„Die Hauptstadtregion Schweiz“ will durch themen- und projektbezogene Zusammenarbeit die Interessen von Kantonen und Städten im Zusammenarbeitsraum rund um die Schweizer Hauptstadt bündeln.“ das steht im schlussbericht von ad!vocate und und ecoplan zuhanden der behördendelegation, bestehend aus stadt und kanton bern.

topelement

ziel des berichtes zur hauptstadtregion schweiz ist es, die position als region auf der ebene von metropolitan- regionen zu stärken und dabei die spezifischen stärken des raumes einzubringen, um die drei metropolitanregionen zu verbinden.

der bericht selber, eben veröffentlicht, ist breit angelegt, sachbezogen erarbeitet und gibt eine gründliche übersicht über das bestehende. er listet auch auf, was zu tun ist.

unübersehbar ist aber, dass er grosse hoffnungen eher dämpft: in der schlussempfehlung steht: „Es ist wichtig, dass sich das Projekt als schlankes Netzwerk versteht und sich auf jene Aktivitäten beschränkt, die den beteiligten Partnern wirklich einen Mehrwert bringen.“

auch wenn das für ein amtliches papier richtig ist, füge ich bei, dass es wenig visionär wirkt: das eigentliche ziel der zusammenarbeit muss sein, bern als politikzentrum zu stärken. denn genau das ist es, was der schweiz gegenwärtig gründlich fehlt und was die metroregionen zürich, genf-lausanne und basel mit ihrer wirtschaftlichen oder kulturellen ausrichtung nicht besitzen.

hierzu würde man von der behördendelegation gerne noch mehr beispielhaftes erfahren. bern als politikzentrum schärfen ist der einzige wirkliche vorteil, den stadt und kanton als neu gestalteter raum mit anderen einbringen können. und licht in den nebel der politik zu bringen, ist das gebot der stunde!

stadtwanderer


Comments

1 Comment so far

  1. WalterMicke on Februar 4, 2010 09:10

    Darum gibt es immer wieder Krieg!

    Der Urknall, durch den diese Welt entstanden ist,
    ist auch die Geburt des Lebens auf dieser Welt!

    Um zu überleben, hat uns die Natur eingegeben,
    auf uns selber zu achten. Darum ist uns das Eine
    immer lieber als das Andere und wir müssen uns
    jedes Mal entscheiden, lieben oder hassen wir.
    Daran haben wir uns gewöhnt, wir vergöttern
    oder verteufeln, bei allem, was uns begegnet.
    Bezogen auf andere Menschen, wir bejubeln
    oder verachten sie und sind darum umgeben
    von Freunden oder Feinden!

    Wenn wir glauben, ein Mensch ist „wie Gott“,
    dann glauben wir, dass es Menschen gibt „wie
    der Teufel“! Das ist Stimmungsmache und die
    kommt zurück, wie das Echo von den Bergen.
    Darum leben wir nicht in Frieden!

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