da wollte ich normal arbeiten, – endlich meine pendenzen aufarbeiten und mich dem „stadtwanderer“ ein wenig widmen. doch genau dann geschah es: die stadt bern sabotierte das schaffen „ihres“ stadtwanderers! dieser entschuldigt sich bei der interessierten leserschaft, die deshalb keinen zugang zu seinem blog mehr hatte.


nicht unterbelichtet, sondern ganz ohne strom (foto: stadtwanderer, anclickbar)

seit dieser woche wird der berner bahnhofplatz umgebaut. über den ellenlangen streit hierzu habe ich ja berichtet. eigentlich habe ich mich gefreut, dass sich die vernunft durchgesetzt hat und der zentrale platz endlich umgestaltet wird. nicht nur wegen der euro08 verspreche ich mir da vorteile!

doch jetzt ist der fehlstart perfekt: die bagger der stadtregierung, die zugunsten eines raschen umbaus dampf macht, haben schon am fünften tag für das erste desaster gesorgt: wasserleitungsbruch, durch den mehrere gassen in de nähe des hauptbahnhofes überschwemmt worden sind.

aus sicherheitsgründen, aber ohne jede vorwarnung!!!, wurde einfach der strom abgeschaltet, wie stadtingenieur hampi wyss auf anfrage sagte. und er fügte gegenüber ap bei: „Zum Wasserleitungsbruch an der Schwanengasse war es kurz vor 10.00 Uhr gekommen. Er stand in Zusammenhang mit den derzeit laufenden Bauarbeiten für den neuen Bahnhofplatz. Die genaue Ursache müsse aber noch eruiert werden.“

keine geregelte arbeit, nicht einmal mein freizeit vergnüngen waren mehr möglich: draussen ein wasserstrom, drinnen dafür keinen elektrischen strom!

wäre ich wandern gegangen, hätte es nur nasse waden gegeben, und wäre ich drinnen geblieben, hätte ich nicht einmal mehr zugang zum „stadtwanderer“ gehabt: was nur habe ich habe ich in dieser auswegslosen situation getan?

sorry auf jeden fall, für alle unannehmlichkeiten, die man weltweit deswegen hatte …

stadtwanderer

PS:
dem vernehmen nach sind andere noch schlimmer betroffen worden, am ärgsten „Präsenz Schweiz“, die stelle die geschaffen wurde, um das bild des landes im ausland zu verbessern, wenn die schweiz angegriffen wird. die angestellten unserer staatlichen pr-agentur sind echt nicht zu beneiden: von oben werden sie mit dem tourismus fusioniert (!!!), und von unter werden sie von den bauarbeiten für die euro08 unterminiert. MEINE AUFRICHTIGE ANTEILNAHME!

vorgeschichte zur entscheidung:
christoffelturm, baldachin und gemischter grüner salat


Comments

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  1. rinaa on Februar 2, 2007 16:01

    ich sass zu der zeit im 9er tram und wunderte mich über den wasserstrom der uns auf der monbijoustrasse entgegenflutete – die feuerwehr liess nicht lange auf sich warten…
    jetzt ist hoffentlich alles wieder ok, gell?
    (auf stadtwanderers beiträge kann die welt und ich unmöglich länger verzichten….)
    tschühüss häbs guet
    gruss Rinaa

  2. stadtwanderer on Februar 2, 2007 16:07

    man hört ja viel im quartier, beizen ohne warmes essen, eda versinkt im sumpf, und stadtinformatik mit wasser am hals …
    von unserer sicheren burglage im 2. stock aus kann mans natürlich ruhiger nehmen!
    und strom haben wir ja wieder, merci für die rückmeldung aus der stadt, ich sehe, das meldesystem funktioniert ganz toll!

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