„mein flickr-album“

vor nur sechs monaten habe ich mit meinem stadtwanderer-flickr angefangen. und jetzt wurden meine fotos schon 5000 mal angesehen!


I, me and myself: stadtwandern (fotos: stadtwanderer, anclickbar)

ein bisschen stolz bin ich schon! so richtig gepackt hat mich das fötelen erst von eineinhalb jahren. ja niemandem hätte ich vorher ein bild, das ich eher zufällig geschossen hätte, gezeigt. in den sommerferien vor 2004 nahm ich mir dann erstmals zeit, bewusst fotos zu machen: natur und kultur waren mein erstes thema in der wildnis der schwedischen wälder! seither haben mich zusammenspiel, abgrenzung und gegensätzlichkeit unserer beiden grossen räume, in denen wir leben, nicht mehr losgelassen. es beschäftigt mich auf vielfältige art und weise, ob ich draussen auf dem feld oder drinnen in der stadt bin.

als ich letzten sommer wieder aus den langen ferien in die schweiz zurückkehrte, entdeckte ich flickr zufällig. ich suchte nach guten bildern zum stadtwanderer im internet. da traf ich auch eine lustige fotoserie von turnschuhen. sie gehörten zu einem flickr pool. was damit gemeint war, musste ich zuerst buchstabieren lernen. ich merkte indessen rasch, dass das ein medien für mich wäre.


meinstein city – weltweites interesse (fotos: stadtwanderer, anclickbar)

so fasste ich ein herz, durchkämmte meine eigenen fotoserien auf dem labtop, und wählte sechs bilder aus, die ich gerne andern gezeigt hätte. anfänglich war ich ganz streng mit mir: es sollten nur bilder aus der stadt bern sein. architektur, verkehr und stadtpräsident waren die ersten sujets. schnell kamen weitere dazu: stadtwandern, natürlich, einstein selbstverständlich, und herbstimpressionen – mit vorliebe!

rasch merkte ich auch, was flickr so spannend macht: keine langen vorbereitung braucht es, um ein paar bilder vorzubereiten. keine speziellen fertigkeiten sind nötig, um die dinger hochzuladen. und keine untragbaren kosten entstehen dir, wenn du das oder andere allen zeigen möchtest.

und bald schon kamen die reaktionen: die fotos wurden angesehen, einige von ihnen wurden kommentiert und einzelne sogar kritisiert. die clicks auf meinem flickr stimulierten mich, auch wenn ich vorerst nicht verstand, was „interesting“ meinte. heute weiss ich es: eine mischung aus dauer der veröffentlichung, zahl der speziellen views, menge der kommentare, die verfasst wurden und den „favoriten“, die ein bild bekommen hat.


diese fotos wurden am meisten diskutiert (fotos: stadtwanderer, anclickbar)

was daraus entsteht ist kommunikation im wahrsten sinne: das entziffern von zeichen, die man sendet, durch empfänger, die bewusst oder unbewusst ihre zeichen dazu setzen, die man dann wieder selber entziffern kann! oder anders gesagt: dank den zahlreichen interessenten auf meinem fotoflickr habe ich via meine bilder ein bild bekommen, das ihr euch von mir macht. viele von euch sind mir dabei unbekannt geblieben, andere habe ich kennen gelernt, und mit einem erstaunlich treuen kreis tausche ich mich regelmässig aus.

bei einigen bildern und serien könnte man schon fast sagen: typisch,stadtwanderer! bei anderen habe ich mich selber überrascht! eigentlich alle ausgestellten fotos erinnern mich an den moment, als ich sie gemacht habe. denn das fötelen hat mich gelernt, genauer hinzuschauen, formen und farben genauer anzusehen, licht und schatten genauer zu beobachten, stimmungen und objekte treffender einzuordnen. und schnappschüsse einzufangen!


berner impressionen im vorbeigehen (fotos: stadtwanderer, anclickbar)

nach gut sechs monaten habe ich meine gut sechshundert bilder, seit denen ich mein flickr betreibe, einmal gründlich durchgesehen. weniges ist dabei eliminiert worden; anderes habe ich besser geordnet: zahlreiche sets sind neu entstanden. sie kreisen um themen wie die besten bilder aus meiner und eurer sicht, um meine eindrücke im jahres- und tagesablauf, natürlich um all das, was ich an bern festhalten möchte, und schliesslich, was mich in anderen städten und landschaften der schweiz, schwedens und burgund im vorbeigehen so beeindruckt hat.

5000 mal sind meine fotos zwischenzeitlich konsultiert worden. das hätte ich nie geglaubt! hätte mich man vor einem halben jahr gefragt, ob ich fötele, hätte ich wohl gesagt: nein, höchstens hie und da, und auch das nur für mich. heute antworte ich: ja, eigentlich regelmässig und ganz gerne für mein flickrchen!

stadtwanderer


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