Im Zeichen des Zügelns

Die Vorbereitungen des Zügelns machen rasche Fortschritte.

Diese Woche habe ich den Grossteil meiner Mittelalter-Bibliothek entsorgt. Die Berner Wirkstätte für das Alte Wissen, auch als Menhir an der Kramgasse bekannt, bekam 7 Kisten mit rund 250 Büchern geschenkt. Die Trennung war schmerzhaft, denn die Literatur betraf auch das Stadtwandern. Ich habe aus den vielen Büchern viel über Bern gelernt. Vieles davon habe ich bei Dirk Dienel gekauft, der das Antiquaritat betreibt – und jetzt habe ich es symbolisch zurückgegeben.
Die Ostertage wiederum stehen ganz im Zeichen der Haushaltsreduktion. Während Jahren betrieben wir eine typischen Haushalts von Dinkies – geprägt durch viel Arbeit! Die Pandemie warf uns auf uns zurück. Seither sind wir vermehrt zuhause, und haben wir uns auf die Veränderungen eingestellt. Nun folgt das Zügeln in eine altersgerechte, deutlich kleinere Wohnung. Heute war unter anderem das Geschirr an der Reihe. Es wurde stundenlang gewaschen und verkleinert. 56 Tassen für einen 2-Personen-Haushalt sind ja auch wirklich genug!

cal

ich bin der berner stadtwanderer. ich lebe in hinterkappelen und arbeite in bern. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass bern burgundische wurzeln hat, genauso wie ich. also bin ich immer wieder auf der suche nach verästelungen, in denen sich die vergangene kultur in meiner umgebung versteckt hält.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert