ich ihn auf meinen Standwanderungen gerne mit einbeziehen. Lenin habe ich ja schon, Mussolini kommt bald, sodass sich der Sprung zum nordkoreanischen Leader anbot.
Es vergingen keine 10 Minuten, da hatte ich die erste Reaktion auf meinen Tweet. Es meldete sich ein früherer Nachbar von Kim. Wenn ich wolle, würde er mir zeigen, wo das alles war.
Der Twitter-Kollege war kein geringer als Victor Schmid, einst persönlicher Mitarbeiter von Aussenminister Falvio Cotti und späterer Teilhaber der Kommunikationsagentur bei Hirzel, Neff & Schmid. Mit ihm habe ich mich jüngst getroffen.

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Wo einst die Tante Kims mit seinem Bruder im Berner Liebefeld wohnte

Ortstermin war im Liebefeld, genau genommen an der Kirchstrasse 10. Schmid zeigte mir, wo die Jungs Basketball gespielt hatten. Die Wand steht noch, doch leider hängt der Korb nicht mehr. Gewichen ist er der Werbung für die Berner Münsterkellerei, die heute noch ihr Lager im nahegelegenen Hügel hat. Der Platz steht noch, und man kann sich gut vorstellen, dass man hier den Ball gerne hoch hinaus warf.
Gewusst habe man, dass es Nordkoreaner seien, erzählt mein Gewährsmann. Angenommen habe man, es handle sich um Botschaftsangestellte. Meist seien es ein paar Buben gewesen, die draussen stundenlang gespielt hätten. Der Jüngste sei immer etwas herausgestochen. Nie seien sie unbegleitet draussen gewesen. Stets hätten sie vier erwachsene Männer umgeben. Im Bus seien sie jeweils mit einer gedrungenen Frau unterwegs gewesen.

kim basket
Wand gegen die Kim leidenschaftlich Basketball spielte

Die Nachbar sprachen damals viel über die etwas sonderbaren Zeitgenossen. Direkte Kontakte hatten sie aber kaum. Selbst unter Alterskollegen sei das nicht üblich gewesen. Erwachsene hätten die Nordkoreaner wie Luft behandelt, durch die man hindurch geschaut habe. Emotionen hätten sie nie gezeigt.
Bisweilen habe es Klagen wegen des anhaltenden Basketball-Spiels gegeben. Sanktionen seien aber nie ausgesprochen worden. Distanzierter Respekt habe das Verhältnis zu den Leute aus dem fernen Osten geprägt.
Die Schmids hatten damals in der Tiefgarage der Siedlung zwei Parkplätze. Unmittelbar daneben stand ein neuer VW-Bus, ganz in schwarz, mit eingefärbten Scheiben. Der habe den Nordkoreanern gehört, erläutert mit der Kommunikationsprofi. Kim habe man die in der Garage gesehen. Ein Chauffeur holte sie stets vor dem Haus ab. Für die Legende vom protzigen Mercedes, mit dem die Nordkoreaner unterwegs gewesen sei, kenne er keinen einzigen Hinweise. Das hätte auch nicht zu ihrem eher diskreten Auftreten gepasst.

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“Berner Zweig” der Familie von Kim Jong Un

Die Nummer 10 an der Kirchstrasse war das Zentrum der Nordkoreaner, erzählt Schmid, als wir wieder im Freien sind. Er nehme an, dass die jungen Nordkoreaner Kontakte zum Haus Nummer 8 gelebt hätten. Jedenfalls sah man sie da häufig dort aus dem Garten kommen.
Als erstmals bekannt wurde, dass Kim, seit Ende 2011 Nordkoreas Chef, in den 90ern des 20. Jahrhunderts irgendwo in Bern gelebt habe, war man sich in der Familie Schmid schnell einig. Das musste die früherer Nachbar gewesen sein.
Jetzt weiss man mehr!
Der Ort selber hat durchaus einen Bezug zur globalisierten Welt. Vormals stand das Headquarter der Brauerei Hess am Ort. Dann wurde diese abgerissen, und die CS machte sich im Viertel breit. Wo einst das Zentrum des Hess Family Estates stand, ist heute Verwaltungszentrum der Münsterkellerei vor Ort, auch das ein Teil des Hess-Imperiums.
Auf deren Parkplatz spielte einst der Jungdiktator sein berühmt gewordenes Basketball.

Stadtwanderer


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