ich habe ein neues thema: migration in bern. anfangs juni mache ich hierzu eine neuartige stadtwanderung. mein erster gast auf dem rundgang: die grüne fraktion unter der bundeskuppel.

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seit einigen tagen spaziere ich wieder durch bern. und sehe, was ich noch nie gesehen habe. genau das macht das stadtwandern so einmalig!
heute war es das caffemobil. emma&paul kündigen sich unter diesem titel an. emma steht für die umgebaute ape aus dem jahre 1966, paul für die nimmermüde caffemaschine faema e61.
hinter hausgemachten dolci, frischgepressten säften und rassigem espresso steht tele, ein netter mann mit tiefscharzem bart und feundlichem gesicht. er macht meinen cappucciono für heute – mit kunstvollem herzen.
im morgendliche gewussel auf dem trottoir wirkt er trotz „caffemobil“ wie ein fixer ort – heute vor dem ital fuit an der laupenstrasse. „halt mal an“, ist die botschaft, die man in den morgenstunden gerne aufnimmt.
„jöö“, entgleitet den beiden frau, die vor mir anstehen. ein stück italianita, mitten in berna!
das verdankt die bundesstaat ihrer zweitgrössten immigrantengruppe ever, den italienern, geht mir durch den kopf. früher waren sie namenlose handlanger auf dem bau. heute begegnet man ihnen als barista. ihres vertrauens, schiebt tele nach.
der kaffee schmeckt ausgezeichnet, und so ist der tag gut gestartet, was auch immer noch folgt. ein wenig glück ist schon in mir!

stadtwanderer


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