gehdenke!

stadtwandern ist gar nichts für denk- und wanderfaule!

es ist die lust, aus dem was wir täglich an strassen, plätzen und höusern sehen, wenn wir in einer tadt sind, eine geschichte zu machen. geschichten zu ecken, winkeln und gassen zu erfahren, um einen eindruck des urbanen lebens zu bekommen, so wie es einmal war, wie es heute ist, und wie es dereinst sein wird.


ein wenig wehmut befällt mich, wenn ich mich an den berner “koplos” zurück erinnere, den antihelden der stadtwanderer

es ist die kunst, vermeintlich banales alltags- und gescheites bücherwissen zu verknüpfen, scheinbar langweilige strassenschilder und überschüssige fantasien zu kombinieren resp. sichtbare stadtgrundrisse und verdeckte herrschaftsverhältnisse in verbindung zu bringen.

stadtwandern ist eine aktive form des gehens und des denkens gleichzeitig, eben: eine art des gehdenkens!

stadtwanderer

ps:
das sind mein festgebuchten touren:
. am 30. mai 2008, veranstaltet durch iri.europa, mit einer gruppe koreanischer demokratiefreunde, hoffentlich nicht auf koreanisch …
. am 28. august 2008, durch eine nicht genannt sein wollende organisation vorbereitet, deren mitglieder überrascht werden sollen,
. am 4. dezember 2008, veranstaltet vom kpm der uni bern, für die weiterbildung von chefbeamtInnen der verwaltungen
weitere könnten folgen, interessentInnen melden sich bitte bei mir !

cal

ich bin der berner stadtwanderer. ich lebe in hinterkappelen und arbeite in bern. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass bern burgundische wurzeln hat, genauso wie ich. also bin ich immer wieder auf der suche nach verästelungen, in denen sich die vergangene kultur in meiner umgebung versteckt hält.

Ein Gedanke zu „gehdenke!“

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