alles begann in australien, und es kam innert kurzer zeit bis nach bern: die „erdstunde“, während der es dunkel wird, damit die welt erleuchtet wird.

QUALITY REPEAT SCHWEIZ EARTH HOUR BERN MUENSTER

gleich wie die usa weigerte sich auch australien, klimarelevante protokolle der internationalen staatengemeinschaft zu unterzeichnen. der wwf australien griff 2007 im wahlkampf dieses thema mit dem ziel auf, die co2-emissionen in der grössten australischen stadt sydney innerhalb von einem jahr um 5 prozenz zu senken.

die erdstunden bildet den beginn der aktion. am 31. märz 2007 wird durch das symbolische löschen der beleuchtung auf die energieverschwendung durch die stadt, durch geschäfter und durch privatleute aufmerksam gemacht werden. restaurants, theater und schulen wurden bewusst miteinbezogen. australienweit findet die aktion grosse beachtung. weltweit wird über die „earth hour“ berichtet.

als erstes wird die aktion in grossbritannien übernommen. london schaltet sein licht am längsten tag für eine stunde aus. es folgen san francisco und weitere amerikanische städte. eingang in den deutschsprachigen raum findet die aktion am 8. dezember 2007, parallel zum weltklimagipfel.

nun hat die „stimme der erde“ auch bern erreicht. gestern wurde die stadt, wie 13 andere gemeinwesen der schweiz auch, zwischen halbneun und halbzehn abends von licht gesäubert. für das hiesige münster eine dunkle stunde, denn für die welt ist es ein dunkles jahr: unterstützt von der uno meint der wwf: «Es ist höchste Zeit für mehr Klimaschutz, denn 2009 ist das Jahr der Entscheidung.»

der kampf um die erleuchtung hat auch hier begonnen.

stadtwanderer


Comments

4 Comments so far

  1. bärbi on März 29, 2009 14:12

    Ich finde es gut, dass wir endlich wieder sehen können, wie Nacht und Dunkelheit ist und wie sie auf uns wirkt. Natürlich ist das nur eine kleine und symbolische Aktion, aber sie macht aufmerksam. Bis vor einiger Zeit war mir nicht bewusst, wie weit die nächtliche „Lichtverseuchung“ bei uns schon fortgeschritten ist. Seither sehe ich das viel bewusster, unter anderem auch beim Rieseneinkaufszentrum Westside in Bern-Brünnen: Das Strahlen der Beleuchtung ist kilometerweit zu sehen, auch noch vom Frienisberg, und stört die Nächtliche Silhoutte beträchtlich. Abgesehen von der Energieverschwendung leiten solche überflüssigen Lichtermeere viele Zugvögel in die Irre, da sie so fehlgeleitet werden und sich nicht mehr an den Sternen orientieren können.

    Hier das Bild und der Gedanke dazu: http://barboraneversil.wordpress.com/2009/02/10/und-es-ward-licht-oder-darfs-es-bitzeli-meh-sii/

  2. rittiner & gomez on März 29, 2009 21:02

    das bundeshaus ist noch voll beleuchtet, denen ist das licht noch nicht aufgegangen.

  3. stadtwanderer on März 29, 2009 21:15

    hihi…

  4. Bern Reisen - Kultur und Erholung » eine stunde für die sydney - bern - connection on März 31, 2009 15:49

    […] gleich wie die usa weigerte sich auch australien, klimarelevante protokolle der internationalen staatengemeinschaft zu unterzeichnen. der wwf australien griff 2007 im wahlkampf dieses thema mit dem ziel auf, die co2-emissionen in der grössten australischen stadt sydney innerhalb von einem jahr um 5 prozenz zu senken. Mehr finden Sie unter stadtwanderer.net […]

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