ich habe oft versucht herauszufinden, was die lesefrequenz eines artikels ausmacht. ganz schlüssig bin ich nicht. aber ich habe sieben regeln generiert, die ich zum abschluss meiner ausführungen auf dem alten stadtwanderer gerne zum besten gebe:

erstens, google-ranking stichworte: das ist der olymp. schafft es ein artikel, sich bei google ganz oben zu halten, generiert das alleine besuche.

zweitens, google-ranking bilder: das funktioniert ähnlich wie das stichwort-ranking, doch es funktioniert über populäre bilder, die sich an visuell orientierte google-sucherInnen richtet.

drittens, kommentierte artikel: es gibt besucherInnen, die fast unabhängig vom thema der menge der kommentare zu einem artikel folgen.

viertens, promi-artikel: artikel über prominente ziehen an, stehen aber auch unter grosser konkurrenz.

fünftens, themen, die eine weile im schwang sind: themen, welche die öffentliche debatte eine weile beherrschen führen zu nachfragen.

sechstens, szene-themen: szenen (nicht minderheiten), die sich für etwas interessieren, das in den mainstream medien nicht vorkommt, sind fleissige blog-besucherInnen

siebtens, harte titel: titel, die provozieren oder überraschen, locken immer wieder. doch sie müssen halten, was sie versprechen. sonst bewirken sie auf dauer das gegenteil.

die reihenfolge ist aufzählend, nicht als ranking gedacht. natürlich kann man daraus die guten wie die schlechten schlüsse ziehen.

die schlechten sind, man optimiert jeden quatsch auf dem eigenen blog nach solchen gesichtspunkten. das ist das handwerk der blogmarketing-spezialisten, von denen es ja zwischenzeitlich einige gibt.

die guten lauten: geistesblitze, die man auf seinem blog festgehalten hat, finden so ihr publikum. das ist die eigentliche aufgabe der kommunikation, egal durch welches medium sie befördert wird.

stadtwanderer


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