Stadtwandern für ausländische ExpertInnen der Raumplanung

Das wird morgen eine Herausforderung: Für eine internationale Delegation, die sich im Bundesamt für Raumplanung trifft, mache ich eine Stadtwanderung. Wir werden gegen den Winter kämpfen!

Der Typ der Führung ist bekannt: Beleuchtet werden die drei Ebenen des schweizerischen Staatswesens mit je einer Station zum Bund, den Kantonen und den Gemeinden/Städten. Dafür Besuchen wir das Bundeshaus, das Berner Rathaus und den Erlacherhof.
Dazwischen gibt es spezifische Exkurse zur Geschichte der schweizerischen Staatsentwicklung resp. zu direkten Demokratie als herausragendem Merkmal des Politsystems. Sie finden am Eingang zur Berner Altstadt resp. über der Plattform beim Münster statt.
Ich hoffe, wir sehen so etwas auch von der Agglomeration, denn die Fachleute aus dem Ausland sind für das Studium der hiesigen Raumplanung da.
Angenehmer Nebeneffekt: Die Führung findet auf französisch statt, was mir Gelegenheit gibt, das Vokabular von “Hotel de Ville” für Rathaus bis “tendences centrifugales“ für den aktuellen Zustand der Politik zu memorieren.
Auf den Winter haben ich mich eingestellt. Und meine Gäste sind vorgewarnt! Schnee wird es auch morgen auf jeden Fall haben. Vielleich zeigt sich Bern im weissen Zuckerguss – oder dann halt im Grau der trüben Januartage.

Bern Tourismus

cal

ich bin der berner stadtwanderer. ich lebe in hinterkappelen und arbeite in bern. ich bin der felsenfesten überzeugung, dass bern burgundische wurzeln hat, genauso wie ich. also bin ich immer wieder auf der suche nach verästelungen, in denen sich die vergangene kultur in meiner umgebung versteckt hält.

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