am schluss bleibt ein elch aus wassermelonen. davor war auf dem teller beispielsweise eine backkartoffel mit einer leckeren füllung aus rentierfleisch und ein ganz frischer salat.

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cafe moccacino in ekshärad, värmland (foto: stadtwanderer)

die mischung aus nord- und südländischer küche ist typisch für das essen, das man im moccacino an der grossen kreuzung in ekshärad bekommt. jacqueline, die pfiffige chefin, die scheinbar gleichzeitig bestellungen entgegen nimmt, bezahlungen einkassiert und die gäste an den tischen bedient, führt hier mit ihrem partner seit einigen jahren ein strassenrestaurant, das mächtig im kommen ist. jüngst hat bestä vägkrogar das speiselokal zu den 30 besten in ganz schweden gezählt.

fast ein wenig unscheinbar nennen die eingewanderten deutschen ihr projekt „cafe“. in der tat: wenn die sonne scheint, treffen sich hier die leute gerne vor dem restaurant, um zu schwatzen, eine glace zu geniessen oder etwas feines zu essen. allein ist man nie, denn der ort wirkt wie ein magnet in der kleinstadt.

und so kommt im hohen norden värmlands schon mal ein wenig stimmung wie im tiefen süden auf. denn das allerbeste, was man im moccacino bekommt sind, ist einer aus den rund 20 kaffees, die hier angeboten werden. denn so entschwindet man in gedanken bald einmal ins italienische venedig, sieht sich im türkischen istanbul, oder fühlt man sich eben wie im jemenitischen mokka.

stadtwanderer


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