freiburgs ausdehnung nach dem an anschluss ans eisenbahnnetz gemäss siegfried-karte von 1874

1858/62 bau der brücke von grandfey für die eisenbahnverbindung; die landesteile wachsen damit über die sprachgrenzen hinaus zusammen

1862 anschluss freiburgs ans eisenbahnnetz; ab 1870 zaghafter beginn der industrialisierung freiburgs

1873 gründung einer societé ouvrièere, die sich der schweizer arbeiter-union anschliesst; jospeh meckler als erster arbeiterführer, gründung von hilfs- und sparkassen und eines konsumvereins

1889 gründung der universität freiburg

1890 trennung der arbeiterbewegung von den liberalen wegen deren widerstand gegen eine unfallversicherung

1895 gründung der fdp

1896 regierung besteht neu aus katholisch-konservativen

1899 eröffnung des funiculaire (drahtseilbahn) in der stadt freiburg

1905 gründung der sp freiburg

1919 jean-marie musy, katholisch-konservativer staatsrat, wird bundesrat, vertreter der deflationspolitik, zweimal in opposition zum bundesrat auch in der öffentichkeit, bekannt für seine faschistischen ideen und kontakte zu nazigrössen, dank denen auch juden in die schweiz kommen können; der staatsrat besteht aus einer mehrheit katholisch-konservativer und einer minderheit fdp

1920 bau der pérollesbrücke

1924 neubau der zähringerbrücke

1924 aufwertung des kollegialkirche zur kathedrale (bistum der drei kathedralen)

1932 gonzage de reynold, rechtskonservativer freiburger patrizier, wird professor für geschichte der zivilisation an der universität freiburg; gleichzeitig wird er vizepräsident der kommission für geistige zusammenarbeit des völkerbundes; er plädierte für die umwandlung der schweiz in einen autoritäres regime, nach dem vorbild mussolinis

1935 bau des liebfrauenbrunnens (fontaine de Notre-Dame) durch françois baud an der strasse pierre aeby (rue Pierre-Aeby) über dem fischmarkt

1938 hc fribour gottéron, freiburgs eishockeyclub entsteht durch eine mannschaft aus der unterstadt

1939 neubesiedlung des klosters hautrive

1951 erster bgb-staatsrat (bis 1996)

1959 jean bourgknecht, vormals freiburger national- und ständerat, wird bundesrat, der sich zu ersten mal nach der zauberformel bildet; 1962 müssen seine engsten verwandten nach einen schlaganfall seinen rücktritt aus der bundesregierung erklären

1960 bau der jetzigen galternbrücke

1964 jean tinguely, freiburger künstler, prägt mit seiner tinguelymachine den geist der expo 1964 in lausanne

1970 zusammenschluss verschiedener bierfirmen, darunter cardinal, zur sibra

1971 einführung des frauenstimm- und wahlrechts auf eidgenössischer ebene; freiburg gehört zur mehrheit der annehmenden kantone

1971 jo siffert, formel 1 rennfahrer aus freiburg, stirbt bei einem unfall in brandshatch; niki de saint phall, französische bildhauerin und malerin, wird durch heirat mit jean tinguely, schweizerin und freiburgerin

1984 tinguely brunnen zu ehren von jo siffert auf dem Grossen Platz (Grands Place) wird eröffnet

1986 roseline crausaz (cvp) wird erste frau im freiburger staatsrat

1992 die schweiz lehnt den beitritt zum ewr in einer volksabstimmung ab; freiburg gehört zur minderheit der annehmenden kantone

1996 mit pascal corminboeuf wird der erste unabhängige in den freiburger staatsrat gewählt

1996 die sibra (cardinal), von feldschlösschen dominiert, kündigt die schliessung der brauerei cardinal an; bevölkerungsprotest, unterstützt vom staatsrat, 1998 wird der schliessungsentscheid zurückgenommen

1999 jospeh deiss, professor für volkswirtschaft an der universität freiburg und freiburger nationalrat, wird für die cvp bundesrat, rücktritt 2006

weiter lesen: freiburgs gegenwart


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