sollte heute abend jemand in bern noch nichts vorhanben, erwartet ihn, erwartet sie unerwartetes. das nämlich ist das motto der museumsnacht 2009. 34 orte der erinnerung in der stadt bern öffnen sich zwischen 18 uhr abends und 2 uhr morgens fürs publikum, zeigen, was sie wissen, was sie beherbergen und was man schon immer sehen wollte.

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der bundesplatz ist das zentrum der aktivitäten. von hier aus kann alles, was weiter als einen spaziergang ist, mit öffentlichem verkehr erschlossen werden. zahlreiche oldtimerlinien stehen in die aussenquartiere zur verfügung. zudem verkehrt der legendäre rote pfeil zwischen bahnhof und westside.

die genau zahl der veranstaltungen kenne ich nicht. sie ist sehr hoch. es gibt führungen, ausstellungen, filme, musik, performances und bars für jung und alt. beliebt sind führungen durchs bundeshaus, zur jüngsten renovation, zur kunst am bau oder zu den geheimnissen der (sitz)bänke im bundesratszimmer. zu sehen sind aber auch ausstellungen zu schweizer erfindungen, zur berner psychiatriegeschichte oder zur nutzung von brachen in der stadt. spezielle events gibt es zu albert einstein, aber auch rosa luxemburg. und: nicht zu kurz kommen kann in einer museumsnacht die suche nach dem orient, die geschichte des brettspiels und anderes mehr.

am meisten freue ich mich auf die pulisierende „BernShow“, eine neue geschichte der stadt im 3-d-format. besuchen werde ich auch die prämierung des „nihilartikels“ für das historische lexikon. und selbstverständnlich werde ich am neuen rundgang von mes:arts, diesmal mit dem gnomologen binsenstein, teilnehmen.

doch was schreibe ich mir da die finger wund: seht selber, was es alles gibt, und kommt, damit an der siebten museumsnacht in bern erstmals mehr als 100’000 eine nachtlang füürland in bern erleben. denn zum frühlingsanfang erwartete einem an der aare unerwartetes.

stadtwanderer


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