das klima hellt auf, der stadtwanderer verspürt wiedere wandererlust! und bald geht die neu wandersaison los!


nur noch einige male schlafen, und dann geht die post des stadtwanderers wieder ab! (foto: stadtwanderer, anclickbar)

. wollen sie bern einmal anders kennen lernen oder die romandie mit neuen augen sehen?

. planen sie einen betriebsausflug, ein veteranentreffen, eine hochzeit, und hätten sie gerne 2 stunden lehrreiche unterhaltung?

. müssen sie ein ausländische delegation durch bern führen, und merken sie erst dabei, wie wenig sie über die stadt wissen?

dann sind sie bei mir richtig!

wandersaison 2007

gerne nehme ich sie einmal mit, wenn ich demnächst wieder planmässig unterwegs gehe. sie wandern mit mir durch die stadt bern oder wir bereisen gemeinsam die romandie, und ich erzähle ihnen dabei geschichten am laufmeter. am ende haben sie einen roten faden durch raum und zeit gelegt bekommen, an dem sie sich immer wieder orientieren werden, wenn es um stadtgeographie oder lokalgeschichten geht! grosse zusammenhänge der europäischen, der schweizerischen und der bernischen geschichte werden auf engstem raum sinnlich vermittelt.

demokratiegeschichte (1,5 bis 2 stunden, normalerweise am vorabend zwischen 1730-1930, mit apéro möglich)

ich führe sie durch die stationen in bern, die typisch sind für die demokratieentwicklung in der schweiz. der überblick reicht vom ende des alten bern bis hin zur gegenwart. gezeigt wird, wie sich die liberale bewegung die unterstützung der bauern sichert, und dadurch das eigentümlich gemisch des freisinns entsteht, der die besondere demokratieform der schweiz begründet hat.
diese tour spricht vor allem personen an, die etwas über die politische kultur der schweiz, nationen- und institutionebildung und das funktionieren der förderalismus und der direkten demokratie kennen lernen möchten.

napoléon und die folgen. bern zwischen untergang und neubeginn! (1,5 bis 2 stunden, normalerwesie am vorabend zwischen 1730-1930, mit apéro möglich)

keiner ist in bern so umstritten wie napoléon bonaparte. er hat das alte regime berns einstürzten lassen, was die konservativen bis heute traurig macht. doch er hat auch den neubeginn ermöglicht, der liberal und sozial eingestellt modernistInnen seither erfreut.
diese tour ist für menschen, die sich für die mentalitäten und den alltag in bern interessieren, und endlich wissen möchten, auf was und wen das kunterbunt an lebensstilen alles zurückgeht! um wissenschaftsgeschichte, gesellschaftsgeschichte und politikgeschichte geht es hier!

meinstein city – wo albert einstein seine berühmteste formel erfand (1,5 bis 2 stunden, normalerweise am vorabend zwischen 1730-1930, mit apéro möglich)

jeder kennt ihn – albert einstein, das zerstreute genie, den schlechten vater, den unkonventionellen beamten und den arbeitslosen junglehrer. doch wer weiss, wo er in bern gewohnt, geliebt und geheiratet hat? und wer kennt die gassen, die er ging, wenn er von der arbeit kam, wenn er forschen ging, oder wenn er auf ein bier mit freunden unterwegs war?
diese tour richtet sich vor allem an personen, die den komisch-sympathischen kauz einstein während seinen entscheidenden berner jahren kennen lernen möchten.

1500 jahre voll von geschichten: burgunder, alemannen, herrscher, junker, bürger, arbeiter und frauen in bern (ganztägig, normalerweise an samstagen von 915-1645, mit essen, schlussapéro zusätzlich möglich)

es brauchte fast viele hundert jahre, bis bern als stadt gegründet wurde, dort, wo einst brenodor, die grösste römerstadt helvetiens, stand. und es hat viele hundert jahre angehalten, was man 1191 in die welt gesetzt hat. ich führe sie um und durch die stadt bern und zeige ihnen 30 stadtstationen, und ich erzähle ihnen 30 stadtgeschichten. sie haben danach 30 unvergessliche eindrücke, wie raum und zeit in bern miteinander verhängt sind.
das ist eine anspruchsvolle, aber kurzweilige tour. ich garantiere ihnen, dass sie danach alles vergessen, was sie in der schulgeschichte fälschlicherweise über gelernt haben.

sapaudia-tour: 1000 jahre burgundische tradition – und was davon 500 jahre danach noch sichtbar ist (zweitätig, mit essen und übernacht, mit bus und wanderung, nur an wochenenden)

443 kamen burgunder in die sapaudia; wo die ist, erfahren sie auf dieser tour. 888 gründeten die welfen das königreich hochburgund; wo das geschah, zeige ich ihnen ganz genau. 1032 übernahm der kaiser das burgundische reich; wo die entscheidung fiel, sehen sie mit mir. und 1378 verstarb kaiser karl iv., der als letzter die krone burgunds getragen hatte. was er in der schweiz machte, erfahren sie bei mir, genauso wie, wo das burgundische erbe, das 1476 in der sapaudia definitiv unterging, geblieben ist …
wer gerne die neuere geschichte der schweiz wegblättert, um tieferliegende schichten ihrer kulturen kennen zu lernen, der ist auf dieser tour durch stadt und land der gesamten westschweiz genau richtig.

anmeldungen nötig

angesprochen? – dann melden sie sich! es hat plätze, solange es plätze hat!

ich mache ihnen gerne einen vorschlag für ausgestaltung, termine und konditionen. ideal sind gruppen von mininal 8 bis maximal 20 personen.

stadtwanderer


Comments

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  1. Charles on April 4, 2007 19:03

    ich habe einen kleinen wunsch an den stadtwanderer? wie waers mit tips auf buecher / authoren um themen zu vertiefen, das duerfte doch eine extra rubrik wert sein? ich habe kuerzlich barabara tuchman\\\\\\\’s \\\\\\\"distant mirror\\\\\\\" gelesen und eigentlich wenig ueber unsere lokale geschichte vom hochburgund gefunden. ebenso sind titel von geoff und seibt und wie sie alle heissen hochinteressant aber was dich, lieber stadtwanderer, so lesenswert macht sind die kurzen fussnoten der lokalen geschichte und damit der wunsch mehr ueber lokale geschichtsschreiber und ihre buecher zu erfahren. MFG Charles
    PS ich denke an einen direkten hinweis als fussnote, die ausfuehrlichere und schon existierende buchbesprechung
    ergaenzend.

  2. fussnote on April 5, 2007 07:47

    lieber charles, das mit der fussnote ist für den stadtwanderer gar nicht so unproblematisch. man stelle sich vor, er komme erschöpft von einer tour, stehe ich buchladen, schaue sich die ganzen bücher an, und ziehe seine schuhe. im sofa liegend würde er dann so seine fussnoten setzen …
    ich gebe zu: blogs haben klaren vorteil, dass man sie nur schauen und lesen kann. das auge ist gefordert, nase und zunge sind unwesentlich! das war in den frühen städten ja überhaupt nicht so. gestunken muss es haben, bis man anfing, kanalisationen anzulegen und die leute zu zivilisieren. im marktbereich könnte es auch vorzügliche düfte gehabt haben. verzaubert wurde man bisher fast immer über die nase!
    ich werde mir dazu man eine fussnote überlegen. denn deine idee ist gut. bücher habe ich ja zu hauf, und eine rubrik buchbesprechungen gibt es ja schon. werde meinen webmaster fragen, nun noch eine fussnotenrubrik einzurichen …
    bis dann, bin schon unterwegs!

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