Berchtold V., Herzog von Zähringen, gründete die Stadt Bern der Legende nach 1191. Die Zähringer, ein süddeutsches Adelsgeschlecht, hatten vom Kaiser den Auftrag, das burgundische Königreich im Rhonetal an das Kaiserreich nördlich der Alpen zu binden. Dazu bauten sie eine Strasse von Freiburg im Breisgau nach Lausanne. Aus der Raststätte am Aareübergang entstand das mittelalterliche Bern.

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Nach dem Aussterben der Zähringer in der Manneslinie 1218 wurde Bern Königsstadt. Später verstand sie sich als Reichsstadt. 1415 wurde sie Reichsstand. Damit war man im Kaiserreich ganz oben angekommen. Das blieb Bern formell bis 1648, als die Eidgenossenschaft aus dem Kaiserreich ausgenommen wurde.

Drei Einschnitte prägen die Entwicklung der Stadt:
Zuerst die Pest Mitte des 14. Jahrhunderts; Bern profitierte von der gesellschaftlichen Krise und schwang sich zu der Territorialmacht im Aaretal auf.
Dann die Reformation von 1528; Bern brach die Macht der katholischen Kirche und regierte mit Landvögten und Pfarrherren das Umland. Doch Bern isolierte sich, den die Nachbarsstädte blieben katholisch.
Schliesslich die Helvetische Republik 1798; die Franzosen ordneten den riesigen Stadtstatt neu. Stadt und Kanton wurden getrennt. Der Kanton verlor seine Eroberungen in der Waadt und im Aargau.

Ihre heutige Bestimmung bekam die Stadt mit dem Bundesstaat von 1848. Bern wurde Sitz von Parlament, Regierung und Verwaltung. Der berühmtester Berner ist ein Beamter. Albert Einstein machte aus seinem Büro im Patentamt ein Studierstube für theoretische Physik. Für eine seiner herausragenden Leistungen bekam er den Nobelpreis. “Times Magazin” kürte ihn zum Mann des 20. Jahrhunderts.

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