was eigentlich ist ein blog?

nun wissen wir es: gemäss duden sind blogs sächlich. es heisst das blog. doch wären blogs keine blogs, wenn sie nicht auch männlich wären. der blog ist auch erlaubt. schliesslich sind blogs auch weiblich. die meist besuchte bloggerin in die chinesische schauspielerin xu jinglei. und so stellt sich die frage: wenn schon das geschlecht eines blogs uneinheitlich ist, wie kann dann die definition allgemein verbindlich ausfallen?

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gibt xu jinglei, weltweit erfolgreichste bloggerin, die antwort? denn sie berichtet über ihr alltägliches leben als chinesische schauspielerin

genau deshalb frage ich meine blog-gemeinde: was nun ist ein blog? bitte helft mit zu bestimmen, was ein blog ist! hier schon mal einige anstösse:

ist ein blog …

… ein webjournal, wofür und für wen auch immer?

… ein notizbuch, das auch andere lesen können?

… der interessanteste kiosk der gegenwart?

… ein linkverzeichnis, das spuren ins web legt?

… der news-ticker der zukunft?

… die kommunikationchance für gleichgesinnte, die sich sonst nicht finden?

… ein blosser zeitvertreib, der letztlich niemanden interessiert?

… das ende der intimität?

… der stammtisch der gegenwart?

… eine technisch einfache form, sein wissen anderen verfügbar zu machen?

… ein teil der eigenen identität?

… die blatt-form für ausgegrenzte in etablierten zeitungen?

… ein stilles örtchen des nachdenken?

… ein suchtmittel auf das man selbst in den ferien nicht verzichten will?

… ein …

doch halt! nun seid ihr dran: blogt mal so richtig über blogs!

stadtwanderer

cal

ich bin der berner stadtwanderer. ich lebe in hinterkappelen und arbeite in bern. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass bern burgundische wurzeln hat, genauso wie ich. also bin ich immer wieder auf der suche nach verästelungen, in denen sich die vergangene kultur in meiner umgebung versteckt hält.

82 Gedanken zu „was eigentlich ist ein blog?“

  1. ich bleibe stur: das wort “blog” ist ein neologismus. niemand weiss, was es bedeutet. aber wenn ich “blog” sage, ist es genau das, was ich mache. (oder: erkläre mir mal, was “telefonieren” WIRKLICH ist…)

  2. das wort weBLOGbuch machte eine diät und geblieben ist nur noch der BLOG.

    natürlich sind ihre antworten alle zutreffend und es gibt sicher noch unzählige antworten die auch zutreffend sind.

    nur genau, exakt, präzise…alles ist eben relativ.

  3. “Sääli im Leuen” nennt es Moritz Leuenberger in der Bilanz zum eigenen Blog. Das ist wohl ganz zutreffen, denn der Stammtisch und das Blog haben eines gemeinsam: Sie sind eine Option zur Selbstdarstellung, zum Gedankenaustausch und zur Reaktion, um sich als Kommunikatorin selber zu vergewissern.
    http://moritzleuenberger.blueblog.ch/p82.html

  4. Ich bin schon etwas älter. Ich kann nicht jeden Tag in die Stadt, obwohl ich von dort komme. Gerne würde häufiger gehen. Wenn das wieder mal nicht möglich ist, gehe ich halt auf den Stadtwanderer.
    Das ist fast immer eine wahre Freude, die es ohne Blogs nicht gäbe.

  5. Stefan Bucher hat eine nützliche Anleitung verfasst, die einem hilft, die Frage zu beantworten, was ein Blog ist.
    http://www.stefanbucher.net/weblogfaq
    Im Beitrag finden sich viele nützliche Links, die einem weiterhelfen.
    Daraus zitiere ich die nachstehenden Definitionen von Blogs.

    Thomas Gigold: “Ein Weblog ist ein Tagebuch, Notizblock, Logbuch und die Inkarnation des Hypertext. In einem Weblog kommentiert der Schreiber seine Surftour im Internet; ähnlich der Schiffskapitäne die ihre Reiseroute in einem Logbuch festhalten. Unterschied hierbei ist, dass ein Blogger ein Hypertext-Eintrag macht, indem er seinen Logbuch-Eintrag mit Links zu anderen Seiten untermalt. […] Neue Einträge stehen chronologisch sortiert meist an oberster Stelle eines Weblogs.”

    Gerhard Schoolmann: “Weblogs sind bekannt geworden als persönliches Sites, die eine Liste von kommentierten Links zu anderen Web-Sites oder auch News oder Berichte über selbst Erlebtes erhalten. Sie erfüllen damit eine ähnliche Funktion wie Zeitschriften und selektieren Lesenswertes für andere. Diese Selektion ist persönlich, nonkonformistisch, bisweilen sarkastisch. Weblogs erinnern insoweit an Fernseh-sendungen wie die Harald-Schmidt-Show oder TV Total.”

    Robert Basic: “Blogs sind Newsseiten, wobei man jede News kommentieren und verlinken kann, das ist alles. Das Schönste: Blog Softwarelizenzen kosten entweder nichts oder nur einen Bruchteil von vergleichbaren Angeboten.”

    ver.di: “Weblogs (kurz: Blogs) bieten jedem technischen Laien die Möglichkeit Inhalte ins Internet zu stellen. Der Internet-Nutzer muss nicht länger nur Informationen konsumieren, sondern kann diese auch kommentieren oder eigene Inhalte ins Netz stellen. Das Internet wird kommunikativ!”

    Reimar Kosack: “Prinzipiell sind Weblogs persönliche Sites, die eine Liste von kommentierten Links zu anderen Web-Sites enthalten. […] Die Idee ist aus dem Brauch entstanden, Freunden und Bekannten E-Mails mit interessanten Sites zu schicken. […] Weblogs sind also ein Mischung aus Newsgroup, Messageboard und privater Homepage. Mit der extra entwickelten Software sind sie leicht und trotzdem individuell oder grafisch anspruchsvoll zu gestalten.”

    Der Tagesspiegel: “Das ganz persönliche Internet-Magazin. Klatsch, Informationen, Selbstbespiegelung und Poesie. Nicht ganz so exhibitionistisch und banal wie Webcams. Bilder und Text irgendwo zwischen Monica Lewinsky und Wer-bin-ich-eigentlich?”

    Jürgen Albrecht: “Weblogs sind eine Nachrichtenbörse. Das Internet wird gefiltert und die (subjektive) Selektion wird der Weblog Community online mitgeteilt. Weblogs sind deshalb das schnellste Medium für die Verbreitung von Nachrichten im Internet”

    jimmiz journal: “Ein Weblog ist bisher auch nicht mehr als eine Seifenkiste, auf die der Blogautor steigt und der ganzen Welt sein Seelenheil verkündet. Nicht besser als jede Medicine Show im Wilden Westen. Oder der Speakers Corner am Hyde Park.”

    Nordwest Zeitung: “Fotoalbum, Nachrichtenbörse oder Tagebuch: Weblogs sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sie betreiben. Mit einfach zu bedienender Software kann praktisch jeder Mensch zum Blogger werden.”

  6. “Mit der 24. Auflage wurde das Wort in den Duden aufgenommen (zusammen mit bloggen, Blogger und Bloggerin); dabei wurde die sächliche Form als Hauptvariante und die männliche Form als zulässige Nebenvariante dargestellt, was jedoch weiterhin umstritten ist.”

    ich bleibe bei der blocg, weil es sich einfach besser anhört!

  7. Ein wichtiger Aspekt fehlt. Der Kulturausschuss des EU-Parlaments, lies man neuerdings, zählt Blogs zu den “Community-Medien”. Diese produzieren ohne die Absicht, Profite zu erzielen, und stehen sowohl im privaten wie auch öffentlichen Interesse, das sie durch ihre Publikationen auch regelmässig bedienen. Deshalb, so der Parlamentsantrag, sollten die Community-Medien als Gegengewicht zur vorherrschenden Monokultur der Massenmedien nun gefördert werden. Zu den diskutierten Massnahmen gehören unter anderem die finanzielle Unterstützung, die Entsendung von Mitgliedern aus dem “Community-Medien-Sektor” in nationale Aufsichtsbehörden, die Einrichtung einer speziellen Informationsplattform, um die Vernetzung und den Austausch von ‘best practices’ zu fördern. Es wäre nicht schlecht, wenn man sich auch in der Schweiz um solche Sachen mehr kümmern würde. Denn, so meine Meinung, die Blogosphäre ist nicht national, nur die Schweizer Blogger sind so national.

  8. @emil: sag mir definiert und ich sage dir, was raus kommt… und: wer hat eigentlich welche interessen, griffige definitionen zu bekommen, wo wir noch so offensichtlich in einer suprFrühFase dieser technischen möglichkeiten sind? (etc.) ABER:

    das “nationalistische” im internet ist ein interessantes fänomen. es allein auf blogs zu beziehen wäre zu kurz gegriffen. (so definieren zZ insb. massenmedien die bedeutung des neologismus “blog”. massenmedien (und ihre werbemärkte) neigen zu nationalstaatlichen grenzziehungen. etc. asf. usw. hallihallo…

    wesentlich “logischer” ist im internet die sprachliche grenzziehung. (so verorten wir uns zb in der globalen (sprach)nische: “german-speaking part of europe” etc.)

  9. Schön, das man auf diesem Blog antworten bekommt!
    Ich bin heute zum ersten Mal auf den “Stadtwanderer” gestossen. Man spürt gleich, dass die Beiträge gepflegt sind und das Diskussionklima überwiegend gut ist. Bei vielen anderen Blog monologisiert jeder nur über sein Thema, sei es in den Beiträgen als auch in den Kommentaren.
    Dennoch fällt mir auch hier der vorherrschende schweizerische Diskurs auf. Ich wohne nur unweit der deutsch-schweizerischen Grenze. Doch da sieht man das Ganze viel europäischer. Man hat vor allem gemerkt, dass die Besuche auf Blogs viel globaler sind als die lokalen Netzwerke.
    Dabei kann man sogar an der Auffassung zweifeln, die sms geschickt hat. Denn ein erheblicher Teil der Nutzer von deutschsprachigen Blogs kommt nicht aus dem “german-speaking part of europe”. Das ist eben noch die veraltete Vorstellungen, dass Räume die Einheit von Medien sind, wie man das bei den Massenmedien meist annehmen muss. Beim Internet gilt das doch schon lange nicht mehr, weil das aktivierte Inidividuum im Vordergrund steht, das sich seine Netze aufbaut, wo auch immer es weitere interessierte Individuen gibt.
    Das eben macht Blogs aus!

  10. Für mich ist ein top Blog (der Stadtwanderer gehört dazu!) eine Schatztruhe an Wissen, die ich für meine Weiterbildung gerne nutze. “Gurus” schreiben über ihre Fachgebiete verständlich, teilweise mit tollen Fotos angereichert und kostenfrei. Danke!
    PS Es ist halt so mit top und flop, wir müssen Blogweizen von Blogspreu trennen;-)

  11. guten abend, emil! es freut mich, haben wir einen neuen kommentator.

    mit dem stadtwanderer versuche ich, lokale und globales zu verknüpfen. ich lebe hier und jetzt, das ist unbestritten. das heisst aber nicht, dass man weder vergangenes noch zukünfitges negieren soll, noch das, was mit dem raum nur indirekt verbunden ist.
    ich glaube, du hast schon recht: die europäische öffentlichkeit spielt in der schweiz generell eine geringe rolle, und gelegentlich verneint man sogar die!

    ich erlaube mir aber eine gegenbemerkung: nur weil man deutsch ist, ist man noch nicht europäisch. bei deutschen blogs (und webseiten) fällt jedenfalls mir diese verwechslung mehr als mir lieb ist auf.

  12. Internet ganz allgemein wurde und wird ja oft auch quasi als Mittel zur “Absicherung der Demokratie” bezeichnet.

    Doch musste man früher über html-Kenntnisse verfügen, um irgendetwas ins www setzen zu können, reichen heute einige Mausklicks. Zudem gab’s auf dieses “irgendetwas” keine Reaktionsmöglichkeit (ausser vielleicht einer angegebenen E-Mail-Adresse). Eine sehr statische Angelegenheit…

    Ein Blog ist für mich deshalb ein “echtes” Mittel zur “Demokratisierung” von Informationen (das “normale” www ist es nicht, sondern primär ein reiner Präsentier-Teller). Je-ka-mi, je-ka-ko(mmentieren), je-ka-be(einflussen), je-ka-ma(nipulieren), je-ka-ir(gendetwas) 🙂

    Spannender ist für mich die Frage, WAS man mit diesen Informationen macht. In der Regel besuche ich Blogs, die mich zum Nachdenken, vor allem aber auch zum Nachfragen anregen. Letzteres vor allem, um
    a) den Aspekt “Manipulation” (im Speziellen: Bewusstes Weglassen von Informationen) auszuschalten und
    b) zu merken, in welche Richtung man mich beeinflussen oder überzeugen will.

    Deshalb lese ich lieber “ab der Quelle” z. B. eine Original-Medienmitteilung statt einen Abklatsch davon irgendwo in den Medien (welche – um den Leser bei der Stange zu halten oder weil insbesondere im Print-Bereich nicht immer genügend Platz zur Verfügung steht – sich häufig auf einige aus ihrer Sicht wesentlichen Punkte beschränken).

    Daher sind Blogs (und was sie auslösen) für mich auch Nachdenk- und Nachfrag-Provokateure 😎

  13. Gut, dass das Thema aufkommt! Emil hat einen wichtigen Aspekte eingebracht, der bisher kaum beachtet worden ist.
    Blogs basieren auf benutzerfreundlicher Software-Angeboten, die das bekannte Grundgerüst des Mediums definieren. Basta!
    Denn dieses wird von gegen 100 Millionen Menschen genutzt. Jeder für sich, und jeder auf seine Art. Das macht die unbestrittene Stärke von Blogs aus.
    Jeder Versuch, Form, Inhalt, Absicht, Wirkung etc. abschliessen zu definieren, scheitert auf jeden Fall an der Vielfalt der möglichen Antworten. Er ist zudem sinnlos, weil man das Potenzial von Blogs in der Zukunft definitiorisch gar nicht erfassen kann. Die zahllosen Blogger werden in der Praxis viele neuen personalisierte An- und Verwendungsmöglichkeiten finden, die man sich heute gar nicht vorstellt.
    Anders als die Massenmedien, die heute ganz der ökonomischen Verwertungslogik unterliegen, ist die riesige Chance der Blogs, die Kreativität von Oeffentlichkeit stets neu zu erfinden. Deshalb sind Blog parallel zur Krise der Massenmedien so populär geworden.
    Blogs sind jener Teil der Oeffentlichkeit, der sich nicht stomlinienförmig stylen lässt.

  14. Salü zäme jetzt komme noch ich 🙂

    liebe leute, was ist nun ein blog für euch? ausser der definition von titus (wobei ich mit der einverstanden bin) habe ich nicht wirklich etwas über eure meinung gelesen. jeder hat das gefühl er müsse die genialste definition, begründung oder ein argument im oder für den blog finden. für dies geht er in’s internet, am besten noch googlen, damit er oder sie ja nichts falsches schreibt. somit ist der blog nicht wirklich persönlich. somit ist der blog nicht wirklich ein meinungs austausch objekt, und schon viel weniger ein stammtisch. finde ich schade. wer meine kommentare schon gelesen hat, der denkt was für ein trottel. aber ich bin stolz sagen zu dürfen es sind meine kommentare. es sind meine gedanken, ich muss mich nicht zuerst im internet absichern, was ich nun schreiben darf! der einzige blog indem ich mich bemühe ist Deiner, lieber stadtwanderer. kopierte meinungen lesen kann ich täglich in der presse oder im fernsehen, in irgendeiner genialen talkshow oder diskussions plattform, hören.
    unterschied deutsch, schweiz oder europäisch? denke da gibt es keinen im blog ,sonst leider schon!

    @ henne
    bin voll deiner meinung!

    @ stadtwanderer
    bist Du nicht in den ferien?

    wünsche allen eine schönen sonntag abend.

  15. at mischa
    egal ob du zuhause, am arbeitsplatz, auf reisen, in den ferien, oder wo auch immer du bist, das einloggen in den blog funktioniert von überall gleich.
    früher, da war man in den ferien weg.
    heute, da ist man in den ferien auch weg, und dennoch da.
    weil man meint, der blog auf dem bildschirm sei auch da …

  16. @ Mischa
    Ich sehe das so: Die Zitate und Links weiter oben wollen ja nur verdeutlichen, dass es keine eindeutige oder einheitliche Definition gibt. Es gibt sogar Blogs, bei denen die Kommentarfunktion ausgeschaltet wird (aber technisch vorhanden wäre), um sich nicht mit der Betreuung der Kommentare abgeben zu müssen…

    Blogs definieren sich daher vor allem über die technische Möglichkeit des (einfachen) Publizierens irgendeine Sache und des (einfachen) Kommentierens dieser Sache. Nebst den YouTubes, den Flickrs, den MySpaces und wie sie alle heissen gibt’s eben auch die Blog-Anbieter. Nur ein weiteres (häufig kostenloses) Angebot im weltweiten Netz.

    Wie schon erwähnt, spannender ist für mich eher die Frage, WAS man aus dem macht, das da anhand dieses technichen Mittels publiziert.

  17. Was eigentlich ist ein Blog? war die Frage.

    WARUM eigentlich “muss” oder “will” der Mensch bloggen? Diese Frage wäre sehr viel interessanter und ich glaub, dass war auch die ursprüngliche Frage vom Stadtwanderer.

    @Titus
    Ein Blogbetreiber schreibt Posts und die Kommentarschreiber bloggen anhand dieser Posts? Oder?
    Wenn es denn so ist, so würde sich nebst der obigen noch eine zweite Frage ergeben: Was treibt den Kommentarschreiber an zu bloggen?

    An der Hitze kanns nicht liegen Titus, aber die diversen obigen Kommentare haben mein Bild ein wenig verwischt.
    Aber ich folge Deinem Hinweis und suche morgen die Quelle bei der Ader.

  18. bidu s Kommentare fehlen mir echt. Er würde es in eigenen Worten auf den Punkt bringen, was ein Blog ist.

  19. @Ate
    Was treibt den Kommentarschreiber an? Ganz einfach: Seine Meinung zu einer Sache äussern.

    Diese Möglichkeit bieten die klassischen, “flüchtigen” Medien wie Radio oder TV nicht. Einzig bei der Presse kannst Du mittels Leserbrief Deine Meinung äussern. Ob, wann und wieviel davon allerdings abgedruckt wird, ist nicht gegeben. Natürlich besteht auch bei Blogs keine Garantie, dass ein Kommentar veröffentlicht wird. Dies ist jedoch selten der Fall und spräche nur gegen einen Blog.

    Nun kann man die Frage weiterspinnen: Sind die geäusserten Meinungen repräsentativ? Geben sie ein Gesamtbild der “allgemeinen Stimmungslage” zu einer Sache wider? Äussern sich nur die, die gegen die in einem Post geäusserte Sache sind oder auch jene, die voll und ganz dahinter stehen?

  20. ich fürchte, ich habe ihn ein wenig verärgert mit einem beitrag über ihn.
    werde ihm eine ansichtskarte aus dem norden senden, um ihn zu versöhnen.
    die grosse bühne ist nicht sein ding, vielleicht können wir ihn aber auf die nebenbühnen locken …

  21. Dachte ichs mir doch Stadtwanderer. Nur, Bidu ist doch sonst auch nicht grad zimperlich.
    Aber am Stammtisch (wie er sich ausdrückt) fehlt er auch mir sehr.

    @Titus
    Und was treibt den Kommentarschreiber sonst noch an? WARUM muss oder will er schreiben? Hab wie üblich eine kleine Umfrage gestartet. Die Mehrheit sagte, es sei die Langeweile, aber auch, dass der Mensch in der heutigen, gestressten Zeit nicht mehr angehört wird und er deshalb zum Mittel bloggen greift. U N D
    da für mich bloggen auch ein Fragen und Antworten ist, stell ich Dir eine Frage zu Deiner Frage bzgl. “Warum heisst es blau machen”. Gab es in früheren Zeiten VW’s in der Farbe blau? Wenn nicht, könnte die Antwort meines Deutschen Ex-Chefs, die er mir vor etlichen Jahren gab, zutreffen.

  22. @ Ate
    Das nenn’ ich nun aber post cross blogging (oder so ähnlich): Hier auf eine Frage eines anderen Posts zu antworten 😉

    Blaue VWs? Keine Ahnung. Aber wenn man blau macht, kann man damit auf jeden Fall eine Fahrt ins Blaue machen, blau zurückfahren und mit einem blauen Auge an einer Polizeikontrolle vorbei kommen. 🙂

    Das mit der Langweile hat (in meinem Fall) was: Mein Blog-Programm ist immer wieder interessanter und geistreicher als die Werbepausen im TV, die ständig durchs TV-Programm unterbrochen werden…

    Da Du ja auch gerne antwortest, verweise ich nochmals auf meine unbeantwortete Frage über “wie repräsentativ sind Blog-Kommentare”.

  23. @ Ate
    Repräsentativ sind Blog-Beiträge wohl nicht, dafür ist die Zahl Rückmeldungen zu klein. Gleichwohl sind sie spannend zu lesen (z.B. Stadtwanderer, Moritz Leuenberger) weil die Antworten verschiedene Facetten zu einem Thema aufzeigen und somit zur Meinungsbildung beitragen.

  24. @ adelheid

    ich gebe Dir recht, ich sehe ja selber wie dieser blog zu meiner meinungsbildung beiträgt (sehen wir dann spätestens an der abstimmung feb 2009) 🙂

    @ ate

    ich gebe meinen senf dazu, weil ich denke, dass es jemanden wundernimmt was ich denke, oder so ähnlich?
    ich habe mir überlegt ob der blog, die moderne form der diskussion (auch am stammtisch) ist und die diskussion ersetzen wird?
    stellt Euch mal eine “Arena” in blogform vor 🙂

  25. Eine Arena in Blogform wäre nicht zu verachten, zumal dann endlich das leidige Dreingequatsche aufhören würde.
    Sorry für mein “post cross blogging”. Wollte lediglich Zeit sparen.
    Bezüglich Deiner Frage Titus, gehe ich mit Adelheid einig.
    Ausserdem nehmen wir nun mal an, dass von 10 Personen 9 sagen, dass sie der EU beitreten wollen und ich sage nein, so heisst das ja blos, dass ich rechtsdenkend bin, eine andere Meinung als die anderen 9 vertrete. Kann man sich dann anhand dieses Ergebnisses eine Meinung bilden? Vielleicht sagt man, nun gut, bei einem Verhältnis von 9:1 müssen doch die Befürworter richtig liegen ergo sage ich auch ja. Glaub, um sich eine Meinung zu bilden, darf man nicht nur auf einem Blog lesen.

  26. @ Ate + Adelheid
    Ich stimme mit Euren Aussagen absolut überein – nur habe ich nicht das Thema Meinungsbildung gemeint, sondern Wortmeldungen (oder eben Kommentare).

    Konkret: Von 10 Kommentaren ist in 7 die Rede davon, dass sie violett eine schöne Farbe finden und in 3 Kommentaren, dass blau hässlich sei. Kann oder darf man daraus ableiten, dass eine klare Minderheit gegen violett ist? Ich bin mir bewusst, dass die Fehlerquote in jedem Fall höher ist, je geringer die Teilnehmerzahl. Zudem habe ich bewusst das Beispiel “Farbe violett” gewählt, weil es eine allgemeine, unpolitische Sache ist (hätte ich danach gefragt, ob die Geschichte über von Bubenberg interessiert, dann hätte ich in diesem Blog natürlich 10mal ein Ja erhalten).

    Vor einigen Wochen erschien auf SF online ein Artikel, in welchem der fragliche Redaktor Bezug auf die Kommentare in einem anderen Artikel bezogj (so im Sinne von “es sprachen sich viele dafür/dagegen aus”). Daher meine Frage, wie repräsentativ Kommentare sind.

  27. @Ate

    Würde mich mal interessieren, wie “Ihr lieber Freund” Winki das mit den Blogs sieht.

  28. Ich denke, dass sich in einem blog viele gleichgesinnte treffen. das bedeutet ja dann auch, dass die kommentare sich von der aussage her ähneln. natürlich spielt da die art des blog und das niveau der blogger auch noch eine rolle.

    aus erwähnten gründen glaube ich nicht, dass die kommentare wirklich aussagekräftig oder sogar repräsentativ sein sollen.

    früher sagte man, dass man mit einer statistik etwas beweisen kann was auf keinen fall ist 🙂

    ist es im blog nicht gleich?

  29. @ Titus + mischa
    Die Kommentare sind persönliche Meinungen, so hoffe ich doch. Repräsentativ sind sie nicht, gleichwohl interessant. Am Liebsten sind mir Kommentare von Querdenker/innen, weil sie meinen Gedankentrott durcheinander und mich zum Nachdenken bringen…

    PS Violett ist hochpolitisch, in den Achtzigern galt Lila als Farbe der Frauenrechtlerinnen 😉

    @ mischa
    apropos Statistiken, man sagt auch, dass man nur denen glauben soll, die man selber gemacht hat. ups, bin zünftig in den Fettnapf getreten, Statistiken sind die Domäne vom Stadtwanderer

  30. @ adelheid

    richitg nur an die eigenen glauben, weil da weiss man ja was man beschissen (entschuldigung) hat 🙂

    @ titus und adelheid

    wisst ihr was violett bei den seemännern bedeutet. die matrosen die im maschinenraum arbeiten haben ihre “patten” mit violettem grund. dies seit die titanic untergegangen ist. die matrosen und offiziere, welche im maschinenraum dienst taten, und auch dort geblieben sind, bis zum bitteren ertrinken, nur damit die stromgeneratoren für das licht und die pumpen weiterliefen, trugen noch weisse “patten”. da dies in den augen aller maschinisten eine heldentat war, haben sich alle in der folgewoche, nach dem untergang, zu ehren der ertrunkenen, patten mit violettem grund gekauft. die farbe der trauer (röm.kath. Kirche). seit der zeit sind die patten der maschinisten mit violettem grund.

    nun habe ich mich schon lange gefragt warum die frauenrechtlerinnen die farbe der trauer trugen 🙂

  31. @Titus

    Kommentare sind nicht repräsentativ, sie geben einzig die Meinung des Schreibers kund, aber das erwähnte Adelheid ein wenig weiter oben bereits.
    Man kann sich ob Kommentaren freuen, ärgen, vielleicht auch mal schmunzeln, vielleicht auch ein wenig dazulernen, aber auf keinen Fall etwas davon ableiten.

    Wenn 7 Personen die Farbe violett und 3 die Farbe blau als hässlich empfinden, so sagt das doch lediglich aus, dass diese 10 Personen andere Farben als schöner empfinden.

    Irgendwie habe ich das Gefühl Titus, dass Du auf etwas ganz anderes rauswillst.

  32. Danke Ate, Adelheid & Mischa
    Nein, ich will auf nichts anderes raus. Es ist nur die Frage im Hinterkopf, ob und inwiefern Blog-Kommentare die “Lage der Nation” widerspiegeln.

    Tagesschau von heute Abend: Das BA für Gesundheit will die Labor-Tarife um 25 % senken will. Drei unterschiedliche Posts sind möglich:
    Blog 1 – “Schweinerei” (contra)
    Blog 2 – “Endlich!” (pro)
    Blog 3 – “was denkt ihr?” (neutral)

    Natürlich zieht ein Blog je nach bisherigen Posts ein unterschiedliches Publikum an. Im Falle oben könnte man jedoch die Reaktionen von Blog 1 und Blog 2 gegenüberstellen. Annahme:
    Blog 1: 9 Kommentare contra, 1 pro
    Blog 2: 2 Kommentare contra, 5 pro
    Blog 3: 8 Kommentare contra, 6 pro

    Können wir nun daraus schliessen, dass “man/frau” eher contra ist? Wem die Zahlen zu klein sind, kann auch noch zwei Nullen hinten anhängen.

  33. @titus

    du hast bei der ersten frage vergessen, blog 4; nur die labor-tarife. scheis…..

    also wenn man alle kommentare aller blogs auswerten würde…. so hätte man/frau vielleicht aussagefähige kommentare, könnte sogar repräsantiv sein?! habe gegoogelt. gib blog ein, seiten auf deutsch -> mehr als 223’000’000 ergebnisse. man stelle sich vor 223 millionen blogs, nun hochrechnen; du titus gehst von 10 bloggern aus die kommentare schreiben. da wären wir schon bei 2.23 Milliarden kommentaren. nun etwas mehr als ein viertel der weltbevölkerung, die einen kommentar abgegeben haben. und alle auf deutsch 🙂
    also auch da ist es nicht wirklich represantiv. obwohl ein viertel der statistischen bevölkerung einen kommentar abgegeben hat.

    entschuldige stadtwanderer, ich versuche die statistik auseinanderzunehmen, habe ich doch auch studieren müssen, nur habe ich es nie verstehen wollen.

  34. Ob und inwiefern Blog-Kommentare die Lage der Nation widerspiegeln die gebe ich Dir gerne anhand Deines Beispiels.
    Nimm mal meine Antwort auf Dein Beispiel und sollten sich ausser mir noch weitere Schreiber dazugesellen, dann Titus kannst Du versuchen auszuwerten. Ansonsten hast Du lediglich ein Contra.
    Couchepins Vorschlag ist bereits schon einige Tage alt, aber die Presse und das TV hängen immer ein paar Tage hintendrein.
    25% Reduktion auf Laborkosten bedeutet, dass kleinere Labors nicht mehr mithalten können und ihre Läden dicht machen müssen. Ist das der Sinn und Zweck? Denn immerhin geht es bei diesen Einsparungen um einen “sehr” minimalen Prozentsatz. Minim einsparen und dafür Existenzen zerstören nur damit man ein wenig gut dasteht, kann doch nun wohl wirklich nicht die Lösung sein.

    Also Titus, das war jetzt ganz kurz (das Thema sollte man erweitern) meine Meinung. Bleibt es bei der, so hast Du 1 Contra und sonst nichts. Und dann?

  35. Nochmals Danke an Ate und Mischa.

    Na bis auf Komma-Stellen genau meinte ich das ja auch nicht, sondern eher im Sinne einer “Presseschau” (wer schreibt warum worüber). Aber ich geb’s auf – mit zwei Erkenntnissen mehr:
    1) Es gibt zuviele Blogs, sodass eine Gesamtschau, ein allgemeines “Temperatur-Messen” gar nicht möglich ist (die Auswertung “pro” und “contra” muss ja auf einer verbalen Basis durch den Leser erfolgen)
    2) Es gibt keine “Blog 3”, alle sind persönlich oder politisch gefärbt.

  36. @ Titus, Ate und mischa
    Das gilt auch für die zig Millionen Blog: “Wie wirklich ist die Wirklichkeit?” Paul Watzlawick

    PS sind wir wieder zurück auf Feld eins? 😉

    @ Ate
    Bei der Preisreduktion der Labortarife geht es vermutlich darum, dass BR P.C. “etwas” gegen die ständig steigenden Krankenkassenprämien unternimmt und weniger, ob das auch sinnvoll ist…
    outsourcen ist ja trendy – es wird nicht mehr lange dauern und wir müssen in der Apotheke ein Kit mit Indikatorstäbli und eingefärbten Wässerchen kaufen und unser physisches Innenleben selber analysieren – selbstverständlich statistisch repräsentativ 😉

    @ Titus
    violett… danke dir für die tragische Geschichte über die Matrosen und ihre Patten.

    Die Frauen kämpfen seit Langem für mehr bzw. die gleichen Rechte wie die Männer mit mehr (z.B. Frauenstimm-/Wahlrecht)und weniger (z.B. Lohngleichheit) Erfolg – drum immer noch violett…

  37. Adelheid, das war nicht ich mit der tragischen Geschichte (ich reich’ daher die Blumen an Mischa weiter).

    Lass Dich durch die @-Zeichen nicht verwirren…

  38. @ adelheid

    kennst du eigentlich die männerpartei, welche für die gleichberechtigung der männer kämpft. habe das programm einmal mit wahlmaterial erhalten. nun man kann denken was man will über diese partei!

    wegen Deinem vorschlag des apothekerkits: ich bin diabetiker und kann Dir mitteilen, es ist heute schon so. wir diabetiker haben unsere stäbchen und wässerchen etc. nur leider sind diese kit’s extrem teuer. 50 teststreifen kosten meine krankenkasse fr 79.- und das reicht exakt für 9 tage! wenn du diese kartonstäbchen sehen würdest, würdest Du Dich fragen wieso sind diese dinger so teuer. das schöne ist im deutschenlande krieg ich dieselben stäbchen für die hälfte 🙁 parallelimport wäre da vielleicht ein stichwort. ich verstehe meine krankenkasse, dass meine prämie immer höher wird, wenn ich schon nur die abrechnungen meiner apotheke sehe wird mir schlecht.

  39. Ach, wie ist es doch ruhig und langweilig geworden auf dem Stadtwanderer.
    Klar, er ist weg, wir aber sind immer noch da, ich wenigstens.

    Siehst Du Titus, nun kehrt auch bei mir die Langeweile ein.
    Ein Klick auf den Stadtwanderer und schon war ich durch seine Erzählungen und Geschichten in einer anderen Welt.

    Bin ja schon ruhig, mag ihm seine Ferien gönnen, mir fehlt er halt.

  40. Ja Ate, hier wird momentan nicht “gestadtwandert” und soviel Ruhe sind meine Füsse, pardon, meine Finger gar nicht gewohnt.

    Da bieten sich vier Alternativen an:
    a) Alte Beiträge nochmals Revue passieren lassen.
    b) Andere Blogs von hier auftretenden Kommentatoren besuchen (meiner existiert erst gedanklich).
    c) Wir üben uns hier noch etwas im Smiley-setzen oder Computer-Probleme lösen 😎
    d) Off-Topic eine andere Diskussion hier anfangen.

    Aber eben, es sind nur Alternativen. Wir können die Finger auch baumeln lassen 😉

  41. Schön Titus bist wenigstens Du noch da.
    a) eher nein
    b) Mach aus Deinem gedanklichen Blog Tatsache, so könnten wir endlich mal die diversen Farben ergründen, besser gesagt die Bedeutung diverser Aussprachen (warum macht der Mensch blau, warum ist der Mensch blau etc.) Wär sicher noch amüsant.
    Auf Rebell-tv schaue ich zwischendurch rein.
    c) Smiley-setzen hast Du mir ja nun gelernt (ohne Sonnenbrille). Ansonsten würde ich Dich überfordern, denn ich verstehe null und rein gar nichts von Computer.

    d) Der ist es Titus, aber dürfen wir das?

    Und wenn ja, welches Thema wollen wir wählen? Labortarife nein, meine Aussage hat sich bereits Tags darauf bestätigt.
    Den DOK von gestern über die Deutschen, wo einer sagte, wir Schweizer würden die Deutschen als arrogant hinstellen und er aber im gleichem Atemzug uns als unwissend hinstellt (eben in der Deutschen Arroganz). Nein, auch nicht wirklich.
    Schmid und Calmy wär zwar momentan ein Thema, nur von dem bin ich bereits übersättigt bevor es überhaupt begonnen hat.

  42. Dachte ich’s mir, dass du d) wählst… Ob wir dürfen? Wie hiess es in Kindesjahren immer: Nur nicht fragen, dann gibt’s auch kein “nein” 😉

    Ich überleg’ mir grad, ob wir Wünsche definieren sollen, worüber die Medien im Sommerloch schreiben könnten und dabei noch Gutes tun, also nicht immer das ständige Hick-Hack, dass wir dann später wieder erleben können.

  43. na denn, bin mal gespannt, welches thema ihr aufgreift.
    ich sehe, die schwedischen themen interessieren nicht ganz alle.
    werde aber unvermindert daran festhalten!

  44. @Stadtwander
    Klar interessieren die Schweden-Themen, sehr sogar.
    Bekam ja fast einen Schock wegen der Überschrift, sah Dich schon brennend durch die Wälder rennen.
    Wünsche Dir weiterhin schöne Ferien.

    @Titus
    Mir fällt spontan kein Thema ein, aber die Idee ist ja auch noch sehr jung.
    Vorläufig halte mich doch an Punkt a, denn ich kenne den Stadtwanderer-Blog erst seit ca. Herbst 07 und da gibt es für mich sicherlich viel nachzulesen.

  45. @Stadtwanderer
    Wir (oder nur ich?) zählen darauf, dass Du uns weiter berichtest, was im Elchland alles geschieht oder geschah.

    Allerdings mache ich halt schnell einen Bezug zur Schweiz wie z. B. gibt es bei uns auch eine Region, wo Häuser nach einer bestimmten Farbe angestrichen werden oder wurden in der Schweiz die Wälder auch jemals so bewirtschaftet wie in Schweden. Und bei allen Fragen stelle ich einfach fest: Die beiden Länder sind zu verschieden, um sie vergleichen zu können. Deshalb geniesse ich einfach die Texte (und erinnere mich an eine längst vergangene Kanu-Tour durchs schwedische Seen-System zurück).

  46. @Titus
    Hab soeben die Stellungnahme von unserem BR Schmid gehört und muss sagen, ich bin genau gleich schlau wie vorher.
    Wenigstens kann ich “nun wieder ruhig schlafen”, denn laut Schmid “war” wegen dem Fall Nef die Sicherheit unserers Landes nicht gefährdet. 🙂

  47. @ Ate
    Nun, schlafen konnte ich eigentlich immer ruhig, weil für mich von Anfang an klar war, dass die ganze Sache hochsterilisiert wurde. Daran ändert sich auch nichts durch hartnäckiges Nachfragen gewisser Journalisten, die auf-Teufel-komm-raus einfach ein Haar in der Suppe finden woll(t)en. Vielleicht sollten gewisse Medienhäuser ihre Mitarbeiter noch vor deren Anstellung und ohne deren Wissen (und ohne rechtsstaatliche Grundlage) einem mehrmonatigen Sicherheitsckeck unterziehen? 😉

    Immerhin war es eine “unterhaltsame” Woche. Ich frage mich nun: War das das Happy End?

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