ein bisschen macht mir das schon angst: nachdem mein blog letzten monat 30 prozent mehr besucherInnen bekommen hat, innert 30 tagen!, zeichnet sich ein solches wachstum nochmals ab. pro stunde habe ich 10 gäste, und es werden 100 seiten angeklickt. den tag durch kann es glatt das doppelte davon sein!


edvard munch: der schrei

in den ersten 13 tagen des monats april hatte ich mehr interessierte auf dem stadtwanderer, als bis diesen märz in jedem monat einzeln, notabene bis am letzten tag. wenn das so weiter geht, wird das publikum diesen monat gleich nochmals zwischen 20 und 30 prozent grösser sein.

dabei habe ich – beruflich und privat ganz schön eingespannt/bettet – im april erst 4 beiträge verfasst. und nun habe ich eine eigentliche blockade!

die energie reicht gerade aus, um die zahlreichen mails, die ich erhalte, die anfragen für stadtwanderungen, die mir zukommen, einladungen für besuche anderenorts, die mich interessieren, und die comments auf dem blog, die mich freuen (oder auch nicht), zu beantworten.

meine projekte aber für neue beiträge zu „stanek, mein vorbild“, „hegel in bern“, „madonna!“, „häuser ohne konfessionen“ und „reclam(e)“ stehen allesamt an.

zu wenig zeit?
zu wenig ideen?
zu wenig stoff?
zu wenig mumm?

oder zu hohe erwartung? von mir an mich selber …

natürlich freut es mich, mit dem stadtwanderer eine rubrik auf dem web geschaffen zu haben, die von so vielen konsultiert wird, weltweit, in europa, in der ganzen schweiz, in bern. schon im postauto am morgen werde ich angesprochen, beim kaffee werde ich als schultheiss von thun begrüsst, am mittag lacht mir eine kantonspolitikerin mit einem thementipp entgegen, und am abend sollte ich schweissgebadet noch fussnoten zu zugestellten büchern verfassen. dabei war ich gar nicht im layout, die mich wegen meinem „graffiti-city“ beitrag längst eingeladen haben.

ich sag nur: habt geduld! ich habe einen vollen kalender! und ich habe viel energie zu schreiben! aber im moment macht mir das ganze stadtwanderer engagement ein wenig angst …

ich muss mich zuerst damit auseinandersetzen!

stadtwanderer


Comments

6 Comments so far

  1. rittiner & gomez on April 13, 2007 08:14

    erfolg hängt eben nicht immer von der leistung ab, auch das entgeld.

  2. stadtwanderer on April 13, 2007 08:59

    wie soll ich das fragment verstehen? ich verdiene ja nichts mit dem stadtwanderer!

  3. rittiner & gomez on April 13, 2007 11:18

    wir versuchten uns kurz zu fassen, damit man uns versteht. die sache nach dem komma, sollte nur verdeutlichen und war nicht auf ihren blog gemünzt. aber blogs von \"prominenten\" haben oft eben ohne grossen auffand viel besucher.

    im übrigen gefällt uns ihr blog auch sehr gut und die stadtwanderer mögen wir grundsätzlich.

  4. stadtwanderer on April 13, 2007 11:27

    gut so, diese währung verstehe ich klar besser!

  5. baschy on April 14, 2007 08:55

    Zweifellos ist Ihre Seite etwas vom informativsten und kurzweiligsten, was man über Bern so lesen kann. Aber da die meisten „Stadtmitwanderer“ ja auch nicht unterbeschäftigt sind, können Sie sich mit den neuen Themen ruhig etwas Zeit lassen.

  6. stadtwanderer on April 14, 2007 13:35

    lieber mitwanderer, danke, das entlastet! ich weiss, manchmal ist es viel, wenn man keine zeit hat, auch als lesende. just in time lektüre ist eh nicht das ding auf meinem blog. das überlasse ich den newstickers und plauderecken. viele leute recherchieren themen, und kommen so auf den stadtwanderer, oder sie suchen im stadtwanderer etwas bestimmtes. meist ist das schon älter.
    momentan ist je der beitrag über den rücktritt von joseph deiss einer der meistgenutztesten, weil ich mich da auch ein wenig über die pitpull-politik geäussert habe.
    und das trägt mir immer noch viele besuche ein …

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