vom bär, dem bärlauch und dem frühling

frühlingshafter waldspaziergang: der herrliche duft des bärlauches betört meine nase. und regt meinen geist zu nachfragen nach dem namen dieser zwiebel an.

baerlauch

ein bär macht mit seinem erscheinen einem alt gewordenen winter den garaus. genauso vertreibt der bärlauch die winterleiden aus den gliedern. es sei das senföl, lese ich, dieser pflanze, welche magen und darm putzt, den darm entkrampft und ihn mit bäriger wärme füllt. besonders am vorabend von walpurgis davon reichlich zu essen. denn es feit einen vor übergriffen der hexen, die in dieser nacht hervor kommen.

der bärlauch gehört zu den ältesten kräuterpflanzen, die der mensch als medizin nützt. archäologische funde der letzten 5000 jahre verweisen regelmässig auf seine nutzung. vielleicht, so kann man wenigstens spekulieren, ist so auch der name entstanden: denn auch bären sollen im frühling nur zu gerne, dieses lauchgemüse verspeisen.

und so mache ich mich ans essen!

stadtwanderer

cal

ich bin der berner stadtwanderer. ich lebe in hinterkappelen und arbeite in bern. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass bern burgundische wurzeln hat, genauso wie ich. also bin ich immer wieder auf der suche nach verästelungen, in denen sich die vergangene kultur in meiner umgebung versteckt hält.

2 Gedanken zu „vom bär, dem bärlauch und dem frühling“

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