wer meinen blog regelmässig liesst, kennt meine geschichte zu laura bushs berner wurzeln. mütterlicherseits ist sie in der 10. generation eine von graffenried. auswanderung eines teils der patrizierfamilie im 18. jahrhundert ins neu gegründete new bern, dann jedoch grosser krach unter den siedlern, trennung in verschiedene richtungen und somit vergessene wurzeln haben dazu geführt, dass man 2006 hierzulande davon nichts mehr wusste.


michelangelos erschaffungs adams als sinnbild für die entstehung von neuem durch bisher ungewohnte berührungen

dank swiss routs, einer dienstleistung für auslandschweizerInnen auf dem internet, die letztes jahr stark gepusht wurde, habe ich jedoch die genealogie wieder herleiten können. und meinen stadtwanderer-beitrag verbindung von graffenried/bush dazu geschrieben!

der wiederum fand in den usa nach einigen anlaufschwierigkeiten recht hohe beachtung, was sich in meiner statistik niedergeschlagen hat. so gehörte meine bush-story letzten monat zu den top ten unter meinen gelesenen beiträgen.

seit ich das erneut in meinem blogbeschrieben habe, hat auch die lektüre des artikels in der schweiz zugenommen, – und ein findiger journalist der nzz am sonntag, der im nachgang zur elefantenhochzeit in der zeitungslandschaft zwischen zürich und bern ein porträt über den grossen verkäufer nach bern ost, den verleger charles von graffenried, schreiben soltte, bekam das zu ohren.

nach einer rückversicherung des journalisten beim stadtwanderer (jawohl, solche korrektes verhalten gibt es noch!), ob der schon längern schlummernde primör auch wirklich stimme (jawohl, es noch andere auf meinem blog, säg aber nöd wo), hat er die hübsche geschichte in der jüngsten ausgabe der nzz am sonntag in einen kasten zum porträt der verlegers und bankiers gestellt. das wiederum überraschte charles von graffenried ganz offensichtlich.

an der jüngsten verwaltungsratssitzung soll er darüber mit einem vertrauten, der auch den stadtwanderer gut kennt, gesprochen haben. der wiederum hat kontakte zu mir geknüpft, ich solle kontakte zu charles von graffenried knüpfen. man sei interessiert, mehr dazu zu erfahren.

tja, ich werde also bald einen speziellen spaziergang in die junkerngasse machen … (und artig darüber berichten!)

stadtwanderer

ps:
ironie der geschichte: den hinweise auf die mögliche verbindung von laura bush und der familie von graffenried habe ich aus dem buch: „small number – big impact“ über die wichtigsten schweizer auswanderer in die usa erhalten. das buch ist im nzz verlag erschienen! und war am dem besagten redaktor nicht bekannt …

man sieht es: meine stadtwanderer verbindet zunehmenden welten, die eigentlichen zusammengehören und nichts mehr von einander wissen. „cennecting the world!“ ist mein kommendes motto.


Comments

1 Comment so far

  1. Freddy on November 17, 2007 23:10

    Mieten Sie NIE bei der Firma von Graffenried eine Wohnung!
    Ich habe nur schlechte Erfahrungen mit dieser Liegenschaftsverwaltung.

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