spuhler spühlen!?

Oktober 27, 2008 | 14 Comments

„spuhler spühlen“ provozierte heute morgen meine erste diskussion. leider musste ich sie unterbrechen, um arbeiten zu gehen. vielleicht können wir sie auf dem stadtwanderer fortsetzen. ein einblick in die standpunkte beim morgencafe.

lange galten die beide erfolgreichen unternehmer als garanten für sichtbare kompetenz der svp in wirtschaftsfragen. christoph blocher, war bis 2003 ems-chef und vertrat seine partei im bundesrat, dem herzen der politik, während peter spuhler, der chef von stadler-rail, als ubs-verwaltungsrat zwischen 2004 und 2008 die verbindungen zentrum der wirtschaft sicherte. wenn es um frage der europäischen union ging, waren spurten beide politisch, das heisst ablehnend, wenn allerdings schweizerische wirtschaftsinteressen tangiert waren, entschieden sie pragmatisch, das heisst für die personenfreizügigkeit mit der eu.

seit kurzem sind beide nicht mehr in ihren prestigeämtern – und einander spinnefeind. spuhler ist für den generationenwechsel in der svp. er hat sich deshalb gegen eine erneute kandidatur blochers für den bundesrat stark gemacht. allfällige ambitionen, am liebsten selber nominiert zu werden, dementierte er. blocher wiederum machte keinen hell daraus, gerne wieder bundesrat zu sein. wenn die partei ihn brauche, stehe er, generationenwechsel hin oder her, zur verfügung. allerdings scheiterte die rückartig lancierte kondidatur vor knapp anfangs oktober. blocher zog nach amerika, von wo letzte woche kampfeslustig zurückgekehrt ist.

die kleine diskussion beim morgencafé im glatz entzündete sich heute morgen just an dieser frage:

„spuhler ist als verwaltungsrat, der erst noch im ausschuss sass, der die bonus-summe festlegte, mitschuldig, für das, was jetzt fast nicht mehr korrigiert werden kann“, war der erste standpunkt.

der zweite war, dass er aus opportunistischen gründen mitschuldig gemacht werde: „ohne seine attacke auf blocher hätte die svp das thema unter dem deckel gehalten. jetzt wo pelli angreift, und blochers nähe zu marcel ospel beklagt, gibt der die schuld dem schwarzen peter weiter.“

und der dritte lautete: „vordergründung gibt sich die svp national-konservativ, weil das stimmen bringt und so die öffentliche meinung beeinflusst. hintergründig ist sie aber immer neoliberal, das heisst für den markt und gegen den staat gewesen. damit gewinnt man keine wahlen, doch bringt es einfluss auf den chefetagen.“

nun ist alles durcheinander geraten. der spuhler ist für die personenfreizügigkeit, aber gegen blocher, blocher ist auch für die personenfreizügigkeit, aber für blocher, und die svp tendiert unter dem druck des referendums gegen die personenfreizügigkeit gegen diese stellung zu beziehen, und risikiert einen titanenkampf unter ihren unternehmern. lenkt die parole „spuhler sühlen“, wie sie heute in den zeitungen suggeriert wird, nicht einfach ab?

die fortsetzung des kaffeegesprächs vom frühen morgen ist eröffnet!

stadtwanderer


Comments

14 Comments so far

  1. Eisvogel on Oktober 27, 2008 14:16

    Die SVP hat sich ganz offensichtlich in den eigenen Ränkespielen verheddert. – Insbesondere der Blochende war Garant für sichtbare Kompetenz in Wirtschaftsfragen.

    Aber: Die eigene Firma zu führen, ist eine Sache. Die Wirtschaftspolitik im Lande mit gespaltener Zunge mit zu beeinflussen, eine andere. Ein schönes Beispiel dafür wieder gestern im Tagi, die Aussage von Bertoluzzi: «Mit diesem Mandat verkörpert er (Spuler) die Verfilzung von Politik und Wirtschaft, die unsere Partei stets bekämpft hat». – Die unsere Partei stehts bekämpft hat? Ja hallo!

    Im derzeitigen finanzpolitischen Durcheinandertal wird neu gewürfelt und wie die Würfel fallen, steht noch nicht fest.
    Der SVP tut das Ganze gut. Ich bin auch der Meinung, dass es sie braucht. Es hat ein paar ganz gute Köpfe, in dieser Partei und in unserem, gar nicht so schlechten politischen System braucht es dieses Gegengewicht. Pragmatisch gedacht! Und Kreti und Pleti in der SVP müssen jetzt mit Erstaunen feststellen, dass die so verhasste EWS beste Arbeit leistet. Das muss doch irgendwie weh tun und konsternieren? und obendrein noch uuuuuuuuuuubs….

    Alle Parteien täten jetzt gut daran, zusammen zu spannen, interne Kämpfe zu unterlassen und an einer möglichen Lösung zu arbeiten.

    Sorry, wenn ich jetzt noch länger werde. Aber gestern aus Roger de Wecks Mund ein wunderbares Gedicht von Kurt Tucholsky gehört, dass ich hier noch loswerden muss:

    Wenn die Börsenkurse fallen,
    regt sich Kummer fast bei allen,
    aber manche blühen auf:
    Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

    Keck verhökern diese Knaben
    Dinge, die sie gar nicht haben,
    treten selbst den Absturz los,
    den sie brauchen – echt famos!

    Leichter noch bei solchen Taten
    tun sie sich mit Derivaten:
    Wenn Papier den Wert frisiert,
    wird die Wirkung potenziert.

    Wenn in Folge Banken krachen,
    haben Sparer nichts zu lachen,
    und die Hypothek aufs Haus
    heißt, Bewohner müssen raus.

    Trifft’s hingegen große Banken,
    kommt die ganze Welt ins Wanken –
    auch die Spekulantenbrut
    zittert jetzt um Hab und Gut!

    Soll man das System gefährden?
    Da muss eingeschritten werden:
    Der Gewinn, der bleibt privat,
    die Verluste kauft der Staat.

    Dazu braucht der Staat Kredite,
    und das bringt erneut Profite,
    hat man doch in jenem Land
    die Regierung in der Hand.

    Für die Zechen dieser Frechen
    hat der Kleine Mann zu blechen
    und – das ist das Feine ja –
    nicht nur in Amerika!

    Und wenn Kurse wieder steigen,
    fängt von vorne an der Reigen –
    ist halt Umverteilung pur,
    stets in eine Richtung nur.

    Aber sollten sich die Massen
    das mal nimmer bieten lassen,
    ist der Ausweg längst bedacht:
    Dann wird bisschen Krieg gemacht.

    Im Netz ist zwar ein Streit darüber entbrannt, ob das Gedicht tatsächlich von KT ist. Ich gehe im Moment davon aus, dass KT der Autor ist und kann nur sagen: Hütet euch am Morgarten. Es ist Zeit, dass die Schweiz das wird, was sie sein könnte: Ein gutes Vorbild in Sachen Demokratie. Ein Staat, der Demokratie pragmatisch angeht und die Demokratie nicht als Feigenblatt für wohlbehütete milliardenschwere ausländische Depots benutzt. Geld ist o.k., aber es geht auch mit etwas weniger, oder?

  2. bugsierer on Oktober 27, 2008 20:39

    in den letzten wochen haben viele kluge leute viele kluge sachen gesagt. z.b. dass dieses finanz 9/11 nicht (nur) eine krise der ökonomie ist, sondern v.a. eine der moral. die hervorzauberung einer neuen moral ist aber weit komplizierter als an neuen regulierungen herumschrauben oder protagonisten wie spuhler in die pfanne hauen. schliesslich macht hier fast jeder normalo an diesem abzockerwahnsinn selber mit, nicht nur direkt oder indirekt (via pk) an der börse, auch sonst. fast jedes produkt, das wir benutzen oder besitzen, wurde in einem billiglohnland hergestellt. an jeder spanischen tomate klebt der elende schweiss eines ilegalen billigarbeiters. jedes ferienarrangement à la „800 franken für flug, hotel und all inclusive“ geht letztlich auf kosten von irgendwem. all das hat uns schon so sehr eingelullt, dass wir gar nicht merken, wie sich hier gerade der nächste crash anbahnt. mit anderen worten: entweder schaffen wir es, aus diesen globalen verteilungskämpfen eine moralisch integre verteilungsstrategie zu machen (und zwar in nützlicher frist), oder wir bekommen massive probleme, wogegen die jetztigen ein kindergarten sind.

    insofern, ja, die parole „spuhler spühlen“ lenkt ab. es geht um viel mehr.

  3. Röstigraber on Oktober 27, 2008 22:18

    @ bugsierer
    sehr einverstanden mit deinen ausführungen.
    vielleicht bugsierst du (oder jemand anderes) mich wieder in eine verständlichere welt. soeben habe ich gelesen, dass im kanton bern als reaktion auf die fianzkrise ein einmaliger steuerrabatt gewäht und den beamten und beamtinnen ein einmaliger bonus ausbezahlt wird. Stimmt das? Ich schnalls echt nicht mehr? kann mir jemand den sinn und nutzen dieses kurzfristige rabatt/bonus-systems erklären.

  4. Mischa on Oktober 27, 2008 22:38

    die svp ist immer wieder für überaschungen gut. hat nicht heute toni brunner (in einvernahme mit den linken) propagiert, man“n“ möge jedem bürger (auch ausländischen, aber nicht allen) fr. 500.- geben um die rezession abzuwenden. bezahlt wird das ganze mit den drei milliarden steuerüberschüssen, oder irgendwie. nun, sind den die drei milliarden, uuuuuuuuuubs, nicht schon weg? vielleicht findet ja altbundesrat blocher noch sein portokässeli! aber auch der spühler oder wie er sich schreibt, hätte ja nun die auftragskassen gefüllt….

    also die svp bleibt spannend und der interne zwist geht weiter. presse, freue dich 🙂

  5. Mischa on Oktober 27, 2008 22:40

    @ röstigraber

    erklären kann ich Dir es nicht. aber ich kann die sagen wie schei….e ich das finde, dass ich kein kantonsangestellter bin.

  6. Röstigraber on Oktober 27, 2008 23:01

    @mischa
    ich gege davon aus, dass die stadt bern bald nachziehen wird. auch die bundesangestellten werden sicherlich schon bald einen ebensolchen bonus erhalten. wahrscheinlich wäre es die beste lösung, allen schweizerbürgerinnen und schweizerbürgern einen einmaligen steurrrabatt und einen einmaligen bonus zu gewähren. am einfachsten würde das wohl gehen, wenn jede bürgerin und jeder bürger anstatt der nächsten steuerrechnung eine gutschrift in form einer checks bekäme, einzulösen bei der nationalbank. eine solche massnahme würde jedenfalls das weihnachtsgeschäft ganz gewaltig ankurbeln und auch sonst eine sehr friedliche stimmung erzeugen, falls die checkeinlösung reibungslos erfolgt. dies könnte problemlos mit einer vielzahl neuer schalter und schalterangestellten sichergestellt werden, mit all den damit verbundenen positiven auswirkungen auf bauwirtschaft und vollbeschäftigung.

  7. stadtwanderer on Oktober 27, 2008 23:12

    gespült wurde in den letzten tagen vor allem das liberale credo, dass sich der staat nicht in die wirtschaft einmischen solle, resp. die wirtschaft sich aus sich selber heraus und ohne staatshilfe stark machen solle.

    zwar ist die schweiz recht weit weg von rezepten, die der englische premier gordon brown für die europäischen finanzmärkte propagiert, und sie reagiert auch zurückhaltend auf die position, die nicolas sarkozy, der französische präsident, mindestens für die französische wirtschaft für richtig hält. dennoch fallen zwei grosse veränderungen in der schweiz auf:

    zuerst; der schweizeriche staat interveniert ins bankenwesen, um sein funktionsfähigkeit zu gewährleisten, öffnet damit aber tür und tor für staatliche regulierungen von aktiengesellschaften über die banken hinaus. dis diskussion, die eveline widmer-schlumpf dieser tage zur lohnpolitik der ag aufgegriffen hat, geht um einiges über die vorschläge zur aktiengesetzrevision hinaus, die ihr vorgänger christoph blocher angepeilt hatte.

    sodann: doris leuthard wandte sich noch letzte woche gegen die forderungen der gewerkschaften, angesichts der angeschlagenen exportwirtschaft nicht nur die, sondern auch die binnennachfrage zu mit internationalem freihandel und staatlichen konjunkturförderungsprogramm zu stärken. übers wochenende liess sie demgegenüber verlauten, dass sie massnahmen prüfe, um genau das in die wege von der spitze ihre departementes aus in die wege zu leiten.

    man kann es so sagen: mit dem rettungsplan der ubs wählte die schweiz eine liberale variante zur stützung des bankensektors, der gerade im europäischen vergleich den bürgerlichen charakter der gewählten politik auszeichnete. seither ist aber eine breite diskussion zu standen gekommen, die abgesehen von ideologischen positionsbezügen schleusen in die umgekehrte richtung geöffnet hat, welche vor zwei wochen noch praktisch undenkbar gewesen wäre. selbst die beiden protagonistinnen des plans zur bankenrettung, die bundesrätinnen widmer-schlumpf und leuthard, haben unter dem druck der öffentlichen debatte links umgekehrt gemacht und ihre startpositionen rasch verlassen!

    in diesem sinn kann man auch den entscheid der berner kantonsregierung interpretieren, deren signalwirkung wohl trotz weltanschaulicher gegenwehr unübersehbar sein wird.

  8. Röstigraber on Oktober 27, 2008 23:47

    die frage bleibt: wer soll das bezahlen. ich mag mich noch an die zeit erinnern, als mir gesagt wurde, man/frau müsse das geld zuerst verdienen bevor man/frau es ausgeben könne. doch damit ist jetzt endgültig schluss. deshalb gebt aus, was das zeugs hält (bzw. bezieht bis nichts mehr aus dem Automaten kommt), je mehr desto besser, denn das kurbelt die wirtschaft an. irgendwie dünkt es mich, dieses gier-spiel kommt mir bekannt vor, mit einem unterschied: boni nicht für ein paar wenige, sondern für alle, es lebe der volksbonus!

  9. Bitte spühlen on Oktober 28, 2008 00:44

    Was soll die Diskussion? Spuhler war im UBS Verwaltungsrat. Er war sogar im Vergütungsausschuss. Er hat unter anderem den Lohn von Ospel&Kurer festgelegt.
    Und seinen eigenen dazu. Spuhler hat fein mitverdient am UBS-Debakel. Man spricht von 2-3 Millionen Franken.
    Er gehört nicht geschont, und die SVP auch nicht: Die ist brav hinter ihrem Spuhler gestanden, bis er gegen Blocher aufmuckte. Sie hat zwar nicht mitverdient, aber sie ist mitverantwortlich. Die sie beförderte Spuhlers Wahls in den VR der UBS.
    Bitte spühlen, und zwar gründlich!

  10. Röstigraber on Oktober 28, 2008 05:37

    für mich geht die sache wesentlich weiter und lässt sich nicht mit dem spühlen einiger personen bewenden. wir sind gerade daran, den alten bürgerlichen staat mit seinen individuellen freiheiten und verantwortlichkeiten zu spühlen, zugunsten eines entfesselten systems, mit einer einzigen maxime, ankurbelung der wirtschaft, boni für alle, das ist der new deal wie er sich nun abzeichnet. wer soll das bezahlen? dazu sei erwähnt, dass der new deal auch mit eine rabatt anfing, in seiner blühtezeit aber eine staatsquote von fast 80% aufwies. langfristiger hauptprofiteur des new deal war übrigens der militärisch-technologische bereich, der staatsbereich schlechthin.

  11. mischa on Oktober 28, 2008 08:49

    zurück zur planwirtschaft und zum kommunismus?!

    frage, wie war das damals in deutschland während der wiedervereinigung? der wechselkurs der alten ddr-mark zu d-mark wurde vom staat gegeben und subventioniert damit die kaufkarft der „ossis“ gestärkt wurde. zudem erhielt jeder „ossi“ 100 mark einreisegeschenk, damit er sich mal was leisten kann. volksboni und staatliche „wirtschafts-“ regulierung haben damals nichts gebracht. die neuen bundesländer haben immer noch die grössten arbeitslosenzahlen von deutschland und sind am höchsten verschuldet. ausserdem ist die abwanderung der jüngeren generation in den neuen bundesländern riesig. will das die schweiz oder das volk?

    3,3% weniger steuern soll ich bezahlen, steht zumindest heute in der zeitung. dies sei der plan des kantons bern. je nach progression in die ich rutsche ist das zwischen fr. 100.- und fr. 300.-! hallo, wegen dem gehe ich nicht die wirtschaft ankurbeln, wüsste nicht wie. vielleicht gehe ich in die wirtschaft, ja, aber dort reichen fr. 100.- auch nicht lange. und wer bezahlt dann das trinkgeld!

  12. rittiner & gomez on Oktober 28, 2008 10:48

    den anderen schlecht zu machen, macht einen selber nicht besser.

  13. Titus on Oktober 29, 2008 03:19

    Eisvogels Kommentar, welchem ich voll und ganz zustimme, wirft bei mir die Frage der Rolle der Verwaltungsräte auf – und zwar nicht nur bezüglich UBS.

    Diese Frage reihe ich jedoch auch in Bugsierers Zeilen ein: Wir leben in einer falschen, verlogenen Welt, in welcher vordergründig alles schön und billig erscheint. Vordergründig. Keiner fragt nach dem „dahinter“. Sind wir materiell so reich, weil wir allesamt Chrampfer sind oder sind wir es, weil wir andere (Welt-)Bevölkerungsgruppen übervorteilen?

    An der bisherigen Diskussion (nicht nur hier) stört mich die Fokusierung auf den Stutz. Geld macht ja glücklich und vermag jedes Unheil aus der Welt räumen, oder? Eine Besinnung auf das, worauf es ankommt und was wirklich zählt, findet nicht statt. Sind wir dazu nicht mehr in der Lage? Sind wir zu sehr „money-damaged“? Was ist Euch den wichtig für ein nachhaltig glückliches Leben?

  14. mischa on Oktober 29, 2008 15:05

    gemäss heutiger medienmitteilung, hat spuhler während vier jahren tätigkeit als VR, 2mio franken in aktien erhalten. fr. 840’000.-hätte er steuern bezahlt. der heutige wert des aktienpaket sei noch fr. 700’000.-. somit hätte er also einen malus von fr. 140’000.-. wobei er auch einräumt, dass der aktienkurs der ubs wieder steigen wird und er dann doch noch gewinn machen wird.

    ein uuuuuuuuuuuuuuubs für spuhler 😉

    irgendwie doch sympathischer als der blocher…

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