heute war auf dem bundesplatz möchtig was los. marktstände am morgen belebten den ort. im bundeshaus war session, und die bdp wettete auf dem bundesplatz auf ihren wahlsieg. und das publikum schaute dem bunten treiben der fernseh- und radiojournalisten gebannt zu. hier mein bericht in telex-form

— roberto zanetti, schnauzträger und ständerat aus dem kanton solothurn, fasst die stimmung im wahlkampf seines wohnkantons wie folgt zusammen: die trennung von melanie und stress gehe den läuten mehr unter die haut als die gegenwärtig politik, ihm übrigens auch!

— peter bertschi, stellvertretender chefradaktor von radio drs, lässt nach meinem beitrag zum lobbying in der schweiz direkt die nationalhymne ertönen. einen sauberen schnitt zwischen vergangenheit und zukunft!

— die bdp-marktleute rechnen mit 5 nationalratssitzen im kanton bern, 2 in zürich, je einem sitz in glarus, thurgau, aargau. denkbar seien auch gewinne in solothurn, baselland und luzern. nur in graubünden werde man einen der bisherigen sitz abgeben. unbestritten sei der ständeratssitz in bern. die neue fraktion zähle demnach mindestens 12 mitglieder. na denn, viel erfolg bei den bundesratswahlen!

— sp-franktionspräsidentin ursula wyss ist heute, ganz anders als gestern, nicht im bundeshaus. sie wurde diese nacht glückliche mutter eines sohnes. ich gratuliere auf diesem weg zum wählerzuwachs im richtigen moment!

— christian miesch, svp-nationalrat aus titterten, flirtet mit wania kohli, bdp-kandidatin aus bern, auf dem bundesplatz obwohl sie in der kleinen sekte politisiere. humor hatte der baselbieter schon immer!

— ruedi baumann, ex-präsident der grünen und heute betreiber des auswandererblogs, kam rechtzeitig zu den wahlen in die schweiz. und schwärmte von seiner frau, die ex-nationalrätin, die in frankreich als ochideenzüchterin furore macht. bald schon wird eine seltene rasse davon nach ihr offiziell benannt sein!

— daniela lager, 10vor10-moderatorin, freut sich, für einmal in bern zu sein, es sei deutlich mehr los als im studio leutschenbach. sag ich schon lange!

— urs buess, chefredaktor der neuen basler wochenzeitung, will den wahlkampf nicht nutzen, um seine zeitung breit zu lancieren. man lasse sich die nötige zeit für eine gründliche vorbereitung. die budgetzusagen reichten für vier jahre!

— urs wiedmer, sf-moderator, empfiehlt mir, mich für die wahlarena von heute warm anzuziehen. am abend werde es frostig, es stehe eine nacht der langen unterhosen an!

stadtwanderer


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